Das besondere BootRustler 36

Kristina Müller

 · 20.08.2022

Das besondere Boot: Rustler 36Foto: polaRYSE / PRB / North Sails Performance

Mit betagten Fahrtenyachten um die Welt, nonstop und allein – das ist das Golden Globe Race, das am 4. September startet. Beliebtester Bootstyp ist die Rustler 36, die beim letzten Rennen vorn lag. Besuch auf einem hochgerüsteten Oldie

Sie wirkt ein wenig deplatziert. Am Außensteg im Regattahafen „La Base“ von Lorient liegt die Rustler 36 aus den frühen Achtzigern wie ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen – wie ein Greis, der auf der Party des Jungvolks mitmischen will.

An diesem Steg in Lorient liegen üblicherweise eher die Rennwagen der Segelszene. So wurde der Maxi-Tri „Gitana 17“ an diesem Dienstagmorgen im Mai erstmals nach seiner Winterpause wieder zu Wasser gelassen. Segel-Star Ian Lipinski trimmt ein paar Boote weiter mit seinem Team das Rigg, und der nagelneue Imoca „PRB“ zieht mit seinem futuristischen orangefarbenen Rumpf die Blicke auf sich. Wer durch den Hafen wuselt, trägt Sponsoren-Klamotten und arbeitet bei einem der Profi-Segelteams, die hier an der Küste ihren Sitz haben. Und mittendrin der GFK-Oldie. Doch wer näher hinschaut, erkennt, dass auch er ein winziges Teil des Segel-Mosaiks in Lorient ist und nicht etwa eine exotische Fahrtenyacht, die auf Törn falsch abgebogen ist. Auch hier wird „PRB“ – ein französischer Baustoff-Handel – prominent am Rumpf genannt. Auch hier spricht vieles dafür, dass sein Skipper Großes mit ihm vorhat. Richtig Großes.

Damien Guillou will mit der 10,80 Meter langen Yacht um die Welt segeln. Allein und nonstop beim Golden Globe Race, das am 4. September in Les Sables-d’Olonne beginnen soll. Gut 20 Mutige aus aller Welt wollen dann gegeneinander um den Globus segeln (Regatta-Infos siehe unten). Sie alle treibt die Lust auf Abenteuer und die Hoffnung auf eine gute Platzierung – vielleicht sogar den Sieg – bei dieser Round-the-World-Regatta für Amateure, aber auch einige Profis. Damien Guillou zählt zu Letzteren, auch wenn sein Name noch nicht vielen ein Begriff ist. Der fröhliche 39-Jährige mit sonnengegerbtem Gesicht verdient seinen Lebensunterhalt in der französischen Offshore-Szene. Zuletzt hat er als Préparateur für Vendée-Globe-Skipper Kevin Escoffier gearbeitet, der beim selben Sponsor unter Vertrag ist. Nun ist Damien selbst Skipper und bereitet ein Boot mit Hilfe anderer auf den Husarenritt um den Globus vor.

Arbeitsplatz Vorschiff. Zwei Spibäume dienen hier zum Ausbaumen der Vorsegel – aber auch im Fall eines Mastbruchs als NotriggFoto: polaRYSE / PRB / North Sails Performance
Arbeitsplatz Vorschiff. Zwei Spibäume dienen hier zum Ausbaumen der Vorsegel – aber auch im Fall eines Mastbruchs als Notrigg

