Dinghy RingsBeiboot-Lagerung leicht gemacht

David Ingelfinger

 · 24.06.2026

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Das System Dinghy Rings soll den Stress bei der Beiboot-Lagerung reduzieren. Der schwedische Hersteller verspricht, dass Eigner das Dinghy ohne Luftablassen komplett allein aufrichten und fixieren können. Vor dem Kauf sollte man jedoch die Position der eigenen Rettungsleiter genau prüfen.

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Wer sein Beiboot auf dem Segeltörn mitführen möchte, steht oft vor logistischen Herausforderungen. Schließlich ist es jedes Mal ein Kraftakt für die Crew, das schwere Beiboot an Bord zu hieven und einen passenden Platz zu finden. Das alternative Auf- und Abpumpen kostet zudem wertvolle Zeit.

​Der Hersteller Dinghy Rings setzt auf einen mechanischen Lösungsansatz. Dabei werden die Heckkonen des Schlauchboots in zwei Edelstahlringe eingeführt und das Dinghy aufgerichtet. Das System ist dank passender Adapter für unterschiedliche Heckformen konzipiert und in drei Varianten erhältlich.

Smarte Beiboot-Halterung

Zwei Ringe am Heck der Yacht bilden das Herzstück der drehbaren Konstruktion, gefertigt aus spiegelpoliertem AISI-316-Edelstahl. Um das Schlauchboot einzuholen, fährt es rückwärts an das Heck heran, damit die Tragschläuche in den Ringen Platz finden. Sobald man am Bug des Schlaubboot zieht, richtet sich das Dinghy in die Vertikale auf, während die Halterung mitrotiert. In dieser abschließenden Stellung verbleibt kein Wasser im Boot und beansprucht im Hafen nur wenig Platz. Der Außenbordmotor kann dabei am Heck verbleiben. Alle sichtbaren Komponenten wie Mittelbogen und Ringe lassen sich jederzeit abnehmen.

Drei Systemvarianten

Für die Installation stehen drei unterschiedliche Ausführungen zur Auswahl. Jedes Produkt ist derzeit im Sale erhältlich. Die universelle Version Dinghy Rings “FLEX” wird mit zweiteiligen Gurten am Heckkorb, am Bug oder an der Seite montiert und ist höhenverstellbar. Dieses Modell kostet im 225 Euro. “FLEX” ist für Boote ohne externe Badeplattform konzipiert, wiegt vier Kilogramm und auf Beiboote bis 50 Kilogramm Gewicht sowie 2,80 Meter Länge ausgelegt. Schaumstoff-Abstandshalter schützen den Spiegel zudem vor Beschädigungen.

Für die Montage unter breiten, externen Badeplattformen von 110 bis 400 Zentimetern Breite ist die Variante Dinghy Rings “BOLD” konzipiert. Sie kosten 540 Euro. Das Eigengewicht liegt bei neun Kilogramm, die maximale Traglast bei 60 Kilogramm für Schlauchboote bis 3,50 Meter Länge.

Die Ausführung Dinghy Rings “SLIM” ist dagegen für schmale Badeplattformen bis zu 90 Zentimeter Breite ausgelegt und kostet im Sale 224,67 Euro. Bei einem Eigengewicht von vier Kilogramm werden ebenfalls Schlauchboote bis 60 Kilogramm Gewicht und 3,50 Meter Länge vom System abgedeckt. Für Beiboote mit flachen oder leicht gewölbten Pontonenden ist zudem das optionale Zubehör Ponton “LINK” verfügbar, das mit doppelseitigem 3M-Klebeband montiert wird und das Beiboot kompatibel macht.

Sicherheitsfaktor: Rettungsleiter

Bei der Installation aller drei Varianten müssen Eigner den Bereich um das Heck genau prüfen. Durch das aufgerichtete Schlauchboot kann laut Hersteller die bordeigene Rettungsleiter blockiert werden. In diesem Fall ist sicherzustellen, dass alternative Aufstiegsmöglichkeiten für den Seenotfall vorhanden sind.


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Weit entfernt von den Küsten im Rhein-Main-Gebiet aufgewachsen, fand David Ingelfinger erst im Alter von elf Jahren auf den niederländischen Gewässern zum Segelsport. Was als Familienurlaub ohne großartige Vorkenntnisse begann, mündete in einer steilen Lernkurve, aus der die dauerhafte Leidenschaft fürs Segeln entsprang. Seine praktischen Erfahrungen festigte er über die Jahre mit dem Erwerb des SKS und zahlreichen Meilen als Skipper auf Charteryachten im Ijsselmeer, der Nordsee sowie im Mittelmeer. Nach seinem Studium der Publizistik schlägt er nun die Brücke zwischen dem journalistischen Handwerk und der Praxis auf dem Wasser und bringt seine Begeisterung für den Sport als Volontär in die Redaktion der YACHT ein.

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