Fahrtenyachten

Test X 4.3: Das neue Modell von X-Yachts zum Reisen und Rasen

Michael Rinck

 · 28.06.2022

Test X 4.3: Das neue Modell von X-Yachts zum Reisen und RasenFoto: YACHT/Jozef Kubica

Wie ihre Vorgängerin will die neue X 4.3 eine Brücke zwischen Performance-Cruiser und Fahrtenyacht schlagen. Der Test, jetzt im PDF-Download

Als 2016 die X 4.3 auf den Markt kam, hieß sie noch X 4 und war die Keimzelle der aktuellen Pure-X genannten Modellreihe, die damals zwischen der Fahrtenreihe Xc (Cruising) und Xp (Performance) platziert wurde. Mit der Einführung weiterer Größen bekam der 41-Füßer später die Bezeichnung X 4.3 und wurde zum Erfolgsmodell. Mehr als 100 Yachten haben die Dänen inzwischen ausgeliefert. Damit es noch viele Boote mehr werden und um das Design an die größeren und kleineren Schwestermodelle anzupassen, bekam die 4.3 nun eine umfassende Überarbeitung.

Das breite Heck wirkt nicht unelegant. Die Chines sind etwas prägnanter als bisherFoto: YACHT/Jozef Kubica
Das breite Heck wirkt nicht unelegant. Die Chines sind etwas prägnanter als bisher
Die Seitenansicht wirkt durch die drei nun gleich großen Rumpffenster ruhigerFoto: YACHT/Jozef Kubica
Die Seitenansicht wirkt durch die drei nun gleich großen Rumpffenster ruhiger
Der Bugspriet ist jetzt länger, das schützt den Rumpf beim Ankern, außerdem ist der Übergang eleganter gestaltetFoto: YACHT/Jozef Kubica
Der Bugspriet ist jetzt länger, das schützt den Rumpf beim Ankern, außerdem ist der Übergang eleganter gestaltet
Der Furlerboom funktioniert gut, die X lässt sich aber auch mit einem konventionellen Reffsystem leicht bedienenFoto: YACHT/Jozef Kubica
Der Furlerboom funktioniert gut, die X lässt sich aber auch mit einem konventionellen Reffsystem leicht bedienen
Das Testboot ist mit ausfahrbarer Bugschraube und elektronischer Motorbedienung bestücktFoto: YACHT/Jozef Kubica
Das Testboot ist mit ausfahrbarer Bugschraube und elektronischer Motorbedienung bestückt
Die Verstellung der Holepunkte und die Schotführung wurden verändert, sie liefen bisher verdecktFoto: YACHT/Jozef Kubica
Die Verstellung der Holepunkte und die Schotführung wurden verändert, sie liefen bisher verdeckt
An der optionalen Badeplattform hat sich außer der Silhouette nichts geändertFoto: YACHT/Jozef Kubica
An der optionalen Badeplattform hat sich außer der Silhouette nichts geändert
Groß und gut. In der Pantry gibt es auf Wunsch zwei Kühler und einen SeewasserhahnFoto: YACHT/Jozef Kubica
Groß und gut. In der Pantry gibt es auf Wunsch zwei Kühler und einen Seewasserhahn
Die Schapps im Salon fassen eine Menge Geschirr. Der Naviplatz ist etwas klein geratenFoto: YACHT/Jozef Kubica
Die Schapps im Salon fassen eine Menge Geschirr. Der Naviplatz ist etwas klein geraten
Das breite Heck wirkt nicht unelegant. Die Chines sind etwas prägnanter als bisherFoto: YACHT/Jozef Kubica
Das breite Heck wirkt nicht unelegant. Die Chines sind etwas prägnanter als bisher
Die Seitenansicht wirkt durch die drei nun gleich großen Rumpffenster ruhigerFoto: YACHT/Jozef Kubica
Die Seitenansicht wirkt durch die drei nun gleich großen Rumpffenster ruhiger
Die Seitenansicht wirkt durch die drei nun gleich großen Rumpffenster ruhiger
Der Bugspriet ist jetzt länger, das schützt den Rumpf beim Ankern, außerdem ist der Übergang eleganter gestaltet
Der Furlerboom funktioniert gut, die X lässt sich aber auch mit einem konventionellen Reffsystem leicht bedienen
Das Testboot ist mit ausfahrbarer Bugschraube und elektronischer Motorbedienung bestückt
Die Verstellung der Holepunkte und die Schotführung wurden verändert, sie liefen bisher verdeckt
An der optionalen Badeplattform hat sich außer der Silhouette nichts geändert
Groß und gut. In der Pantry gibt es auf Wunsch zwei Kühler und einen Seewasserhahn
Die Schapps im Salon fassen eine Menge Geschirr. Der Naviplatz ist etwas klein geraten
Das breite Heck wirkt nicht unelegant. Die Chines sind etwas prägnanter als bisher

Das Frappierende dabei: Obwohl Rumpf und Deck neu sind, fällt es schwer, die beiden Generationen optisch auseinanderzuhalten. Das liegt auch daran, dass sich bei den Kerndaten kaum etwas getan hat. Die Länge wuchs zwar um 17 Zentimeter, das ist aber der verlängerten und nun serienmäßigen Gennakernase aus Kohlefaser geschuldet. Die Wasserlinie hat lediglich um zwei Zentimeter zugelegt. Die größte Veränderung betrifft die Breite – nominell sind es nur vier Zentimeter, aber der Rumpf behält die volle Breite jetzt bis zum Heck. Dadurch ist der Spiegel rund einen halben Meter breiter, was deutliche Auswirkungen auf den Platz im Cockpit und in den Achterkammern hat.

  Raumschots-Rutsche. Die X kommt gut in Fahrt, verträgt aber auch mehr Druck. In der Perspektive von achtern wird auch deutlich, wie weit die beiden Steuerräder auseinanderstehenFoto: YACHT/Jozef Kubica
Raumschots-Rutsche. Die X kommt gut in Fahrt, verträgt aber auch mehr Druck. In der Perspektive von achtern wird auch deutlich, wie weit die beiden Steuerräder auseinanderstehen

Laut X-Yachts stand bei der Designänderung aber weniger der Platz als die größere Formstabilität des Rumpfes im Vordergrund. Das neue Design soll bei Lage deutlich mehr aufrichtendes Moment entwickeln und so Böen noch besser abfangen. Der Tiefgang liegt unverändert bei 2,20 Metern, allerdings ist das neue Boot laut Spezifikationen rund 550 Kilogramm schwerer als die Vorgängerversion.

Wie sich die Veränderungen in der Praxis bemerkbar machen, konnten wir auf der Ostsee vor Heiligenhafen testen. Den Testbericht gibt es in YACHT 13/2022, erhältlich im DK-Shop, oder Sie laden sich den Test über den Link unten herunter.

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