Die Rustler wurde individuell auf Skipper und Route angepasst

Heute steht ein kurzer Testschlag vor der Küste an, und das bei lieblichen Frühsommerbedingungen mit 20 Grad und elf Knoten Wind – wenn überhaupt. Trotz des Wochentages herrscht im Fahrwasser vor Lorient reger Verkehr. Damien setzt dennoch zügig die Segel und aktiviert sogar die Windsteueranlage. „Das passt schon“, sagt er und lacht. Er ist einer von hier, kennt die Biskaya und die Atlantikküste von klein auf. Er lebt in Port-la-Forêt und hat sein Boot für diesen Trainingstag, den er mit einem Treffen mit seinen Sponsoren verknüpft, die 30 Seemeilen von dort nach Lorient überführt. Eigentlich sind dies nicht die Voraussetzungen, unter denen er sich auf das anstehende Abenteuer vorbereitet. In den kommenden Wochen will er eher bei angesagten 40 Knoten und mehr auslaufen und zum Biskayaschelf segeln, um da möglichst üble Bedingungen zu suchen. Im dort bei Sturm herrschenden gefürchteten Seegang will er testen, ob an Bord alles hält.

Alles, wirklich alles auf der Rustler hat der sportliche Familienvater in den vergangenen zwölf Monaten auf genau diese Art Hau-drauf-Segelei vorbereitet, unterstützt von einem Préparateur und von Segelfreunden wie Vincent Riou, der 2005 die Vendée Globe gewann. Da ist zum Beispiel der Dodger über dem Niedergang. Das knallorangefarbene, weithin sichtbare Dach wurde auf Damiens Größe von 1,84 Meter angepasst. Im Cockpit stehend kann er darüber hinwegschauen, aber auch gut darunter arbeiten. Durch Fenster im Dach sieht er die Segel beim Setzen und Trimmen. Transparente Folien können von oben heruntergelassen werden und halten die Elemente draußen.

Um vom Niedergang aus steuern zu können, kann der Skipper ein langes Rohr auf die Pinne stecken. Doch genau dort ist momentan: nichts. In einer Patenthalse ist ihm die Spitze der Pinne vor einem Beschlag gebrochen. Er ist froh darüber. „Ich will alle Schwachstellen im Vorfeld finden!“ Natürlich will der Einhandsegler auf den gut 30.000 Seemeilen möglichst wenig selbst steuern. So kann er auch den Anstellwinkel seiner Windsteueranlage vom Typ Hydrovane mit Hilfe einer Leinenumlenkung vom Heck bis zum Niedergang einstellen. Schon auf seinem 2.000 Seemeilen langen Qualifikationstörn hat er sich so mit seiner Anlage vertraut gemacht. Für das Modell habe er sich auf Anraten von Jean-Luc Van Den Heede entschieden – dem Sieger des Golden Globe Race 2018 –, vor allem weil es ein eigenes Ruderblatt habe, mit dem er bei einem Ruderbruch noch steuern könnte. Dem Zufall will Damien nichts überlassen: Für die Hydrovane ist ein kompletter Ersatz an Bord, für den Sextanten gleich zwei. „Ich tue, was ich kann.“

Vorhang runter: Im  Cockpit kann sich Damien  Guillou im vorderen  Bereich gegen Wind und  Wetter schützen
Foto: polaRYSE / PRB / North Sails Performance

Damiens Highlight: ein altes Schlepplog

Am Heck thront weitere Spezialausrüstung: ein Hydrogenerator für die Stromerzeugung, ein Isolator im Achterstag für den Kurzwellenfunk. Auf der Reling ist ein aktiver Radarreflektor montiert („Vorgabe der Rennleitung“), daneben eine Antenne für das Wetterfax. Darunter Damiens Highlight, ein altes Schlepplog. Er hat es nach dem Kauf an Bord gefunden und montiert. Wirft er nun den winzigen Propeller an einer dünnen Leine achteraus, zeigt die analoge Anzeige Geschwindigkeit und geloggte Distanz an. Zumindest in der Theorie. „Der Speed stimmt nicht, aber die Distanzanzeige“, freut sich der Segler. GPS-Navigation wird auf der Runde um die Welt nämlich tabu sein, ebenso wie viele weitere Annehmlichkeiten auf modernen Yachten. Damien hat gleich zehn Ersatzleinen für das Schlepplog dabei. Den kleinen Propeller hat er als 3D-Modell nachbauen und von einer Spezialfirma fertigen lassen. „Ohne das Teil würde meine Navigation nicht funktionieren“, sagt er.

