Nördlich von AjaccioDer wilde Westen von Korsika

Jan Jepsen

 · 04.01.2023

Ankerplatz inmitten der Felskulisse der  Marina d’Elbo. Hoch über der Bucht ein alter Genueser­­turm, der die Insel einst vor Piraten schützen sollte
Foto: Jan Jepsen

Die Küste von Korsika nördlich von Ajaccio ist spektakulär schön. Allerdings gerät sie bisweilen zur Herausforderung für alle, die sie unter Segeln erkunden wollen. Es sei denn, die Nachsaison hält, was sie verspricht

Mehrmals sollte in den vergangenen Jahren dieser Bericht erscheinen. Ein ums andere Mal wurde nichts daraus. Es schien beinahe, als hätte sich die Westküste Korsikas wehren wollen, unter Segeln erkundet zu werden. Von Elba wie auch von der französischen Küste aus kommend hatte sich der Weg als zu weit erwiesen. Jedenfalls dann, wenn man mit einem Charterschiff unterwegs ist, das man nur eine Woche oder zehn Tage gemietet hat. Ein anderer Versuch vom Nordosten Sardiniens aus scheiterte am Mistral, welcher der Crew in der berüchtigten Straße von Bonifacio entgegenschlug. Kein Gegenankommen.

Verlagssonderveröffentlichung

Jetzt aber soll es endlich klappen. Indem wir direkt dort starten, wo wir in den Vorjahren erst hinsegeln wollten: an der dem italienischen Festland abgewandten Seite Korsikas. Genauer: in Ajaccio. Dort steigen wir auf die „Agrasot“, eine Dufour 460 GL von Dream Yacht Charter.

Dass unser Vorhaben diesmal gelingt und wir uns endlich den spektakulären Westen von Korsika mit all ihren Felsufern, einsamen Ankerbuchten und alten Städten ersegeln können, ist jedoch einmal mehr nicht gesagt. Wir sind spät dran, Ende Oktober. Eigentlich gute Voraussetzungen für einen ruhigen Nachsaisontörn. Doch das Starkwindrisiko ist hoch. Von einem ausgewachsenen Mistral ganz zu schweigen. Die Wassertemperaturen in diesem Herbst sind viel zu hoch. Schön für alle Badenden – bedenklich für Segler. Im Meer steckt jede Menge Energie. Das kann heftige Wetterturbulenzen hervorrufen. Meteorologe Dr. Michael Sachweh hatte unlängst auf YACHT online gewarnt: „Das Potenzial für schwere Herbststürme ist hoch.“

Jüngstes Beispiel: der 18. August 2022. Mitten im Sommer hatte sich ein Ausnahmesturm über dem westlichen Mittelmeer zusammengebraut, der mit tropischen wie traumatischen Windgeschwindigkeiten bis zu 230 Stundenkilometern über Korsika herfiel, neun Menschen auf der Insel das Leben und etliche Eigner an der Westküste ihre Boote kostete. Auf YACHT online schilderte ein junger Eigner dort, wie sein Katamaran von brutalen Böen vor Anker liegend umgeworfen wurde. Dass es auch anders geht, ganz anders, verheißt – zum Glück – der aktuelle Wetterbericht. Für die kommende Woche sind moderate Winde und viel Sonne angesagt.

Proviantierung auf dem Markt von Ajaccio

Es ist Samstagmorgen. Und Markttag in Ajaccio. Ein Fest für die Sinne und gleichsam praktisch, was das Proviantieren angeht. Mandarinen, Wildschweinwürste, Baguette, Schinken, Käse aller Art, Oliven – alles liegt da bereit zum Probieren und Verführen. Schöner Shoppen geht kaum, wenn auch mit der Konsequenz, dass danach in der Bordkasse Ebbe herrscht.

