Der 30th Anniversary Race Day beim Superyacht Cup Palma Richard Mille brachte bei besseren Windbedingungen auf der Bucht von Palma die zweite Wertung. In der Klasse B nutzte das 27 Meter lange Hoek Design “Atalante” die frische Brise für einen Tagessieg vor dem 39 Meter langen Tripp Design “Cervo” und der 37,4 Meter langen Oyster “Archelon”. Die Perini Navi-Ketsch “Burrasca” komplettierte das Feld. „Es wehte mehr Wind als gestern in der ersten Rennhälfte, und wir hatten deutlich mehr Raumschots-Kurse. Das erlaubte uns, mit den großen Schiffen mitzuhalten und ein gutes Ergebnis einzufahren", erklärt Dylan Warwick, Skipper der “Atalante”. „Als wir durchs Ziel gingen, dachten wir, wir hätten es OK gemacht, aber den Klassensieg zu holen, war das Sahnehäubchen", sagte Warwick. In der Gesamtwertung nach zwei Rennen führt “Cervo” mit drei Punkten vor “Atalante” mit vier Zählern.
In der Klasse A wiederholte “Win Win” ihren Auftaktsieg und könnte damit den dritten Gesamtsieg beim Superyacht Cup Palma ansteuern. Die Swan 88 “Spiip”” belegte erneut Rang zwei vor der Swan 100 “Point Counter Point”. Die 30,9 Meter lange Wally “Inco” schloss das Feld ab. “Win Win” führt die Gesamtwertung mit zwei Punkten an, “Spiip” folgt mit vier Zählern. Die Abstände in dieser Klasse bleiben konstant, beide Boote zeigten über beide Rennen eine gleichmäßige Performance.
Die YYachts-Klasse sah ebenfalls eine Wiederholung vom ersten Tag. Das 23,80 Meter lange Judel/Vrolijk-Design “Beati” gewann vor der baugleichen “Distancia”. Den größten Sprung in der sechs Boote umfassenden Flotte machte die 26 Meter lange“Calabash”, die sich von Platz fünf auf drei verbesserte. An Bord segelte YYachts-Gründer und Eigner Michael Schmidt . „Es war ein großartiger Tag zum Segeln hier. Mir gefällt auch der Standort an Land im Club de Mar mit allen Booten und Eignern an einem Steg– das Schönste für alle Eigner bei einer Veranstaltung wie dieser ist eine gute Party", sagt Schmidt. “Beati” führt die Gesamtwertung mit zwei Punkten vor “Distancia” mit vier Zählern an. “Makai” liegt mit sieben Punkten auf Rang drei, knapp vor “Calabash”.
Bei der erst zweiten Multihull-Wertung in der Geschichte des Superyacht Cup Palma Richard Mille setzte sich das 24,65 Meter lange VPLP-Design ”Highland Fling” erneut durch. Diesmal vor “Allegra” und “Layla”. Der 19,8 Meter lange Morelli & Melvin “Gaea” belegte den vierten Platz. “Highland Fling” führt die Gesamtwertung mit zwei Punkten an. “Allegra” und “Layla” teilen sich mit jeweils fünf Punkten die Plätze zwei und drei, “Gaea” folgt mit acht Zählern.
Die J-Class-Yachten “Svea” und “Rainbow” setzten ihr Match Race fort, das tief in der DNA dieser Klasse verwurzelt ist. “Svea” fügte ihren beiden Siegen vom ersten Tag einen dritten hinzu. Allerdings konnte “Svea” im ersten Rennen des Tages wegen eines technischen Problems nicht starten. “Rainbow”-Eigner “Peter Harrison” nahm die Trophäe bei der abendlichen Preisverleihung im Club de Mar Mallorca lächelnd entgegen. In der Gesamtwertung führt “Svea” mit sechs Punkten vor “Rainbow” mit sieben Zählern.
Klasse B:
YYachts:
Multihulls:
J Class:
So verlief der erste Tag des Superyacht Cup Palma 2026.

Chefredakteur YACHT und BOOTE Exclusiv
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