X-Yachts X 5.6Luxus trifft Leistung – Fotos vom Test der neuen X 5.6

Jochen Rieker

 · 06.12.2021

X-Yachts X 5.6: Luxus trifft Leistung – Fotos vom Test der neuen X 5.6Foto: YACHT/Andreas Lindlahr
Schlichte Schönheit. Sogar ohne Fahrt im Schiff kann man auf der X 5.6 mit den Augen lange verweilen

Ein Boot, so teuer wie ein Lottogewinn. Für die meisten von uns nur was zum Träumen. Aber hej, was gibt's Schöneres im Winter? Also Vorhang auf für die X 5.6!

X-Yachts hat im Modellprogramm ordentlich aufgeräumt. Am unteren Ende, das vor nicht allzu langer Zeit noch bei 33 Fuß begann, geht's inzwischen erst bei 40 Fuß los. Aber auch oben herum fand eine Bereinigung statt. Das bisherige Flaggschiff, die 2016 erstmals vorgestellte X 6.5, tritt in diesem Jahr ab und macht einem neuen, deutlich kleineren Flaggschiff Platz: der X 5.6.

Die 16,58 Meter lange und 4,90 Meter breite Yacht ist wie alle Modelle der sogenannten Pure-X-Reihe ein Crossover; früher hätte man Cruiser/Racer dazu gesagt. Sie lässt sich je nach Wunsch ihrer Eigner stark individualisieren – vom mehr genussorientierten Langfahrtboot bis zum modernen Performance-Cruiser, den man künftig fraglos auch an der Startlinie zu einigen Hochseeklassikern wie dem Rolex Fastnet oder Middle Sea Race sehen wird.

Verlagssonderveröffentlichung

Nur ein Indikator für die Breitbandigkeit der X 5.6 sind die drei verfügbaren Kielvarianten: Im Standard geht die Dänin 2,90 Meter tief, wahlweise aber auch nur 2,50 oder satte 3,30 Meter. Mit 18 Tonnen verdrängt sie fast sieben Tonnen weniger als die ebenfalls neue, wenngleich längere Swan 58 – bei gleich schwerem Ballast. Sie segelt also steifer und braucht erst später das erste Reff.

Wir konnten sie gemeinsam mit den Kollegen der Jury von Europas Yacht des Jahres vier Tage vor dem spanischen Port Ginesta südlich von Barcelona testen, bei Bedingungen zwischen 5 und 20 Knoten Wind, mal in glattem Wasser, mal bei konfuser See. Dabei gab sie sich bestens kontrollierbar, gutmütig und für einen Luxuskreuzer dieses Formats angemessen hurtig. Mehr über ihre Qualitäten demnächst in der YACHT und auf YACHT TV.

Hier schon mal die ersten Eindrücke vom Test. Und wer danach diesen "Will-ich-unbedingt-haben"-Reflex verspürt: Bei 1,15 Millionen Euro geht der Spaß los. Happig? Nee! Das ist in dieser Liga und Qualität tatsächlich ein fairer Startpreis.

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Foto: YACHT/Andreas Lindlahr

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