OstseeLeuchtturm Buk - Reparatur nach fünf Monaten abgeschlossen

Christian Tiedt

 · 28.05.2026

Ostsee: Leuchtturm Buk - Reparatur nach fünf Monaten abgeschlossenFoto: Adobe Stock / Rico Ködder
Das zweithöchste Leuchtfeuer an Deutschlands Küsten, nach Travemünde: Der Leuchtturm Buk.
Zum Jahresanfang war der Leuchtturm Buk bei Kühlungsborn an der Ostsee ausgefallen, die Reparaturen hatten sich in die Länge gezogen. Jetzt sind sie abgeschlossen.

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Der Leuchtturm Buk an der Mecklenburgischen ​Ostseeküste hat nach erfolgreicher Instandsetzung seine alte Kennung zurück. Vier Blinks (oder long flashes) mit einer Wiederkehr von 45 Sekunden. Oder nautisch formuliert: LFl. (4) 45s 2,1 + (6,9) + 2,1 + (6,9) + 2,1 + (6,9) + 2,1 + (15,9). Das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee veröffentlichte dazu eine entsprechende Bekanntmachung für Seefahrer (BfS).

Buk: Der Zeitplan wurde eingehalten

Während der Reparaturperiode hatte das Leuchtfeuer vorübergehend eine andere Kennung erhalten, die aus vier Blitzen bestand, und damit von den Eintragungen in den nautischen Publikationen abwich. Mit der Behebung des Problems blieb das WSA nun im selbstgesteckten Zeitplan: Bis Ende Mai sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, das ist gelungen.

Zweithöchstes Leuchtfeuer an den Küsten

Der 1878 in Betrieb genommene Leuchtturm Buk steht auf dem Bastorfer Signalberg, rund 2,2 Kilometer im Landesinneren zwischen Rerik und Kühlungsborn an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Obwohl der Feuerträger selbst nur kann 21 Meter hoch ist, liegt die Feuerhöhe bei immerhin 95,3 Metern, nach Travemünde der zweithöchste Wert entlang der deutschen Küsten.

Einige Ausfälle im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr hatte es bereits mehrere Ausfälle deutscher Leuchtfeuer gegeben, darunter auch bekannte Seezeichen wie den Leuchtturm Kalkgrund in der Flensburger Außenförde und den Leuchtturm Kiel in der Ansteuerung zur Kieler Förde.


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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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