David Ingelfinger
· 21.08.2026
In der 86. Folge des YACHT-Segelpodcasts spricht die SailGP-Strategin mit Host Timm Kruse über ihre Arbeit an Bord des F50-Katamarans, das Heimrennen in Sassnitz und eine wichtige Entscheidung für ihre Karriere.
Als Strategin im hintersten Cockpit-Platz des F50 hat Anna Barth den Überblick über das gesamte Rennen. Während Skipper Erik Heil den Katamaran steuert, behält sie den Überblick über den gesamten Kurs. Sie verfolgt die anderen Boote, deckt tote Winkel ab und versorgt ihre Crew mit den entscheidenden Informationen. Alles geschieht in Sekundenbruchteilen und bei extrem hohen Geschwindigkeiten. Im Podcast erzählt die Seglerin, wie es sich angefühlt hat, zum ersten Mal an Bord eines F50-Katamarans zu sein und auf welche Feinheiten es während eines Rennens ankommt.
Für die 21. jährige Sportlerin ist das Heimrennen in Sassnitz keine Premiere mehr. Im vergangenen Jahr wurde das Team von der Energie der Fans regelrecht überrollt. Im Podcast spricht sie über die Strategie für das Wochenende und was dem deutschen Team noch zur Weltspitze fehlt. Außerdem gibt sie Einblicke in die Vorbereitungswoche in Kiel und die geplante Trainingsbasis in Pensacola.
Neben ihrem Einsatz im SailGP verfolgt Anna Barth eine Olympiakampagne im 49erFX gemeinsam mit der 18-jährigen Emma Kohlhoff. Los Angeles 2028 ist ein Ziel, Brisbane 2032 das größere. Dass sich beide Projekte irgendwann nur schwer vereinbaren lassen werden, ist ihr klar. Im Gespräch erklärt sie, warum sie ihren bisherigen Weg genau so wieder gehen würde, welche Rolle Erik Heil als ruhiger Anker im Team spielt und wie sie mit der Entscheidung umgeht, die sich ihr früher oder später stellen wird.
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