Jasmine Harrison ist für ihre Leistung im Mini Globe Race mit der Chichester Trophy geehrt worden. Das teilte die Britin auf Instagram mit. Harrison hatte ihre Einhand-Weltumsegelung im März 2026 abgeschlossen, auf einem nur 5,80 Meter langen Boot der Globe-5.80-Klasse.
Die Chichester Trophy wird für die herausragendste seglerische Leistung des vorangegangenen Kalenderjahres vergeben. In ihrer Auflistung früherer Preisträger finden sich Namen wie Sir Francis Chichester, Robin Knox-Johnston, Clare Francis, Ellen MacArthur, Dee Caffari, Alex Thomson und Pip Hare.
Die Seglerin schrieb, sie könne kaum fassen, ihren Namen nun in dieser Reihe wiederzufinden:
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Für Segler ist vor allem der Maßstab der Leistung bemerkenswert. Harrison umrundete die Welt im Rahmen des Mini Globe Race auf einer winzigen Hochseeyacht aus Sperrholz. Insgesamt brauchte sie nach Angaben des Veranstalters 214 Tage. Das Rennen gilt als extremes Format des Einhandsegelns. Mit dabei war auch der Deutsche Christian Sauer.
Doch schon vor ihrer Weltumsegelung stach die junge Britin immer wieder als bemerkenswerte Ausdauersportlerin hervor. 2021 wurde sie als jüngste Frau zur Solo-Ruderin über den Atlantik bekannt. 2022 schwamm sie als erste Frau die gesamte Länge Großbritanniens von Land’s End bis John O’Groats. Mit der Chichester Trophy wird diese Karriere nun um eine der traditionsreichsten Ehrungen des britischen Hochseesegelns erweitert.

Redakteur News & Panorama
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