Auch das Rigg wurde auf alle Eventualitäten vorbereitet – Mast, Baum und stehendes Gut sind neu. Anders als Van Den Heede hat er sich nicht für einen kürzeren Mast entschieden. „Es ist immer noch ein Rennen! Wir haben andere Maßnahmen ergriffen.“ So steht der Mast nun nicht mehr an Deck, sondern durchgesteckt auf dem Kiel. Und es gibt zwei Salingspaare statt nur einem. Nieten entlang des Mastprofils weisen auf ein weiteres, innenliegendes Profil hin, das den Mast verstärkt. „Sollte ich durchkentern, soll das verhindern, dass er im unteren Bereich bricht“, so Damien.

Auf der Rustler gibt es ein festes Vorstag mit Rollanlage, ein zweites, demontierbares Vorstag sowie ein drittes, ebenfalls wegnehmbares für die Sturmfock. Alle Segel stapeln sich in Säcken in der Vorschiffskabine. Die hat der Franzose komplett entkernt und kann nun mit einer Leiter von außen hinunterklettern. Vom Salon aus ist sie durch eine wasserdichte Tür erreichbar. Ganz vorn liegt ein Anker – für den Fall der Fälle. Läuft alles gut, wird er ihn nicht brauchen. Selbst auf den obligatorischen Medienstopps in Kapstadt, Tasmanien und Uruguay ist ein Ankermanöver nicht vorgesehen. Nur kurz Segel runter, Interviews, dann weiter. Schlafen wird der Solosegler in der Hundekoje an Backbord hinter dem Naviplatz. Hier befinden sich Gurte, mit denen er sich anschnallen kann. „Vorgabe des Veranstalters“, erklärt Damien. „Ob ich es wirklich machen werde, weiß ich noch nicht.“ Dafür hat er die Matratze gegen eine schnell trocknende ausgetauscht.

Für jeden Tag wird eine Tüte Nahrung gepackt

Vor den Salonkojen werden Leesegel dauerhaft hochgezogen sein. Dort lagern in gepackten wasserdichten Taschen Ausrüstung, Ersatzteile und Proviant. In die Schapps sollen nur leichte Sachen. Auf dem Boden sind zusätzliche Wasserkanister festgelascht – und die Rettungsinsel. „Manche bevorzugen es, sie an Deck zu befestigen“, sagt Damien. Aber für den Fall einer Kenterung könne sie dort vom Wasser davongerissen werden. Einen Salontisch sucht man vergebens – wofür auch? Für etwa 230 Tage will Damien sich im Voraus verpflegen. Auch hier überlässt er nichts dem Zufall. Schon Monate vor der Regatta steht gefriergetrocknete Nahrung auf seinem Speiseplan, um Produkte zu finde, die ihm schmecken. Instant-Mousse-au-Chocolat hat er schon für sich entdeckt. Als Nachtisch und Motivationskick für schlechte Tage kommen Obstkonserven an Bord.

Um den Überblick zu behalten, wie viel er essen darf, wird für jeden Tag eine Tüte mit Nahrung gepackt, die wiederum in Monatskisten verstaut werden. Vermutlich werde der Proviant länger halten als geplant. Denn: „Ich weiß, dass es da unten Tage mit Stürmen geben wird, an denen es einem nicht gut geht und an denen man nicht viel kochen und essen wird.“ Als Abwechslung zur Tütennahrung kommen Kartoffelpüree, Reis und Nudeln an Bord. Die will er – um Wasser zu sparen – mit einem Drittel Süß- und zwei Dritteln Salzwasser kochen. „Nicht genug zu essen dabeizuhaben wäre schlimm. Nicht genug zu trinken eine Katastrophe!“, weiß er. Dennoch ist genau das einigen Seglern beim letzten Golden Globe Race passiert.

