VMG veröffentlicht neue Renderings und erste Details zur Innenausstattung ihres 16 Meter langen VMG 53. Der Performance-Tri ist derzeit in Kapstadt im Bau.
Unterstützt von einem Team aus Seglern, Designern und Branchenexperten wurde VMG in New York gegründet. Mit dem Ziel, eine neue Generation von Offshore-Trimaranen auf den Markt zu bringen. Der erste VMG 53 ist derzeit in Kapstadt im Bau.
Wie Interieurdesigner Christophe Chedal Anglay erklärt, leitet sich die Designphilosophie aus dem Namen der Werft ab: „Velocity Made Good“: „Im Kern ist er für leistungsorientiertes Segeln konzipiert, nicht als Unterhaltungsplattform. Er ist von meinem Extremsport in den Bergen und im Segeln inspiriert. Es gibt keinen Kompromiss zwischen Stil und Praktikabilität. Die Funktionalität bestimmt den Stil des Schiffes.“
Das Layout des VMG 53 ist extra vielseitig. Beispiel: Wenn der Eigner unterwegs ist, bietet die Kabine in der Nähe des Steuerstands einen komfortablen Rückzugsort. Sobald das Boot die Karibik erreicht und eher zur Bewirtung von Freunden und Familie genutzt wird, kann der Eigner in eine Kabine in einem der Rümpfe umziehen.
Daher wurde die Hauptkabine so konzipiert, dass sie ihre Funktion wechselt. Dank Falttüren und versenkbarer Trennwände öffnet sie sich zum Salon. Ein Projektor kann eine der Trennwände als Leinwand nutzen. Schaltbares Glas sorgt für Privatsphäre, wenn der Raum zum Schlafen dient.
„Es ist eine sehr japanische Sichtweise, dass man seinen Wohnraum von einer Woche zur nächsten oder sogar von einem Tag zum anderen umgestaltet“, sagt Designer Anglay. Die VIP-Kabine befindet sich an Steuerbord im vorderen Bereich und bietet den gleichen Komfort wie eine Eignersuite. Das Bett verwandelt sich von einem großzügigen Einzel- in ein Doppelbett. Die Stauräume und Möbel lassen sich innerhalb weniger Minuten an verschiedene Konstellationen aus Freunden, Paaren und Kindern anpassen.
Die grüne Markenfarbe von VMG diente als Ausgangspunkt für die Innenausstattung. Anglay: „Das Grün ging auf die Firmengründer zurück. Aber es erinnert auch an eine Insel mit Regenwald. Und das Blau an eine Lagune.“ Die Farben wurden den jeweiligen Räumen angepasst. Im Decksbereich sind sie dunkler, während das Innere der Rümpfe heller gestrichen ist.
Zu den wichtigsten Materialien gehören nachhaltiger Kork, Eukalyptusholz und veganes Wildleder. „Jedes Material, das ich ausgewählt habe, ist in puncto Langlebigkeit das Beste, was man auf dem Markt finden kann”, betont Anglay, “in diesem Bereich sind wir keinerlei Kompromisse eingegangen.“
Bei Rumpf Nummer eins wechselt die Oberflächenoptik je nach Lichteinfall von tiefem Grün zu sattem Goldbronze. Das spiegelt die Wärme des Korks und des Holzes im Inneren wider. So verbinden die Farben die Innen- und Außenbereiche. Das gilt auch für den Korkboden, der innen wie außen der gleiche ist.
Die VMG 53 bietet ihren Eignern eine offene Plattform, die es jedem ermöglicht, dem Boot seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Obwohl die Architektur der Rümpfe und Decks stets gleich bleibt, können Bodenbeläge, Grundfarben, Hölzer und Textilien mit dem Designer angepasst werden. Die Auslieferung des ersten VMG 53-Trimarans ist für Januar 2027 geplant.

Redakteurin News & Panorama
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