44-Meter-SlupTechnischer Launch von neuer Superyacht „Yemaya“

Sören Gehlhaus

 · 02.02.2024

Der 44 Meter lange Alu-Kasko von „Yemaya“ rutschte in Aalsmeer bei Jachtwerf Gouwerok ins Nass
Foto: Juan Yacht Design
Im niederländischen Aalsmeer zeigte sich der Alu-Kasko eines 44 Meter langen Juan-K-Designs – mit hoher Schanz, großem Deckshaus und einem Heck, das oben breit und unten in einer markanten Doppelkonkave ausläuft. „Yemaya“ dürfte wohnlich wie schnell werden

In Aalsmeer müsste man sich inzwischen an volumenstarke Juan-K-Rümpfe gewöhnt haben, die bei Jachtwerf Gouwerok aus der Halle kommen. Ein Jahr vor dem 44 Meter langen Kasko von „Yemaya“ glänzte das Aluminium von „Argo“ (54 Meter) in der niederländischen Sonne. Tatsächlich sind die beiden so etwas wie Schwestern, konstruiert und CFD-optimiert von Juan Kouyoumdjian und seinem Team aus Valencia. Der Argentinier, der bereits die Risse von Starboot und Optimist überarbeitete, versteht sich sowohl auf Offshore- als auch auf Küstenrenner. Die Bühne der segelnden Superyachten betrat Juan K. mit der ClubSwan 125 „Skorpios“, die Nautor Swan 2021 fertigstellte.

„Yemaya“ soll wie „Argo“ einen um 90 Grad schwenkbaren Kiel und ein performantes Carbon-Rigg erhalten. Der beinahe mittschiffs stehende Vier-Salings-Mast zeigt sich auf einem ersten Rendering mit reichlich Rake und Backstagen. Die Heckpartie mit eigenem Aufbau und Cockpit legt die Vermutung nah, dass achtern eine große Kabine verortet ist und der Crewbereich im Bug liegt. Bis 2026 rüstet eine weitere niederländische Werft den 44 Meter messenden Alu-Bau aus. Innen wird nach Vorgaben von Adriana Monk ausgebaut, die Auslieferung ist für 2026 geplant.


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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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