Nicht genug zu essen dabeizuhaben wäre schlimm. Nicht genug zu trinken eine Katastrophe!

Bei der Abfahrt sollen 600 Liter Frischwasser an Bord der „PRB“ sein: 220 Liter im fest eingebauten Tank, dem ein kleinerer Tank mit Filter vorgeschaltet ist. So will er sichergehen, kein verkeimtes Wasser zu trinken. Zwei große Kunststofftanks à 60 Liter sind auf dem Salonboden der Rustler festgelascht. Die übrigen 260 Liter will der Franzose in Kanistern mitnehmen. Da er mit drei Litern pro Tag rechnet, würde dieser Vorrat für 200 Tage reichen. Länger will er auch eigentlich nicht unterwegs sein. Notfalls aber könnte er seine Vorräte über sein ausgeklügeltes Regenauffangsystem am Großsegel auffrischen. „Sollte es knapp werden, werde ich auch weder Reis noch Nudeln kochen“, erklärt er. Zum Abwaschen gibt es eine Pumpe für Seewasser am Waschbecken Und wie will er sich selbst waschen? Damien guckt verschmitzt. „Na ja, da, wo wir langsegeln, ist das nicht so nötig.“ Und er sei schließlich allein an Bord.

Dutzende Modifikationen an der Rustler 36

Um beim Essen sicher zu sitzen, kann er hinter dem Niedergang ein Brett hervorziehen und auf eine Stufe legen. Auf diesem Kindersitz-ähnlichen Konstrukt platziert, kann sich der Franzose rechts und links an den Salonstützen festhalten. Ein ausklappbares Brett an der Pantry dient als Mini-Tisch. Auch dies ist nur eine der Dutzenden Modifikationen, die Damien sich überlegt hat, um das Bordleben und Wettsegeln auf den elf Metern Boot so erträglich und erfolgreich wie möglich zu gestalten. Dafür musste größtenteils alles weichen, was auf der Rustler einmal an Komfort erinnerte: Da in der Vorpiek nebst Koje auch Nasszelle samt Klo und Waschbecken dran glauben mussten, stecken Zahnbürste, Zahnpasta und ein kleiner Spiegel nun an der Wand über dem Waschbecken der Pantry. Das muss reichen. Auch die Gestaltung der Navigationsecke spricht Bände: Auf dem Navitisch liegt eine Karte der Biskaya unter dem Wetterfaxgerät, im Tisch die Utensilien für die Astronavigation. Damien war fit darin, nachdem er im vergangenen Jahr mit einem Lehrer Stunde um Stunde geübt hatte. „Nach den Monaten in der Werft habe ich aber viel verlernt“, bedauert er. Noch sei jedoch Zeit, das Wissen wieder aufzufrischen.

Schaut man hinter das Schaltpaneel, wird klar, dass längst nicht alles ist wie vor 50 Jahren – aus Sicherheitsgründen. Hier liegt etwa der AIS-Sender zur Ortung der Boote. Auch die Elektrik hat Damien mit seinem Team erneuert – vorsichtshalber. Was an Bord völlig fehlt, ist eine persönliche Note. Kein Bild von Einhand-Pionier Joshua Slocum am Schott, keine Kritzeleien seiner eineinhalbjährigen Tochter oder des vierjährigen Sohnes. Noch nicht einmal Fotos. Später, nach seiner Rückkehr, will er mit seiner Familie auf dem eigenen Kat segeln gehen. Ein Jahr lang um den Atlantik – nicht um die Welt in neun Monaten.

