KonferenzSicherheit - zehn Ostsee-Staaten beraten in Flensburg

Christian Tiedt

 · 28.08.2026

Konferenz: Sicherheit - zehn Ostsee-Staaten beraten in FlensburgFoto: picture alliance/dpa / Carsten Rehder
Die Marineschule Flesburg-Mürwik ist Schauplatz des Sicherheitsgipfels der Ostsee-Anrainer.
In Flensburg beraten heute zehn Anrainer-Staaten der Ostsee über die Sicherheitslage. Ziel ist eine Taskforce gegen hybride Bedrohungen im Ostseeraum wie etwa durch Drohnen.

Auf dem Gelände der Marineschule Flensburg-Mürwik beraten heute Innenminister und Staatssekretäre von zehn Anrainerstaaten der Ostsee über die Sicherheitslage und die Frage, wie man künftig hybriden Bedrohungen im Ostseeraum entgegentreten will. Die Lage hat sich seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges verschlechtert.

Die hybride Bedrohungslage

Zu den wiederkehrenden Mustern, hinter denen meist russische Aktionen vermutet werden, gehören die Störung der GPS-basierten Navigation, das Ausspähen und Beschädigen von Unterseekabeln, die verstärkte Präsenz von Einheiten der russischen Marine, in der Begleitung von Schiffen der Schattenflotte oder auf Vorpostenpositionen im westlichen Ostseeraum, aber vor allem auch der Einsatz von Drohnen - etwa für Stör- oder Spionagetätigkeiten.

Mit dabei beim “Baltic Sea Security Summit” sind neben Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden auch Norwegen und Irland, letzteres, da es derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat.

Vorführungen auf der Förde

Abhängig vom Wetter sollen auf der Flensburger Förde vor der Marineschule auch Einsatzvorführungen stattfinden, die verschiedene Szenarien illustrieren, etwa die Abwehr von Drohnen oder das Boarding eines Schiffes vom Hubschrauber aus. Beteiligt an der Vorführung ist auch die Spezialeinheit GSG 9 der Bundespolizei. Ob es während der Demonstrationen auch Absperrrungen auf dem Wasser geben wird, wurde nicht bekanntgegeben. Erste Ergebnisse des Gipfels sollen am Nachmittag bekanntgegeben werden.


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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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