Gegen Nachmittag ist die „Agrasot“ klar zum Auslaufen – ein erster Schnupper-Schlag mit durchgelattetem Groß. Schon mal gut. Trotz mäßiger Brise im Golf von Ajaccio springt die Yacht gleich an. Wir nehmen Kurs auf die „blutigen Inseln“, die Îles Sanguinaires, die dem Golf von Ajaccio vorgelagert sind. Was den schaurigen Namen angeht, kann man sich eine Variante für die Herleitung aussuchen. Die romantische Version: Die Felsen verfärben sich bei Sonnenuntergang dunkelrot. Die womöglich realistischere Erklärung lautet, dass der Name an die vielen toten Seeleute erinnert, deren Schiffe an den Ufern zerschellten, bevor ein Leuchtturm errichtet wurde.

Der Legende nach soll Christoph Kolumbus aus Calvi stammen. An der Zitadelle haben sie ihm ein Denkmal gesetzt

Im Süden der Hauptinsel gibt es nur einen Anleger für Ausflugsschiffe. In den Karten ist zwar ein Ankerplatz eingezeichnet, aber auf vier bis fünf Meter Wassertiefe findet sich kein sandiger Untergrund. Man sieht nur Steine. Und so endet der erste Tag in einer Bucht an der Westküste Korsikas, unweit des Capo di Feno. Leider hat das dortige Restaurant mit Blick auf die Inseln schon geschlossen, als wir ankommen. Erst 18 Uhr, und wir kriegen nicht mal mehr einen Aperitif. Schade eigentlich, aber wohl der Nachsaison geschuldet.

Weißer Strand im Golf von Peru

Tags darauf macht der Sonntag seinem Namen alle Ehre. Noch dazu bei südlichen Winden. Ideal, um weiter gen Norden zu segeln. Die Bebauung am Ufer wird im Gegensatz zum Golf von Ajaccio schlagartig spärlich. Die Natur übernimmt. Eine Bucht reiht sich an die nächste. Im Hinterland erheben sich, anders als auf Sardinien, stets irgendwelche Berge. Der höchste, der Monte Cinto, ragt 2.706 Meter in den Himmel.

Hinter Cargèse am Golf von Sagone entdecken wir den Golf von Peru, der im Grunde aber nur eine Bucht ist. Der weiße Strand in deren Scheitel lädt zum Ankern ein. Besser kann man den Nachmittag kaum verbringen, inklusive Besuch einer Strandbar. Für die Nacht bietet sich dagegen Cargèse an. Zumal ablandiger Seewind das Boot quer zur Dünung legen würde. Und nicht jeder an Bord hat so dicke Seebeine, als dass er nächtliches Gerolle schlaffördernd finden würde.

Im kleinen Hafenbecken können wir problemlos längsseits gehen – diesmal ein positiver der Nachsaison geschuldeter Umstand. Auf dem Weg in den Ort stoßen wir auf ein erstes Sturmopfer des 18. August: Ein Katamaran namens „Take Off“ liegt schwer beschädigt hinter der Hafenmole im Halteverbot. Selbst mit seinen zwei Maschinen und Vollgas habe die Crew das Schiff nicht vom Ufer freihalten können, erzählt der Hafenmeister.

Der Golf von Porto, der schönste Teil im Westen von Korsika

Tag drei beschert uns einen ablandigen Südostwind und damit eine Expressfahrt in den Golf von Porto. Landschaftlich wohl das spektakulärste Stück Küste Westkorsikas. Kaum eingebogen in den Golf, gerät der Wind zum Fallwind. Von Abdeckung keine Spur. Ein Reff wäre nicht schlecht. Doch zu spät. Alternativ fallen wir ab und lassen uns von den Böen ein wenig vom Kurs abbringen. Nach Lee ist genug Platz. Und der Umweg beschert uns noch einmal ordentlich Segel-Speed und -Spaß.

