Neue AusrüstungVon Polster bis Pumpenharz – fünf Anschaffungs-Tipps für den Winter

YACHT-Redaktion

 · 18.11.2022

Neue Ausrüstung: Von Polster bis Pumpenharz – fünf Anschaffungs-Tipps für den WinterFoto: feelthecomfort.at

Der Winter kommt. Die kalte Jahreszeit eignet sich nicht nur hervorragend zum Lesen von Segelliteratur, auch das Boot selbst sollte nicht zu kurz kommen. Fünf neue Ausrüstungs-Gegenstände, die sich zudem auch als Weihnachtsgeschenk eignen


Neue Kissen fürs Cockpit

Der Polster-Spezialist Flexima hat sein Angebot um seewasserfeste Cockpit-Kissen und eine aufrollbare Matratze erweitert, die fast überall Platz findet. Wir haben sie getestet!

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Schon zweimal haben Kojenpolster der Matratzen Manufaktur aus Sankt Andrä, auf halber Strecke zwischen Wörthersee und Graz gelegen, im YACHT-Test überzeugt. Inzwischen haben die Österreicher ihr Portfolio um Produkte für den Einsatz an Deck erweitert. Und auch diese zeigen die gewohnt sehr hohe Verarbeitungsqualität.

Verlagssonderveröffentlichung

Die Flexima-Cockpitkissen kommen in zwei Ausführungen: als einfache Sitzauflage aus einem 40 Millimeter hohen und angenehm festen Schaumstoff in den Maßen 40 mal 40 Zentimeter oder in gleicher Machart zum Aufklappen, was das Anlehnen am Süll bequemer macht (s. Foto). Der Preis: 35 beziehungsweise 70 Euro pro Stück. Neben Marineblau und Bordeauxrot sind auch Beige, Hellgrau oder Anthrazit lieferbar.

 Die Kissen gibt es in zwei Modellen und fünf Farben; dazu passend kann die Matratze geordert werdenFoto: feelthecomfort.at
Die Kissen gibt es in zwei Modellen und fünf Farben; dazu passend kann die Matratze geordert werden

Ganz neu im Programm ist die „Skipper Matratze“, die sich zum Sonnenbaden oder für eine Nacht an Deck eignet, bei Schwerwetter aber auch als Notkoje auf dem Salonboden. Die Unterseite besteht aus einem wasserdichten Kunststoffbezug mit rutschhemmender Struktur, der Bezug aus dem gleichen salzwasserfesten und UV-beständigen Solarcryl-Stoff wie die Kissen. Mittels Gurten auf der Rückseite lässt sich das Polster aufgerollt fixieren und in der Backskiste verstauen. Die Matratze misst 190 mal 60 Zentimeter und ist 10 Zentimeter hoch. Sie wiegt 8,5 Kilo, Härtegrad: weich. Preis: 400 Euro.


Epoxy-Pumpenharz von Yachtcare: ideal für kleinere Reparaturen

Foto: Hersteller

Mit dem Epoxy-Pumpenharz von Yachtcare lassen sich geringe Harzmengen bequem dosieren. Harz und Härter sind zum Laminieren und Kleben geeignet. Sie werden im Verhältnis eins zu eins gemischt und haben eine Topfzeit von 75 Minuten. Das zugehörige Pumpenset fördert pro Hub jeweils vier Milliliter. Ideal für kleine Ansätze. Das Set besteht aus je 500 Gramm Harz und Härter und kostet 65 Euro, die Pumpen weitere 25 Euro.


Garmin „Captain“: schicke Fernbedienung am Handgelenk

Foto: Hersteller

Garmin hat die Smartwatches der Marq-Serie überarbeitet. Für Segler ist das Modell „Captain“ interessant. Es verfügt über ein Titan-Gehäuse und eine blaue Keramik-Lünette. Das AMOLED-Display mit Touch-Funktion steckt hinter einem gewölbten Saphirglas und soll besonders brillant sein, wodurch laut Garmin vor allem die Darstellung von Seekarten verbessert wurde. Die Uhr besitzt die üblichen Smartwatch-Funktionen und Regattatimer. Zusätzlich kann sie als Fernbedienung für Garmins Kartenplotter und den Autopiloten verwendet werden. Preis: 2.350 Euro.


Leichter Lauf bei hoher Last

Foto: Hersteller

High Roller nennt Allen seine nadelgelagerten Blöcke. Derzeit sind zwei Modelle mit 40er und 60er Scheiben im Programm. Mit Nadellagerung und zusätzlichen Kugellagern sollen die Blöcke für Spischoten und andere dynamisch und statisch belastete Leinen geeignet sein. Die Preise stehen noch nicht fest.


Vollbiologische Mini-Kläranlage

Foto: Tom Logisch

Am 10. Oktober zeigte VOX die 7. Folge der aktuellen Staffel von „Die Höhle der Löwen“ – Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, Handelsprofi Ralf Dümmel, Green-Tech-Investor Nico Rosberg, Konzernchef Nils Glagau, Beauty-Expertin Judith Williams und Medienmogul Georg Kofler investieren auch dieses Jahr wieder in Gründer. Mit dabei war auch das deutsche Familienunternehmen Tom Logisch und hat die kleinste zertifizierte vollbiologische Mini-Kläranlage für Yachten und Hausboote vorgestellt. Der Prozess in „enteron“ ähnelt dem eines Darms und funktioniert mit Bakterien ohne den herkömmlichen Zusatz von Chemikalien. Der Tank besteht aus drei Kammern, das Abwasser wird über viele verschiedene Stufen gereinigt. Am Ende des Prozesses entsteht laut Hersteller sauberes Abwasser, das alle Grenzwerte unterschreitet und so in umliegende Gewässer bedenkenlos eingeleitet werden kann. Die Anlage kostet ab 10.000 Euro, eine kleinere ist für rund 4.000 Euro zu haben.


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