TrackeranalyseWarum „Malizia 4“ trotz des stärksten Speedprofils nur Vierter wurde

Lars Bolle

 · 14.09.2026

"Malizia 4" im Foilmodus, rechts die ermittelte Headmap.
Foto: Eloi Stichelbaut - polaRYSE
„Malizia 4“ hatte im Ocean Race Atlantic in vielen direkt vergleichbaren Situationen das stärkste Speedprofil der Spitzengruppe. Gewonnen hat dennoch United by the Ocean. Die Auswertung der öffentlichen Trackerdaten zeigt, warum Boris Herrmann hätte gewinnen können.

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Knapp acht Tage über den Nordatlantik, fast 3.000 Seemeilen und am Ende weniger als eine halbe Stunde zwischen den ersten vier Booten: Das Ocean Race Atlantic von New York nach Lorient war außergewöhnlich eng. “United by the Ocean” gewann die Premiere nach sieben Tagen, 23 Stunden, 39 Minuten und elf Sekunden. “11th Hour Racing” folgte nach acht Minuten und 56 Sekunden, “DMG MORI Global One” nach 22 Minuten und 29 Sekunden. Team Malizia erreichte Lorient nach acht Tagen, sechs Minuten und 40 Sekunden: 27 Minuten und 29 Sekunden hinter dem Sieger und exakt fünf Minuten hinter Platz drei.

Die Rangliste beantwortet jedoch nicht die Frage, welches Boot in vergleichbaren Bedingungen das größte Geschwindigkeitspotenzial hatte. Darauf zielt diese Trackeranalyse. Sie knüpft an den ersten Trackercheck nach rund 40 Rennstunden an, berücksichtigt nun aber das gesamte Rennen der Spitzengruppe – einschließlich des entscheidenden Foilsystems-Schadens bei Malizia.

Fast gleich im Mittel, weit auseinander im Rennverlauf

Die positionsbasierte Durchschnittsgeschwindigkeit über das gesamte Rennen liefert zunächst ein fast ausgeglichenes Bild. “United by the Ocean” und „Malizia 4“ kamen jeweils auf 16,96 Knoten, “11th Hour Racing” auf 16,94 Knoten und “DMG MORI Global One” auf 16,91 Knoten. Zwischen dem höchsten und niedrigsten Wert liegen nur fünf Hundertstel Knoten.

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BootPositionsbasiertes MittelBestwert im Rennen
United by the Ocean16,96 knkeine Bestmarke über sechs oder 24 Stunden
Malizia 416,96 knstärkstes Profil in vielen Direktvergleichen
11th Hour Racing16,94 kn25,27 kn über sechs Stunden
DMG MORI Global One16,91 kn553,3 sm in 24 Stunden

Auch die Spitzenwerte verteilen sich auf mehrere Boote. “11th Hour Racing” erzielte mit 25,27 Knoten den besten rollierenden Sechs-Stunden-Schnitt der Spitzengruppe. “DMG MORI” segelte im stärksten 24-Stunden-Abschnitt 553,3 Seemeilen, im Mittel 23,05 Knoten. “United by the Ocean” blieb bei beiden Kennzahlen dahinter – und gewann trotzdem. Das ist der Kern dieser Analyse: Nicht ein einzelner Speedwert entscheidet eine Atlantikregatta, sondern wie lange ein Team sein gutes Fenster hält und wie direkt es dieses in Fortschritt zum Ziel umsetzt.

​Die positionsbasierte Durchschnittsgeschwindigkeit wurde aus den GPS-Positionen des Trackers berechnet:

Es wurde die tatsächlich zurückgelegte Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Positionspunkten gemessen und durch die dafür benötigte Zeit geteilt. Lagen die Positionen beispielsweise zehn Minuten und drei Seemeilen auseinander, ergab sich eine Geschwindigkeit von 18 Knoten.

Sie unterscheidet sich von dem vom Boot übermittelten SOG, also der „Speed over Ground“. Beide beschreiben zwar die Fahrt über Grund, stammen aber aus unterschiedlichen Datenkanälen:

  • Positionsbasiertes Tempo: nachträglich aus dem GPS-Track berechnet
  • SOG: direkt vom Bordinstrument an den Tracker übertragen

Die positionsbasierte Geschwindigkeit ist für die Analyse besonders nützlich, weil sie unabhängig von der Kalibrierung des bordeigenen Geschwindigkeitsgebers überprüft werden kann. Sie enthält allerdings ebenfalls den Einfluss der Strömung und kann bei großen Zeitabständen kurze Beschleunigungen, Manöver oder Umwege glätten.