Je weiter man gen Porto in den Golf vordringt, desto zahmer die Böen. Nachmittags liegen wir in einer Bilderbuch-Bucht mit ein paar Fischerhütten am Ufer, der Anse de Ficajola. Die befindet sich am Fuße der Calanches de Piana, einer bizarren Felsenlandschaft, die seit 1983 zum Unesco-Weltnaturerbe gehört. Für die Szenerie nimmt man über Nacht sogar ein paar Fallböen in Kauf – zumal unser Anker laut einem schnorchelnden Nachbarskipper fester und tiefer im Sand liegt, als uns lieb sein kann, und noch dazu direkt über der Kette eines ausgedienten Muringgeschirrs. Ärgerlich. Doch nicht zu ändern. Das Problem wird auf morgen vertagt, um sich dann zum Glück als gar keines herauszustellen.

Auswirkungen des Sturms sind auf Korsika noch zu sehen

Zwecks Stippvisite motoren wir nach Porto. Richtiger wäre Petit Porto. Trotz des vielversprechenden Namens ist der Hafen zu flach für Segelboote. Wir müssen das Dingi bemühen, um dann festzustellen: Man verpasst nicht richtig etwas am touristischen Hotspot und Ausgangshafen diverser Ausflugsboote. Also Anker wieder auf und mit frischem Baguette weiter nach Girolata. Das war das Epizentrum des schweren Sturms vom 18. August. Wracks hatten reihenweise das Ufer gesäumt. Zwei Monate später ist das meiste bereits aufgeräumt. Gestrandete Yachten sind keine mehr zu sehen. Lediglich die Anordnung der Muringbojen in der beliebten Bucht wirkt reichlich chaotisch.

Der junge Mann, der nach unserem Tiefgang fragt, uns zwischen drei Bojen verzurrt und sogar eine vierte anbietet, liefert uns beim Bezahlen im Hafenbüro einen erschütternden Augenzeugenbericht. Der Schreck ist ihm noch anzusehen. Er erzählt von einer weißen Wand, die da morgens auf sie zugekommen sei. Auf einer edlen schwarzen Yacht, die ganz außen gelegen habe, sei die Rollfock aufgegangen. Das Schiff habe dann durchs Bojenfeld treibend etliche andere Yachten mit aus den Verankerungen gerissen und stranden lassen. Vor den Klippen seien Crews, darunter einige Familien, panisch von ihren Booten ins Wasser gesprungen. Helfen habe niemand können. Es sei unmöglich gewesen, sich bei den Windgeschwindigkeiten auf den Beinen zu halten. Man habe nur noch in Deckung gehen können, um nicht von umherfliegenden Teilen erschlagen zu werden.

Nach knapp einer Stunde sei der Spuk vorbei gewesen. Die Bilanz: ein einziges Chaos, viele hilflose Menschen und ein Toter. Als er das berichtet, deutet er auf das Foto eines Fischers, das außen am Büro angebracht ist. Der Bericht des jungen Hafenmeisters endet mit dem Satz: „Es war ein Ausflug in die Hölle!“ Jetzt noch, gut zwei Monate nach den schrecklichen Geschehnissen, liegt über der schönen Bucht etwas Bedrückendes. Außer uns hängen nur drei weitere Boote an den Muringbojen, deren Ketten unter Wasser noch wie verknotet sind. Demnächst müssen sie durch schwereres Geschirr ausgetauscht werden.

„Falls so etwas noch mal passiert“, wie der Hafenmeister meint. „Die Wassertemperaturen sind noch immer viel zu hoch für Oktober.“ Was wahrscheinlich auch die zahlreichen Quallen erklärt, die an manchen Stellen vermehrt auftreten und das Baden bisweilen unmöglich machen.

Quallen treten nur manchmal auf dann aber in großen Schwärmen

Am nächsten Morgen verlassen wir Girolata bei Sonnenaufgang. Kaum, dass wir die Festung achteraus haben, fängt die Küste im ersten Sonnenlicht an zu glühen. Vor uns liegt das Naturschutzgebiet Scandolo. Fischen, Tauchen und über Nacht ankern verboten. Aber Staunen ist erlaubt. Nur mit Genua segeln wir bei moderaten Bedingungen durch die enge und flache Passage von Gargalu. Die massiven Felswände sind zum Greifen nah. Anschließend werfen wir zwecks Frühstück den Anker in der Marina d’Elbo. Wir sind das erste und einzige Schiff in dieser spektakulären Bucht. Ein Katamaran mit Kindern an Bord biegt mit Blick ins Wasser gleich wieder ab: zu viele Quallen im Wasser. Nächste Bucht, neue Badestelle. Glücklicherweise treten die Tiere nur an manchen Stellen in Schwärmen auf.

