Der Sturm in Marblehead traf viele Eigner mit voller Wucht. Am Sonntag wurden Yachten gegen Felsen und an den Strand getrieben. Nach Angaben des Hafenmeisters Mark Souza, die der Marblehead Current berichtet, waren bis Montag (28.09.) etwa sieben Boote auf Grund gelaufen. Mindestens eine Segelyacht sei gesunken. Die Bilder aus der Galerie erinnern an die Sturmflut, die im Oktober bereit drei Jahre zurück liegt.
Nach Angaben verschiedener Medien waren in erster Linie die Orte Riverhead Beach und Glover’s Landing betroffen. Der Marblehead Independent schildert die Lage am Sonntagmorgen: Bei Riverhead lag ein Segelboot auf dem Strand, drei kleinere Motorboote hatten sich ebenfalls losgerissen. An der Ufermauer von Glover’s Landing lagen zwei Segelboote dicht an den Felsen. Weitere Boote kenterten dem Bericht zufolge, blieben aber an ihren Moorings. Zu den Kosten für die betroffenen Eigner liegt bislang keine Information vor.
Der Nor’easter, ein Sturm mit kräftigem Wind aus nordöstlichen Richtungen, brachte starken Seegang an die Küste. Nach Angaben des National Weather Service galt am Sonntag für Teile der Küste von Massachusetts eine Küstenhochwasserwarnung. In Marblehead erschwerte das anhaltend schlechte Wetter am Montag noch die Begutachtung vom Wasser aus. Hafenmeister Souza bezeichnete das Ereignis als den schwersten Sturm für den Hafen seit 2018.
Der Fall zeigt, welche Folgen es haben kann, wenn sich das Boot im Sturm von seinem Liegeplatz losreißt. Vor der nächsten Starkwindlage lohnt sich deshalb ein Blick auf die Leinen. Für Boote am Steg erklärt unser Artikel zum Sichern der Yacht bei Sturm im Hafen, welche Belastungen auf Festmacher und Beschläge wirken. Wie sich Leinen auf wechselnde Wasserstände einstellen lassen, zeigt der Praxisartikel zum richtigen Festmachen bei Sturm und Hochwasser.
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Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion
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