Boreal 56Schöner wohnen bei Wind und Welle: Das Video zum Test II.

Fridtjof Gunkel

 · 20.10.2026

Leichte Übung: 5 Beaufort auf der bewegten Nordsee pariert der 17-Meter-Kreuzer souverän.
Foto: Bertel Kolthof
​Komfortabel an Bord leben auch auf Langfahrt und in hohen Breiten: Die Boreal 56 ist eine der konsequentesten Allwetteryachten. Im zweiten Teil zeigt YACHT-TV, was den Innenraum auszeichnet.

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Der hohe Aufbau mit dem umlaufenden Fensterband ist stilbildend für das Boot aus Frankreich und Zeichen des Bestrebens der Werft, dem Boot eine gewisse Modernität zu verleihen. Gleichzeitig sorgt das Pilot House für einen sehr hohen Fahrkomfort. Der Wachhabende kann hier geschützt sitzend per PC oder Plotter navigieren, das Boot mit dem Autopilot steuern und hat dabei einen fast perfekten Rundumblick sowie in die Segel.

Wenn das Wetter unter Deck nicht spürbar ist

Unterwegs zeigt sich: Die innere Welt des Bootes ist akustisch getrennt von den äußeren Bedingungen. Von Wind und Welle ist nichts zu hören, nichts quietscht und Schapps sowie Schubladen bleiben geschlossen. Ebenso gut gedämmt ist der Maschinenraum.

Details wie Handläufe (dort, wo man sie sucht), tiefe Sümpfe in den Duschen, die sie so auch auf See benutzbar werden lassen und die perfekten Sichtachsen im Sitzen und im Stehen im Deckssalon sind beispielhaft weitere Merkmale eines Bootes, das auf See zu Hause ist.

​Die Boreal 56 verbindet hohe Qualität mit großer Seegängigkeit

​All diese Praktikabilität gab es in früheren Modellen der Marke ebenfalls. Die Boreal 56 aber bietet überall das entscheidende Extra: doppelt so große Tankvolumina etwa wie in der 47.2, durchweg komfortable Kojenmaße, gute Stehhöhen fast im gesamten Schiff. Und der Ausbau hat fraglos an Finesse gewonnen. Da trifft hohe Ausbauqualität Seegängigkeit und Sicherheit, eine wünschenswerte Kombination., die längst nicht mehr die Norm ist.

​​Im zweiten Teil des Videos bei YACHT-TV zeigen wir die Besonderheiten der Boreal 56 unter Deck und erklären das besondere Innenraumlayout.

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Ein Kajütlayout, wenig Varianz – Boreal bietet für die 56 nur zwei Optionen unter Deck: Im Durchgang vom Salon zum Vorschiff lässt sich statt dem Werk- und Stauraum eine vierte Kabine unterbringen; dann fällt aber der Schreibtisch in der Eignerkammer weg. Steuerbord achtern gibt es auf Wunsch statt Kojen einen opulenten Technikraum.Foto: YACHTEin Kajütlayout, wenig Varianz – Boreal bietet für die 56 nur zwei Optionen unter Deck: Im Durchgang vom Salon zum Vorschiff lässt sich statt dem Werk- und Stauraum eine vierte Kabine unterbringen; dann fällt aber der Schreibtisch in der Eignerkammer weg. Steuerbord achtern gibt es auf Wunsch statt Kojen einen opulenten Technikraum.

Wer noch tiefer einsteigen möchte, findet den ausführlichen Test der Boreal 56 bei YACHT online – mit allen Hintergründen, Testeindrücken und der ausführlichen Bewertung der Redaktion.

Weitere Langfahrtyachten bei YACHT.DE

Buchtipps

Durch Sturm und Eis erzählt die Geschichte der „Dagmar Aaen“, vom Fischkutter zum Expeditionsschiff. Arved Fuchs verbindet persönliche Erlebnisse mit den Reisen durch Nordost- und Nordwestpassage sowie Überwinterungen im arktischen Packeis. Wer sich für Explorer und hohe Breiten interessiert, erhält Einblicke in den Werdegang eines vielfach umgebauten Arbeitsschiffes und dessen Einsatz unter extremen Bedingungen – als Expeditionsbericht, nicht als technisches Planungshandbuch. (shop.delius-klasing.de)

Einfach segeln hinterfragt, wie viel Technik und Komfort eine Fahrtenyacht tatsächlich braucht. Wilfried Krusekopf behandelt die Wahl eines gebrauchten Bootes, zweckmäßige Ausrüstung und Alternativen zu aufwendiger Bordelektronik. Für angehende Langfahrtsegler liefert das Buch damit Anregungen, die eigenen Anforderungen an Schiff und Ausstattung zu prüfen und Kosten abzuwägen. Der Schwerpunkt liegt auf reduziertem, bezahlbarem Fahrtensegeln, nicht auf der speziellen Vorbereitung für Polarregionen. (shop.delius-klasing.de)

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Fridtjof Gunkel

Fridtjof Gunkel

Stellvertretender Chefredakteur YACHT

Fridtjof Gunkel, geboren auf Helgoland, startete dort seine Segelkarriere im Opti und stieg schnell auf Kielboote um. Admiral’s Cup, Weltmeisterschaften und weitere internationale Regatten sowie eine Teilnahme im Whitbread Round the World Race Race waren seine prägenden seglerischen Stationen, ebenso wie ausgedehnte Fahrtentörns in Europa und Übersee. Bei der YACHT ist er bereits seit 1985. Er segelt privat einen Performance/Cruiser mit Liegeplatz an der Ostseeküste, seine Lieblingsreviere sind die schwedischen Schären und die Bretagne.

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