Sie ist die neue Heimat des Projekts und dient als Hauptquartier für den Betrieb an Land und auf See. Mit sämtlicher Infrastruktur für Logistik und Abwicklung, zum Beispiel der Wassertests. Hier gibt es Büros für das Projektteam und die Ingenieure, Fitnessstudios sowie Labore für hydraulische, elektrische und mechanische Komponenten sowie für den 3D-Druck.
Die Anlage bietet direkten Zugang zum Tyrrhenischen Meer und damit beste Bedingungen für eine strukturierte Testkampagne. Hinzu kommt die geografische Nähe zu Maranello, so dass der Austausch von Fachwissen mit den Ferrari-Entwicklungsabteilungen reibungslos klappt.
„Dieser Hauptsitz wurde als wahres Zuhause des Ferrari-Hypersail-Projekts konzipiert. Als Ort für die tägliche Arbeit des Teams, um alle Beteiligten willkommen zu heißen und jede Etappe dieser Herausforderung mit ihnen zu teilen“, so Enrico Voltolini, Projektleiter von Ferrari Hypersail.
Die Farben für das Gebäude greifen die Bootslackierung auf. „Grigio Hypersail“ und „Giallo Fly“ wechseln sich ab und beziehen zwei Fensterreihen ein. Hinter den Glasscheiben liegen die Büros, die Polycarbonat-Paneele kennzeichnen die Bereiche für das Boot selbst.
„Dieser Weg hat uns bewusst gemacht, dass Design nicht nur ein formaler Ausdruck ist. Es ist ein Werkzeug, das Innovation vorantreiben kann“, erklärt Flavio Manzoni, Designchef bei Ferrari. Manzoni leitet das Studio, das die so genannte Base entworfen hat.
Die Basis ist Teil einer Kooperation zwischen Ferrari Hypersail und Azimut Yachts. Als technische Partnerin entwickelt die Motoryacht-Werft ein Schleppboot auf der Basis der Azimut Fly 72. Dieses wird Ferrari Hypersail bei Tests auf See begleiten. Dazu wird das 2.942 Kilowatt starke Kraftpaket den Rumpf des Foilers bei ersten Flugtests anschleppen, die Segelversuche überwachen und zugleich als Hospitality-Boot dienen.

Redakteurin News & Panorama
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