Brücken, Baustellen und neue Regeln: Die Niederlande stehen 2026 vor einer Bewährungsprobe für Infrastruktur und Wassersport. Unser Revierupdate gibt einen Überblick über alles, was Skipper jetzt wissen müssen.
Rijkswaterstaat, die oberste Behörde für Wasserbau und Infrastruktur in den Niederlanden, verwaltet 1.149 Brücken, 157 von ihnen sind beweglich. Die vielen kommunalen und provinzialen Bauwerke sind darin nicht enthalten. Zum Vergleich: Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in Deutschland kümmert sich um 1.300 Brücken bundesweit, also verteilt auf eine etwa zehnmal so große Fläche. Für die Niederlande ist die Infrastruktur eine Herkulesaufgabe, denn auch die Art der Querung spielt dabei eine Rolle.
So steht etwa die Erneuerung der Van Brienenoordbrug an. Sie führt eine sechsspurige Autobahn über die Nieuwe Maas in Rotterdam und ist beweglich. Man stelle sich vor, die Elbbrücken in Hamburg wären ungefähr zehnmal so hoch und beweglich und müssten neu gebaut werden. In Deutschland wäre das wohl eher ein Generationenprojekt.
Auch das Jahr 2026 steht in den Niederlanden im Zeichen der Infrastruktur. Die Stehende-Mast-Route ist2026 nicht durchgängig befahrbar, in Friesland nimmt die Planung der neuen Brücken über den Prinses-Margriet-Kanal Gestalt an, und Amsterdam diskutiert weiter über die Brücke(n) über das IJ. So könnte 2026 eine recht spannende Saison werden.
Für das Update haben wir die Niederlande zur besseren Überschaubarkeit von Nord nach Süd in drei Abschnitte unterteilt, die Links dazu finden Sie hier:
Sollten Sie von weiteren Neuheiten im Revier wissen, auf die wir bei der Zusammenstellung unserer Liste nicht aufmerksam geworden sind, schreiben Sie uns gerne eine Email an mail@yacht.de. So können wir unsere Übersicht aktualisieren und die Informationen allen Nutzern zur Verfügung stellen.