Laut Bundespolizei Warnemünde erreichte der Notruf der Segelyacht das Bundespolizeischiff “Bamberg” über UKW. Nach ersten Informationen war eine Person durch den Großbaum am Kopf getroffen worden und zunächst bewusstlos. Das Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) in Bremen alarmierte daraufhin den Rettungshubschrauber. Gleichzeitig lief die “Bamberg” zur Position der Yacht aus.
Vor Ort setzten die Einsatzkräfte das bordeigene Kontrollboot ein, um die Segelyacht zu erreichen. Parallel wurde ein Rettungssanitäter des Hubschraubers auf die Yacht abgewinscht. Bei Eintreffen der Rettungskräfte war die verletzte Person bereits wieder ansprechbar. Die Crew der Segelyacht hatte die stark blutende Kopfplatzwunde bereits erstversorgt – eine wichtige Erstmaßnahme, die in solchen Situationen entscheidend sein kann.
Nach der Begutachtung entschieden die Rettungskräfte, die verletzte Person per Hubschrauber in ein Krankenhaus zu transportieren. Dafür landete der Rettungshubschrauber direkt auf der “Bamberg”. Dort übernahm sie den Patienten für den Weitertransport in das Universitätsklinikum Greifswald.
Verletzungen durch den Großbaum gehören zu den häufigsten schweren Unfällen an Bord von Segelyachten und führen immer wieder zu Kopfverletzungen mit Bewusstlosigkeit.
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Redakteur News & Panorama
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