Der hier genannte Renndurchschnitt bezeichnet also die gesamte aus den GPS-Positionen rekonstruierte Strecke, geteilt durch die dafür benötigte Rennzeit. Er ist nicht dasselbe wie die direkte Entfernung zwischen New York und Lorient geteilt durch die Zeit.

Was die Trackerdaten tatsächlich hergeben

Ausgewertet wurden alle erreichbaren Tracker- und Telemetriedaten der sechs Teams zwischen dem Start am 2. September und dem Zieleinlauf der Spitzengruppe am 10. September 2026. Die Datenbasis umfasst 59.802 Telemetriepunkte und 10.277 Trackpunkte. Auf ein gemeinsames Raster aus Zehn-Minuten-Intervallen gebracht, entstanden 7.097 so genannte Boot-Zeit-Bins.

​Boot-Zeit-Bins sind einheitliche Zeitabschnitte, in die die Messdaten jedes Bootes einsortiert wurden. In unserer Auswertung war jeder Bin zehn Minuten lang.

Der Tracker sendete die Werte der Boote nicht immer gleichzeitig oder in gleichmäßigen Abständen. Deshalb wurden alle Daten zunächst einem festen Zehn-Minuten-Raster zugeordnet. Für jedes Boot und jedes Zeitfenster entstand so ein eigener Datensatz, also ein Boot-Zeit-Bin.

Ein solcher Bin enthält beispielsweise:

  • GPS-Position
  • positionsbasierte Geschwindigkeit
  • SOG und Fahrt durchs Wasser
  • Kurs über Grund
  • Windgeschwindigkeit
  • wahren Windwinkel
  • Abstand beziehungsweise Fortschritt zum Ziel

. „7.097 Boot-Zeit-Bins“ bedeutet also nicht 7.097 verschiedene Zeitpunkte des Rennens. Es sind die Zehn-Minuten-Datensätze aller untersuchten Boote zusammengenommen.

Für direkte Vergleiche innerhalb der Spitzengruppe blieben 1.783 ausreichend ähnliche Messpunkte übrig.

Verglichen wurden nicht wahllos Geschwindigkeiten. In die Paarvergleiche kamen nur Abschnitte, in denen zwei Boote auf gleichem Bug, bei ähnlicher gemeldeter Windstärke, vergleichbarem wahren Windwinkel und annähernd gleichem Kurs unterwegs waren. Zusätzlich durften sie geografisch nicht zu weit auseinanderliegen. Phasen mit deutlichen Kurswechseln, Manövern, Übertragungslücken oder offensichtlichen Reparaturstopps blieben außen vor.

Für den strengen ersten A-Vergleich durfte die wahre Windgeschwindigkeit höchstens um einen Knoten, der absolute wahre Windwinkel höchstens um fünf Grad und der Kurs über Grund höchstens um zehn Grad abweichen. Der Abstand der Boote war auf 25 Seemeilen begrenzt. Ein zweiter B-Vergleich erweiterte diese Grenzen auf zwei Knoten, zehn Grad, 20 Grad und 75 Seemeilen.

Als Hauptmaß diente die aus aufeinanderfolgenden GPS-Positionen berechnete Geschwindigkeit. Die Daten wurden gegen die von den Booten übertragene Fahrt über Grund, SOG, gegengeprüft. Ergänzend wurde die VMC berechnet: der Geschwindigkeitsanteil, der tatsächlich in Richtung Lorient wirkt. Die Fahrt durchs Wasser ist als Kontrollwert nützlich, zwischen verschiedenen Booten jedoch weniger belastbar, weil Sensoren und Kalibrierungen nicht identisch sind.

Gegen 11th Hour: Vorteil im Leicht- und Mittelwind

Der aufschlussreichste Vergleich ist „Malizia 4“ gegen “11th Hour Racing”. Die heutige 11th Hour ist die frühere „Malizia-Seaexplorer“ – und damit die direkte Vorgängerin des neuen Koch-Finot-Conq-Entwurfs. Während die ältere Plattform als stark in schwerer See und bei hohen Geschwindigkeiten auf offenen Kursen gilt, wurde „Malizia 4“ unter anderem auf mehr Leistung am Wind, in Übergängen und beim frühen Foilen ausgelegt. Die Konstruktion des Neubaus hatte die YACHT vor dem Rennen eingeordnet.

