WerkstattAus einem Guss: Schot mit Schäkel

Hauke Schmidt

 · 15.04.2019

Werkstatt: Aus einem Guss: Schot mit SchäkelFoto: YACHT/Nico Krauss

Leinen mit integriertem Tauwerkschäkel verhindern Schäden an Rigg oder Deck. Wir zeigen, wie sich die Verbinder direkt aus Schot oder Fall spleißen lassen

Um Schot und Segel zu koppeln, existieren diverse Lösungen, vom simplen Palstek bis zum teuren Spezialschothorn zum Einhaken. Eine der effizientesten Varianten ist der Softschäkel. Die leichten und hochfesten Verbinder lassen sich einfach selbst herstellen (siehe YACHT 3/2009) und schlagen bei killenden Segeln nicht am Mast. Wichtiger noch: Sie sind schlank und verhaken sich beim Wenden kaum an den Wanten.

Besonders elegant wird es, wenn Schot und Schäkel eine Einheit bilden. Grund­vo­r­aussetzung dafür ist der Einsatz von Tauwerk mit beschichtetem Dyneema-Kern. Ob die Schot auf den letzten Metern gestrippt wird oder der Schutzmantel bis an den Schä­kel reichen soll, ist Geschmacks­sache. Der grundlegende Spleiß ist identisch, beim Kern-Mantel-Tauwerk sind lediglich ein paar zusätzliche Handgriffe nötig.

Wie man die elegante Verbindung zum Segel herstellt, zeigen wir Schritt für Schritt in der YACHT-Werkstatt.

Heft 9/2019 ist ab sofort im Zeitschriftenhandel und kann direkt beim Verlag bestellt werden. Die elektronische Ausgabe kann hier heruntergeladen werden.

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