Am 22. und 23. August 2026 gastiert der ROCKWOOL Germany Sail Grand Prix erneut vor Sassnitz. Die F50-Katamarane starten vor der Küste Rügens, während Besucher mit erheblichen Verkehrseinschränkungen rechnen müssen. Die wichtigsten Informationen zu Zufahrten, Parken, Shuttle, Bahn und Veranstaltungsgelände im Überblick.
Wer zum SailGP Sassnitz 2026 mit dem Auto anreist, sollte nicht bis kurz vor Beginn der Rennen warten. Die Stadt erwartet viele Besucher und sperrt am Veranstaltungswochenende mehrere Zufahrten nach Sassnitz. Für Gäste, die mit dem Pkw kommen, sind Parkflächen in Neu Mukran vorgesehen. Von dort geht es mit Shuttlebussen direkt zum Veranstaltungsgelände.
Die Stadt Sassnitz hat ihr Verkehrskonzept nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr angepasst. Die Sperrungen gelten an beiden Veranstaltungstagen, also am Samstag, 22. August, und am Sonntag, 23. August 2026.
Die Einschränkungen beginnen jeweils um 10 Uhr. Je nach Strecke gelten unterschiedliche Zeitfenster:
Die Einfahrt in die Stadt ist während bestimmter Zeitfenster nur mit einer Berechtigung möglich. Beschäftigte, Veranstalter und weitere berechtigte Personen können eine Einfahrtsgenehmigung bei der Stadt Sassnitz beantragen. Für Notfälle im Bereich des Stadthafens ist eine Umfahrung vorgesehen. Betroffene sollen sich am Sperrposten in der Straße der Jugend melden.
Die Verkehrsinformationen der Stadt Sassnitz enthalten die festgelegten Sperrbereiche und den Kontakt für Anträge auf eine Durchfahrtsgenehmigung.
Für Besucher, die mit dem Auto kommen, stehen Parkplätze in Neu Mukran zur Verfügung. Die Anfahrt erfolgt über die A 20 und die B 96 in Richtung Sassnitz. An der Kreuzung zur Einfahrt nach Mukran wird auf die Parkflächen weitergeleitet.
Von den Parkplätzen fahren Shuttlebusse zum Veranstaltungsgelände am Sassnitzer Stadthafen. Wer das eigene Auto nutzt, sollte für die zusätzliche Zeit zum Abstellen des Fahrzeugs und für die Weiterfahrt mit dem Shuttle ausreichend Puffer einplanen.
Die Angaben von Stadt und Veranstalter unterscheiden sich bei der Parkgebühr und beim Shuttle: Die Stadt Sassnitz weist auf kostenlose Shuttlebusse ab Neu Mukran hin. Auf der offiziellen SailGP-Ticketseite mit den Anreiseinformationen wird dagegen ein Park-and-Ride-Angebot mit einer Gebühr von 31 Euro pro Fahrzeug einschließlich Shuttle genannt. Besucher sollten deshalb vor der Abfahrt die Hinweise des Veranstalters und der Stadt prüfen.
Für die innerstädtischen Parkflächen des Veranstalters ist die Einfahrt nur mit einem gültigen Parkschein möglich. Wer keinen solchen Nachweis hat, sollte nicht versuchen, die Sperrstellen mit dem Pkw zu passieren.
Die Stadt empfiehlt neben dem Park-and-Ride-Angebot die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Vom Bahnhof Sassnitz ist der Stadthafen mit den Buslinien 18 oder 22 erreichbar. Alternativ lässt sich der Hafen nach Angaben des Veranstalters zu Fuß in etwa 15 Minuten erreichen.
Für die Veranstaltung sind zusätzliche Kapazitäten im Bahnverkehr vorgesehen. Fahrradstellplätze werden auf dem Parkplatz gegenüber dem schwarzen Netto-Markt eingerichtet. Wer mit dem Fahrrad kommt, sollte die ausgewiesenen Abstellmöglichkeiten nutzen und nicht versuchen, abgesperrte Hafenbereiche zu durchqueren.