Der Tisch im Cockpit wird gerade eingedeckt, als ein Park-Ranger im Schlauchboot vorbeikommt und kontrolliert. Der Mann will wissen, ob wir hier übernachtet haben, was wir guten Gewissens verneinen können. Als Beweis biete ich ihm das Vorzeigen der Muringrechnung aus Girolata an. Doch der Ranger winkt ab und wünscht: „Bon journée, messieurs, au revoir!“

Au revoir. Sagt sich so leicht. Der Abschied fällt schwer. Man würde jetzt gern einen Landausflug machen, doch selbst der ist im Naturpark verboten. Alternativ setzen wir die Segel und rauschen raumschots gen Calvi, dem nördlichsten Punkt dieser Reise. Der Legende nach der Geburtsort von Kolumbus. Ein würdiger Wendepunkt. Einmal am Punta Revellata in den Golf von Calvi abgebogen, taucht sie auch schon vor dem Bug auf: die alte Zitadelle aus dem 13. Jahrhundert. Die Wehrmauern gehen nahtlos in den Fels über. Leicht versetzt, an Backbord, öffnet sich die weite Bucht des Golf von Revellata, in dem im Sommer bis zu 300 Yachten an Muringen und vor Anker liegen sollen.

Wir kündigen uns per Telefon beim Hafenmeister an, der uns einen Platz zuweist. Erste Reihe. Mit Blick vom Cockpit auf die Festung. Bis eine Sunreef 90 auf der anderen Seite des Stegs festgemacht hat und uns Sicht und Sonne nimmt. Doch halb so wild, die Sehenswürdigkeit will ohnehin zu Fuß erkundet werden.

Feinstes Kaffeesegeln in kurzer Hose

Am nächsten Morgen brechen wir noch vor den Ausflugsbooten wieder auf. Das schöne Wetter reißt nicht ab. Im Gegenteil. Pünktlich für die Rückreise dreht der Wind auf nördliche Richtungen. Wir erfreuen uns feinsten Kaffeesegelns in kurzer Hose. Es kann einem deutlich schlimmer ergehen. Wie damals, im April 2004, an dem Tag, an dem ich meine Seekrankheit verlor: mein erster Job für die YACHT als segelnder und schreibender Skipper in Personalunion. Über Nacht war der Winter auf Korsika zurückgekehrt. Die See grau und hoch und von den steilen Küsten reflektiert – extrem kabbelig. So ähnlich wie meine Gemütslage damals. Das war nervenaufreibendes Segeln zwischen Bergen zu Wasser und zu Land, die einen schnee-, die anderen schaumbedeckt. Aber: diese unvergesslichen Farben, als später bei Mistral der Himmel aufriss – Wahnsinn!

Hier und jetzt, selbe Stelle, andere Welle. Korsika im Oktober 2022 – kein Vergleich. Vor der Westküste auf Törn zu gehen ist und bleibt so vielfältig und spannend wie die Insel und das Segeln selbst.


Hafen- und Anker-Tipps für Korsika

Foto: YACHT/N. Campe

1 Cargèse

Foto: Jan Jepsen

Kleiner Hafen am Fuße des Ortes. Ein morgendlicher Aufstieg zu den beiden Kirchen und deren Plätzen sei empfohlen, die Aussicht lohnt unbedingt. Wer anschließend im „Spar“ einkauft, kann sich die Waren kostenlos zum Boot bringen lassen. Einfach an der Kasse fragen.

