Test Oceanis 46.1Beneteau nennt Preise für die Oceanis 46.1

Jochen Rieker

 · 09.08.2018

Test Oceanis 46.1: Beneteau nennt Preise für die Oceanis 46.1Foto: YACHT/C. Favreau
Test Beneteau Oceanis 46.1
Bei Redaktionsschluss für YACHT 17, in der wir den Test der 14-Meter-Yacht veröffentlicht haben, gab's noch keine Preisliste. Jetzt aber!

Als Marktführer in Europa ist es stets unser Ziel, neue Yachten als Erste und so früh wie möglich zu testen. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass wir tatsächlich schneller sind mit dem Bericht, als die Produktmanager in den Werften ihre Preisliste durchkalkuliert und finalisiert haben.

  Exklusiv-Test YACHT 17/2018Foto: YACHT Exklusiv-Test YACHT 17/2018

So war es voriges Jahr beim Exklusivtest der Jeanneau Sun Odyssey 440. Und so war es vor einigen Wochen bei der Oceanis 46.1. Weshalb Sie in Heft 17/2018, das derzeit am Kiosk liegt, nur eine Zirka-Angabe für den Standardpreis ab Werft finden, nicht aber den Preis segelfertig und Details zum von uns definierten Komfortpreis. Auch was die von uns gesegelte Testyacht in der sportlichen First-Line-Ausstattung kostet, konnten wir nicht genau benennen.

Mit einem Listenpreis von 268.110 Euro liegt die Oceanis 46.1 wie schon im Fazit des Tests beschrieben am oberen Ende der aktuellen Konkurrenz. Deutlich günstiger sind die deutschen Wettbewerber, insbesondere die Hanse 458, aber auch die Bavaria C45.

Dank einer recht guten Standardausstattung kostet die Beneteau segelfertig nur wenig mehr als ab Werft, nämlich 277.010 Euro. Und auch zum Komfortpreis ist es nicht weit: er liegt knapp über 300.000 Euro.

Das Testboot allerdings entfernt sich davon merklich. Mit Carbonmast, Top-Decksausrüstung, einem kompletten und sehr guten Performance-Segelsatz samt Gennaker und Code Zero von Elvström sowie etlichen Komfort-Optionen kommt die Oceanis 46.1 in Top-Ausführung auf gut 460.000 Euro.

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Jochen Rieker

Jochen Rieker

Herausgeber YACHT

Aufgewachsen in Süddeutschland, hat Jochen Rieker das Segeln auf Bodensee, Ammersee und Starnberger See gelernt. Zunächst war er auf Pirat, H-Jolle und Tempest unterwegs, später auf Hobie Cat, A Cat und Dart 16. Aber wie das so ist: Je weiter entfernt das Meer, desto größer die Leidenschaft danach. Inspiriert durch die Bücher von Bobby Schenk und Wilfried Erdmann, folgte in den 90ern der erste Dickschifftörn im Ionischen Meer auf einer Carter 30, damals noch ohne Segelschein. Danach war’s um ihn geschehen. Als YACHT-Kaleu und Jury-Vorsitzender des European Yacht of the Year Award hat Rieker in den vergangenen mehr als 25 Jahren gut 500 Boote getestet. Sein eigenes, ein 36-Fuß-Racer/Cruiser, lag zuletzt in der Adria. Diesen Sommer verholt er es an die Schlei, wo er inzwischen lebt.

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