Im erweiterten B-Vergleich stehen 204 Zehn-Minuten-Paarungen zur Verfügung, entsprechend 34 nominalen Stunden. Nominal heißt: Sechs akzeptierte Zehn-Minuten-Intervalle ergeben eine Stunde, müssen aber nicht direkt aufeinanderfolgen. Über diese Stichprobe lag „Malizia 4“ bei der Bord-SOG durchschnittlich 1,14 Knoten vor 11th Hour Racing. Beim positionsbasierten GPS-Tempo betrug der Vorsprung 1,09 Knoten, bei der VMC 1,05 Knoten.

Besonders deutlich wird das bei 12 bis 16 Knoten wahrem Wind. Zwischen 55 und 75 Grad absolutem wahren Windwinkel war „Malizia 4“ über 7,17 nominale Stunden positionsbasiert 1,66 Knoten schneller. Bei 95 bis 115 Grad betrug der GPS-Vorteil über fünf nominale Stunden 2,03 Knoten. Auch bei acht bis zwölf Knoten Wind und 75 bis 95 Grad lag die neue Malizia im GPS-Mittel 1,52 Knoten vorn.

Mit zunehmendem Wind wird das Bild enger. Bei 16 bis 20 Knoten und 55 bis 75 Grad schrumpfte der GPS-Vorteil auf 0,38 Knoten. Oberhalb von 20 Knoten gibt es zu wenige saubere Paarungen für eine belastbare Aussage. Gerade dort setzte aber 11th Hour mit ihrem besten Sechs-Stunden-Schnitt einen starken Akzent. Die Daten belegen also keinen pauschalen Neubau-Sieg in jeder Lage. Sie zeigen vor allem ein klares Plus von „Malizia 4“ in den gut besetzten Leicht- und Mittelwindfenstern.

Der strengere erste A-Vergleich umfasst nur 28 Paarungen oder 4,67 nominale Stunden. Dort liegt „Malizia 4“ bei der SOG lediglich 0,13 Knoten vorn; der Median ist sogar 0,49 Knoten niedriger. Die Stichprobe ist zu klein, um daraus einen eindeutigen Plattformvorteil abzuleiten.

Gegen DMG MORI: klares Signal, aber ein gegensätzliches Fenster

Im erweiterten B-Vergleich mit “DMG MORI Global One” ist der Befund deutlicher. Für 126 Paarungen oder 21 nominale Stunden lag „Malizia 4“ bei der übertragenen SOG um 1,99 Knoten, beim GPS-Tempo um 1,58 Knoten und bei der VMC um 1,88 Knoten vorn. DMG MORI meldete in dieser Stichprobe mit 14,24 Knoten sogar eine etwas höhere mediane Windgeschwindigkeit als „Malizia 4“ mit 13,69 Knoten. Ein offensichtlicher Windbonus erklärt Malizias Vorteil somit nicht.

Der belastbarste Bereich liegt bei zwölf bis 16 Knoten Wind und 95 bis 115 Grad wahrem Windwinkel. Über sechs nominale Stunden erreichte „Malizia 4“ 1,52 Knoten mehr GPS-Tempo und 2,32 Knoten mehr VMC. Bei 16 bis 20 Knoten und 55 bis 75 Grad waren es über 3,67 nominale Stunden 2,20 Knoten GPS-Vorteil.

Auf breiteren Kursen zeigte sich aber auch das Gegenprofil. Bei 16 bis 20 Knoten Wind und 115 bis 135 Grad lag die VMC von „Malizia 4“ in einer kleinen Stichprobe 1,15 Knoten niedriger. Genau einen solchen lang anhaltenden, schnellen Reach bei vergleichsweise flachem Wasser konnte DMG MORI vor der Schlussphase nutzen. Die offizielle Rennberichterstattung beschrieb die südliche Position des japanischen Teams als günstigen Winkel für schnellen, direkten Fortschritt nach Lorient; am 9. September führte DMG MORI damit noch das Feld an. Der schnelle Flachwasser-Reach war ein entscheidendes Zeitfenster für die spätere Podiumsplatzierung.

Dass „Malizia 4“ in kontrollierten Vergleichsfenstern häufig schneller war, aber hinter DMG MORI ins Ziel kam, ist daher kein Widerspruch. Die Paarvergleiche bewerten zeitlich begrenzte, ähnliche Situationen. Das Rennergebnis bewertet, wie lange ein Team sein optimales Fenster nutzen kann, wie direkt es zum Ziel segelt und wie gut seine Wetterposition in den weiteren Verlauf passt.

