AusrüstungDie wichtigsten Neuheiten für mehr Sicherheit an Bord

Safelock vom norwegischen Hersteller Regatta für Automatikwesten
Foto: Hersteller
Sicherheit für Yacht und Crew sollte nie zu kurz kommen. Das Segment entwickelt sich Jahr für Jahr weiter. Wir zeigen die wichtigsten Neuheiten, die auf der Ausrüstungsmesse Mets präsentiert worden sind

Jährlich ist die Mets für Werften, Ausrüster und Servicebetriebe der Höhepunkt der Messesaison. Hersteller präsentieren dort ihre neuesten Produkte, die den Markt in der kommenden Saison bereichern sollen. Auch im Bereich Sicherheit gibt es einige Neuerungen, die wir hier vorstellen möchten.


Schutz vor ungewolltem Losdrehen

Safelock Foto: Hersteller

Der kleine Clip, den der norwegische Hersteller Regatta entwickelt hat, ist so einfach wie genial: Er wird auf den Auslösemechanismus der Automatikweste geklipst, ermöglicht einfaches Eindrehen des CO2-Zylinders, verhindert aber, dass er sich versehentlich löst.


Rettung mit ferngesteuerter Drohne

NauticFoto: Hersteller

Proteus Innovations aus Spanien hat mit Nautic ein ferngelenktes Rettungsmittel entwickelt. Es ähnelt dem U-Safe (siehe auch Test in YACHT 24/2020), bietet aber mehr Funktionen: So kann die Person an der Boje auch selbst die Steuerung übernehmen und per Freisprecheinrichtung mit den Rettern kommunizieren. Topspeed 16 Kilometer pro Stunde, 50 Minuten mit einer Akkuladung, 18 Kilogramm Gewicht. Preis: 10.700 Euro.


Platzsparend teleskopierbar

Pop-FenderFoto: Hersteller
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Der in Österreich entwickelte Pop Fender läutet eine Revolution auf dem Markt der Rumpfschützer ein und kann seit September auch online bestellt werden. Der Fender besitzt ein Maß von 62 mal 16 Zentimetern, eignet sich für Boote bis drei Tonnen und kostet 96 Euro. Für 33 Euro Aufpreis können zwei Elemente farbig gefertigt werden. Ein größeres Modell ist in Vorbereitung.


Ankerwache mal anders

Position AnchorFoto: YACHT/M. Rinck

Seavision aus Slowenien bietet mit Vision Anchor (2.600 Euro) eine Markierungsboje an, die ein Videobild des Ankers überträgt. Der Position Anchor (im Bild, 760 Euro) hat keine Kamera, aber einen automatischen Ankeralarm.


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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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