Aktuelle Fahrpläne und mögliche Änderungen sollten Besucher unmittelbar vor der Abfahrt prüfen. Bei einer Veranstaltung mit mehreren tausend Gästen können sich Wartezeiten an Bahnhöfen, Haltestellen und Shuttleparkplätzen ergeben.
Das Race Stadium soll an beiden Tagen von 13:30 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Rennen sind nach Angaben des Veranstalters derzeit zwischen 15:30 und 17 Uhr vorgesehen. Der Zeitplan ist wetterabhängig und kann sich kurzfristig ändern.
Die Rennen finden auf F50-Katamaranen statt. Die Boote fliegen auf Foils über das Wasser und erreichen bei geeigneten Bedingungen Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern. Bei der Sassnitz-Premiere 2025 wurde ein Geschwindigkeitsrekord von 103,93 Stundenkilometern gemeldet. Einen ausführlichen Rückblick auf die erste Veranstaltung liefert der YACHT-Bericht über das SailGP-Wochenende in Sassnitz.
Die Lage des Stadthafens und die Nähe zur Rennstrecke machen Sassnitz für Zuschauer besonders attraktiv. Wie sich das Revier für das Stadionrennen eignet und warum die Rennen dicht vor den Tribünen stattfinden, beschreibt der YACHT-Bericht über die Foiler vor Sassnitz.
Auf dem Veranstaltungsgelände verbringen Besucher mehrere Stunden im Freien. Eine Kopfbedeckung, Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser gehören deshalb ebenso zur Grundausstattung wie eine Regenjacke und eine zusätzliche wärmende Schicht. Das Wetter an der Ostseeküste kann sich ändern, und auf den Tribünen gibt es nur begrenzte Möglichkeiten, sich vor Regen oder Wind zu schützen.
Große Regenschirme sind auf den Tribünen nicht erlaubt, weil sie die Sicht anderer Zuschauer beeinträchtigen. Taschen und Gegenstände können beim Einlass kontrolliert werden. Besucher sollten deshalb nur das Notwendige mitnehmen und die aktuellen Sicherheitsinformationen des Veranstalters vor der Abfahrt prüfen.
Hunde dürfen das Veranstaltungsgelände nicht betreten. Ausgenommen sind registrierte Assistenzhunde. Kinder unter 18 Jahren müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Für Kinder unter fünf Jahren ist der Eintritt in das Race Stadium nach Angaben des Veranstalters kostenlos, sie müssen auf der nicht reservierten Tribüne jedoch auf dem Schoß einer erwachsenen Begleitperson sitzen.
Der SailGP bietet auch für Besucher auf dem Wasser ein eigenes Format an. Die Rennstrecke liegt in den Gewässern vor dem Veranstaltungsgelände. Rund um die Regattabahn wird eine Sperrzone eingerichtet, die mit Bojen und einer täglich aktualisierten digitalen Karte gekennzeichnet wird.
In diesen Bereich dürfen nur Boote mit offizieller SailGP-BYO-B-Flagge einfahren. Alle anderen Wasserfahrzeuge müssen außerhalb der Sperrzone bleiben. Der genaue Verlauf der Rennstrecke kann sich wegen Wind und Wasserbedingungen ändern. Wer mit dem eigenen Boot anreist, sollte die Tagesinformationen des Veranstalters und die Hinweise der Wasserschutzpolizei beachten.
Die Informationen des Veranstalters zur Rennstrecke und zur Sperrzone erklären, wie die Markierungen auf dem Wasser und die täglich aktualisierte digitale Karte genutzt werden.
Wer die Anreise früh beginnt, aktuelle Verkehrshinweise prüft und auf das Auto in der Innenstadt verzichtet, hat die besten Chancen, ohne zusätzlichen Stress zum Rennen zu kommen. Die offiziellen Angaben können sich bis zum Veranstaltungswochenende ändern.
Wie reisen Sie zum SailGP in Sassnitz an? Schreiben Sie Ihre Einschätzung in die Kommentare.

Chefredakteur YACHT und BOOTE Exclusiv
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