Der Foilaufprall änderte das Rennen

Der zentrale Einschnitt war der Foilaufprall in der Nacht zum 5. September. Zuvor lag „Malizia 4“ geografisch rund 32,8 Seemeilen vor 11th Hour Racing und 53,6 Seemeilen vor DMG MORI. Zwischen 4.30 und 6.50 Uhr UTC sank das positionsbasierte Mittel von Malizia im Schadens- und Reparaturfenster auf 5,02 Knoten. 11th Hour Racing segelte im selben Zeitraum 26,31 Knoten, DMG MORI 23,02 Knoten. Der relative Umschwung betrug rund 48,8 Seemeilen gegenüber 11th Hour und 39,5 Seemeilen gegenüber DMG MORI.

Die Regattaorganisation bestätigte am 6. September, dass Malizia nach einem Aufprall am Backbordfoil von der Spitze auf Rang vier zurückgefallen war. Später beschrieb Co-Skipperin Cole Brauer die Einschränkung als Problem mit der Foil-Rake-Verstellung, das die Crew provisorisch lösen musste.

Der Schaden kostete nicht nur Distanz. Nach der Reparatur lief „Malizia 4“ mit eingeschränkter Foilverstellung weiter und hatte zugleich den Anschluss an das schnelle Wettersystem verloren. Der Rückstand wuchs zwischenzeitlich auf rund 120 Seemeilen. Dass Team Malizia diesen Abstand bis Lorient auf 27 Minuten und 29 Sekunden zum Sieger sowie fünf Minuten zu DMG MORI reduzierte, ist ein starkes Indiz für das Potenzial des Bootes. Es ist aber kein Beweis dafür, dass Malizia ohne den Schaden gewonnen hätte.

United und 11th Hour entschieden die letzte Phase mit Positionierung, Winkeln und der Ausführung in der Küstenflaute. United profitierte vor Lorient von einer nördlicheren Position und baute im leichten, wechselhaften Wind etwa eine Seemeile Vorsprung auf 11th Hour auf. Die Ziellinie vor Île de Groix belohnte nicht das Boot mit der höchsten Einzelgeschwindigkeit, sondern die Crew, die das letzte Wetterfenster am besten traf.

Was die Analyse nicht beweisen kann

Öffentliche Trackerdaten haben klare Grenzen. Sie enthalten Positionen, Kurse, Geschwindigkeiten und von den Booten übermittelte Windwerte. Es fehlen aber durchgängige Daten zur lokalen Wellenhöhe und -richtung, zur gewählten Besegelung, zum Ballastzustand, zur exakten Foilstellung und zum Betriebsmodus. Zwei Boote können dieselbe Windstärke und denselben Windwinkel melden, aber in deutlich unterschiedlichem Seegang fahren.

Hinzu kommt die Strömung. SOG und GPS-Tempo messen die Fahrt über Grund; sie enthalten also mögliche Stromvorteile oder -nachteile. SOW könnte diesen Effekt theoretisch besser ausblenden, ist wegen unterschiedlicher Sensorik aber nicht ohne Weiteres zwischen Teams vergleichbar. Außerdem wurden die Trackerkanäle nicht immer synchron aktualisiert. Deshalb sind Einzelwerte wenig wert und nur der Abgleich mit dem geschlossenen GPS-Track aussagekräftig.

Die Analyse rekonstruiert weder theoretische Werftpolaren noch einen kontrollierten Test auf See. Sie beschreibt beobachtete Leistung unter möglichst ähnlichen, aber nie vollständig identischen Bedingungen. Gerade bei Starkwind dürfen die Daten nicht als reine Aussage über das Design gelesen werden: Seegang, Segelwahl, Foilstellung und Belastungsgrenzen beeinflussen den Modus erheblich.

Das Fazit: Speedprofil ist nicht gleich Sieg

„Malizia 4“ zeigte im Ocean Race Atlantic das breiteste beobachtete Leicht- und Mittelwindprofil der Spitzengruppe, besonders zwischen 55 und 115 Grad wahrem Windwinkel. Gegen “11th Hour Racing” ist der Vorteil im breiteren Vergleich sichtbar, im sehr strengen Vergleich wegen der kleinen Stichprobe jedoch nicht bewiesen. Gegen “DMG MORI” ist das Signal stärker und bereits vor dem Foilaufprall erkennbar.

11th Hour bewies ihre Stärke im schnellen, harten Offshore-Modus. DMG MORI setzte einen günstigen breiten Reach besonders lange in hohen Fortschritt um. United by the Ocean gewann schließlich ohne Bestwert über sechs oder 24 Stunden – mit dem besten Gesamtsystem aus Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Positionierung und Zielansteuerung.


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Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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