2 Golf von Peru

Foto: Jan Jepsen

Eine Ankerbucht, wie für Segler gemacht: schöner Sandstrand mit entsprechenden Wasserfarben, die an die Südsee erinnern. Am Ufer kann man mittags in der kleinen Beachbar „Paillotte a Piaghja“ lecker essen. Vor allem der Nachtisch, die Crème Caramel, hatte es uns angetan.

3 Anse de Ficajola

Foto: Jan Jepsen

Malerische Bucht im Golf von Porto gleich unterhalb der Ortschaft von Piana. Im Sommer dürfte es hier voll werden. Vorsicht beim Ankerausbringen. Ein Crewmitglied sollte vorher mit Schnorchel und Brille den Untergrund nach alten Muringresten auskundschaften.

4 Girolata

Foto: Jan Jepsen

Die Bucht unterhalb des alten Forts ist geschützt und nur von See aus zu erreichen. Man macht an Muringbojen fest, die nach dem Sturm vom August noch kreuz und quer lagen, aber zur nächsten Saison neu und stärker ausgebracht werden sollen. Es gibt ein Restaurant, aber nur eingeschränkte Verproviantierungsmöglichkeiten.

5 Marina d’Elbo

Foto: Jan Jepsen

Gelegen im Naturschutzgebiet von Scandolo. Das Gebiet ist stark frequentiert von Ausflugsbooten. Angeln, Fischen, Drohne fliegen lassen verboten. Geankert werden darf zwischen Sonnenauf- und -untergang; es wird kontrolliert.

6 Calvi

Foto: Jan Jepsen

Schon die Ansteuerung ist beeindruckend, sobald man die Punta Revellata passiert hat. Man kann dicht unterhalb der Bucht in den Hafen oder aber erst einmal vor dem langen Sandstrand vor Anker gehen. Abends ins „Chez Fifi“ in der Rue Alsace Lorraine: günstige Fischgerichte, lokale Spezialitäten, korsische Musik.


Revier-Infos Korsika

Charter

Wir waren mit einer Dufour 460 GL von Dream Yacht Charter unterwegs. Das Schiff kostet je nach Saison zwischen 1.590 Euro im April und 6.865 Euro im August. Infos und Buchung: Telefon 0931/30 69 90 40, CHARTERBAR-YACHTING.DE

Navigation & Seemannschaft

Korsika, viertgrößte Insel des Mittelmeers, wird von einem zentralen Hochgebirge geprägt. Insbesondere die Westküste ist sicher kein Einsteigerrevier, da sie im Einflussbereich des Mistrals liegt. Zwischen Ajaccio und Porto gibt es kaum Häfen. Die Küste ist überwiegend felsig, der Schwell wird stark reflektiert. Das Hauptproblem an der Westküste besteht daher darin, dass dort nur wenige brauchbare Ankerbuchten zu finden sind, in denen man vor der kräftigen Dünung ausreichend geschützt wäre. Bei entsprechender Vorhersage sind diese Plätze zudem schnell belegt, selbst wenn die Zahl der Yachten insgesamt an der Westküste generell niedriger ist als beispielsweise im Süden oder Südosten der Insel. Wer allerdings Glück mit dem Wetter hat, wird mit einem der schönsten Küstenabschnitte im gesamten Mittelmeer belohnt.

Wind & Wetter

Im Wesentlichen gibt es vier unterschiedliche Wetterkonstellationen für Korsika: Im Sommer überwiegen ausgeprägte Hochdrucklagen mit See- und nächtlichen ablandigen Winden. Störungen treten vermehrt im Frühjahr und Herbst bedingt durch den Mistral auf. Der bläst kräftig aus dem Golf von Lion und kann vor Korsika eine beachtliche Welle entstehen lassen. Ein Genua-Tief beschert hingegen vor allem dem Norden Korsikas ungemütliches Wetter. Ein südlich liegendes Tiefdruckgebiet geht im Westen mit schlechterer Sicht und Regen einher. Es hält aber selten länger als zwei, drei Tage an.

Literatur & Seekarten


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