Sicher könne dieser Törn gefährlich werden, räumt Damien ein. Aber man steige ja auch ins Auto, das sei auch ein Risiko. „Genau das versuche ich durch meine akkurate Vorbereitung zu minimieren“, erklärt er. Fürchtet der Profi also überhaupt etwas? Einsamkeit? Havarie? Mast- und Kielverlust? Verlieren? Einen unzufriedenen Sponsor? Damien schmunzelt: „Was mich wirklich total nervt, ist mein Kompass! Dieses Pendeln in Fünf-Grad-Schritten macht mich verrückt!“ Aus der Welt der Imocas kommend, sei er digitale Anzeigen gewohnt, akkurat bis auf die Nachkommastelle.

Mit vielen Tüfteleien wurde das Boot sicher und autark gemachtFoto: polaRYSE / PRB / North Sails Performance
Mit vielen Tüfteleien wurde das Boot sicher und autark gemacht

Mehr als ein Drittel beim Golden Globe Race fährt Rustler

Von seinem Ziel wird ihn das nicht abhalten: „Ich will gewinnen“, sagt er. Mit potenten Sponsoren im Rücken wie PRB für Boot und Ausrüstung oder North Sails Performance für sein Offshore-Ölzeug zählt Guillou durchaus zum Favoritenkreis. Für 75.000 Euro hat sein Sponsor die Rustler in Venedig gekauft. Mindestens das Gleiche ist noch einmal in Ausrüstung und Refit geflossen, eher mehr. 126-mal wurde der Bootstyp seit 1980 von der britischen Rustler-Werft gebaut. Auf Kundenwunsch sogar noch heute. Durch den Sieg Jean-Luc Van Den Heedes beim Golden Globe Race 2018/19 auf der „Matmut“ ist der Bootstyp nun einer der gefragtesten für die Weltregatta. Stand Ende Juni wollen acht Skipper im Herbst damit antreten. Das ist mehr als ein Drittel der Flotte.

Nicht alle werden es aber an die Startlinie schaffen. Einige haben schon aufgegeben – zu hoch sind mitunter die Hürden, das Schiff rechtzeitig fertigzubekommen. Covid, Lieferengpässe – all das beschäftigt auch die Nonstop-Segler. Manchen geht schlicht auf der Zielgeraden das Geld aus. Für Damien Guillou hingegen läuft bisher alles nach Plan. Ob er auch schon an die Zeit nach der Weltumsegelung denke? An sein nächstes sportliches Ziel – vielleicht eine Regatta auf einem der modernen Flitzer um ihn herum? „Mal sehen“, sagt er ausweichend. „Erst mal bin ich voll auf das Golden Globe fokussiert!“ Er fühlt sich fit für den Härtetest – sein Boot scheint es auch zu sein.

Technische Daten: Rustler 36

  • Konstrukteur: Holman & Pye
  • Werft: Rustler Yachts Ltd
  • Gesamtlänge: 10,77 m
  • Wasserlinienlänge: 8,21 m
  • Breite: 3,35 m
  • Tiefgang: 1,67 m
  • Gewicht/Ballast: 7,6 t/3,4 t
  • Segelfläche am Wind: 67 m²
  • Segeltragezahl: 4,2
Foto: Rustleryachts/A. Jones
Foto: Rustleryachts/A. Jones

Golden Globe Race: retro um die Welt

Neun Segler traten 1968 bei der ersten Regatta um die Welt gegeneinander an, dem Sunday Times Golden Globe Race. Nur einer kam an und schrieb Segelgeschichte: Sir Robin Knox-Johnston. 50 Jahre später, im Juli 2018, starteten 17 Skipper zum Revival des Rennens. Auf Langkielern, die vor 1988 entworfen wurden, segelten sie auf der gleichen Route wie damals um die Welt, mit den Navigationsmitteln von einst. An Bord waren keine elektronischen Hilfsmittel erlaubt, die Skipper navigierten klassisch mit Sextant und Papierkarte. Die Neuauflage des Rennens soll künftig alle vier Jahre wiederholt werden. Der nächste Start ist am 4. September in Les Sables-d’Olonne. Alle Infos zum Rennen gibt es hier >>

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