Entlang der deutschen Ostseeküste hat sich im vergangenen Jahr viel getan, und auch für 2026 sind Neuerungen angekündigt. Unser Revierupdate für die Flensburger Förde und die Schlei.
Der nördlichste Revierabschnitt der deutschen Ostseeküste umfasst die Flensburger Förde und die Schlei. Wie andernorts auch, wurde sowohl in den Häfen gearbeitet, wie auch an der Wasserstraßen-Infrastruktur. Zur Flensburger Förde: Die Neuheiten auf der dänischen Seite finden Sie hier.
Ganz im Norden Schleswig-Holsteins wurde im Februar am Südufer der Flensburger Förde der Heimathafen in Langballigau umfassend ausgebaggert.
Das Leuchtfeuer Kalkgrund in der Außenförde läuft weiterhin nur im Notbetrieb und „bis auf weiteres unzuverlässig“. Eine aktuelle Bekanntmachung für Seefahrer (BfS) fordert die Schifffahrt auf, den Bereich um die Untiefe Kalkgrund mit besonderer Vorsicht befahren. Wann das Leuchtfeuer wieder normal funktionieren wird, steht noch nicht fest.
An der Schlei war man in Kappeln aktiv: Nördlich der Brücke hat Anchor Yachting seine komplette Steganlage erneuert. Dabei wurden die alten Eichenholzplanken durch GFK-Träger und Gitterplatten ersetzt.
In Lindaunis bietet das Team des Sportboothafens zur kommenden Saison Motorservice und Pflegearbeiten am Schiff. Zusätzlich können Eigner nun durch Mitarbeiter überprüfen lassen, ob ihr Boot richtig festgemacht ist. Als „Guten-Morgen-Gruß“ gibt es ab Mai außerdem täglich zwei Gratisbrötchen pro Crew.
Der Betrieb der Lindaunisbrücke gleich westlich des Sportboothafens konnte entgegen der ursprünglichen Befürchtung einige Tage früher als geplant wieder aufgenommen werden. Seit dem 26. März 2026 öffnet sie für die Sportschifffahrt wieder nach einem festen Zeitplan.
Zwischen 10:30 und 17:30 Uhr ist eine Durchfahrt nun stündlich möglich. Dabei ist die Fahrt jedoch auf 10 km/h begrenzt. Schiffe in Richtung Schleswig haben Vorrang. Sog und Wellenschlag sind zwingend zu vermeiden.

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