Fahrtenyachten

boot Düsseldorf 2019: Premiere IV: Faurby 460 E – Bootsbau statt Großserie

Fridtjof Gunkel

 · 21.01.2019

boot Düsseldorf 2019: Premiere IV: Faurby 460 E – Bootsbau statt GroßserieFoto: YACHT/ Nils Günter

Das Flaggschiff der dänischen Kleinwerft soll mit handwerklichen Glanzleistungen und weiteren traditionellen Werten bei der Kundschaft punkten

"Wir können nur richtig", fasst der Geschäftsführer Thomas Dan Hougaard zusammen. Er meint damit Yachten in Kleinserie, individuell nach Vorschlägen der Werft und Vorstellungen der Kunden in Handarbeit ausgebaut, hochwertig ausgestattet und dazu gut und sicher segelnd nebst einfach bedienbar mit kleiner Crew, selbstverständlich hübsch anzuschauen und zeitlos gestaltet. Das ganze Portfolio seglerischer Begehrlichkeiten sozusagen.

Die konkrete jüngste und größte Umsetzung dieser Vorstellungen steht auf der boot in Halle 15 und vermochte dort bereits am ersten Wochenende die Besucher zu begeistern, so Hougaard, der jüngst mit seinem Nachbarn Nordship fusionierte und sich mit diesem auf dem Stand präsentiert. Die neue Faurby 460 E zeigt sich mit vergleichsweise breitem Heck und der größten Breite von 3,90 Metern auf Höhe von etwa drei Fünfteln der Länge moderner als die Vorgänger, bleibt aber traditionell noch schmaler als vergleichbare Konkurrenz.

Und nochmal in ganzer Pracht: die Faurby 460 E in Halle 15Foto: YACHT/ Nils Günter
Und nochmal in ganzer Pracht: die Faurby 460 E in Halle 15
Der Anker ist von einer Bugplattform ummanteltFoto: YACHT/ Nils Günter
Der Anker ist von einer Bugplattform ummantelt
Die Heckplattform erstreckt sich nur über einen Teil des SpiegelsFoto: YACHT/ Nils Günter
Die Heckplattform erstreckt sich nur über einen Teil des Spiegels
Die Schoten laufen auf große Andersen-Winschen dicht an den beiden RädernFoto: YACHT/ Nils Günter
Die Schoten laufen auf große Andersen-Winschen dicht an den beiden Rädern
Der Großschotfußblock ist an einem festen Punkt angeschlagenFoto: YACHT/ Nils Günter
Der Großschotfußblock ist an einem festen Punkt angeschlagen
Der Steuermann kann zwischen verschiedenen Sitz- und Stehpositionen wählenFoto: YACHT/ Nils Günter
Der Steuermann kann zwischen verschiedenen Sitz- und Stehpositionen wählen
Ein Halbschott trennt den Niedergangsbereich vom Salon, in dem...Foto: YACHT/ Nils Günter
Ein Halbschott trennt den Niedergangsbereich vom Salon, in dem...
...sich die Pantry auf der Steuerbordseite erstrecktFoto: YACHT/ Nils Günter
...sich die Pantry auf der Steuerbordseite erstreckt
Es gibt eine dezidierte Navigationsecke mit Blick in VorausrichtungFoto: YACHT/ Nils Günter
Es gibt eine dezidierte Navigationsecke mit Blick in Vorausrichtung
Die beiden Achterkabinen fallen großzügig aus. Üppige Backskisten sind alternativ möglichFoto: YACHT/ Nils Günter
Die beiden Achterkabinen fallen großzügig aus. Üppige Backskisten sind alternativ möglich
Das opulente Bad im Vorschiff hat eine separierte Dusche. Der Raum...Foto: YACHT/ Nils Günter
Das opulente Bad im Vorschiff hat eine separierte Dusche. Der Raum...
...ist exklusiv von der großen Eignerkabine aus zugänglich, in deren...Foto: YACHT/ Nils Günter
...ist exklusiv von der großen Eignerkabine aus zugänglich, in deren...
...Zugang ein dreiteiliger Schrank untergebracht istFoto: YACHT/ Nils Günter
...Zugang ein dreiteiliger Schrank untergebracht ist
Der Tisch in der U-förmigen Sitzgruppe lässt sich ausziehenFoto: YACHT/ Nils Günter
Der Tisch in der U-förmigen Sitzgruppe lässt sich ausziehen
Das achtere Bad ist kleiner und separat am Niedergang eingebautFoto: YACHT/ Nils Günter
Das achtere Bad ist kleiner und separat am Niedergang eingebaut
In der Navigation sind die Bedienelemente in einem flachen Paneel untergebrachtFoto: YACHT/ Nils Günter
In der Navigation sind die Bedienelemente in einem flachen Paneel untergebracht
Die Schublade mit ihren getischlerten Eckverbindungen steht stellvertretend für die hohe Güte des HolzausbausFoto: YACHT/ Nils Günter
Die Schublade mit ihren getischlerten Eckverbindungen steht stellvertretend für die hohe Güte des Holzausbaus
Die Schapptüren bestehen aus massiven Rahmen...Foto: YACHT/ Nils Günter
Die Schapptüren bestehen aus massiven Rahmen...
...und dünneren Füllungen, eine optisch und handwerklich schöne LösungFoto: YACHT/ Nils Günter
...und dünneren Füllungen, eine optisch und handwerklich schöne Lösung
Versenkte Rollreffanlage, Ankerkasten und SegellastFoto: YACHT/ Nils Günter
Versenkte Rollreffanlage, Ankerkasten und Segellast
Die Luken sind bündig eingelassenFoto: YACHT/ Nils Günter
Die Luken sind bündig eingelassen
Die Genuaschienen sind auf dem Kajütdach montiert, die Schoten laufen versenktFoto: YACHT/ Nils Günter
Die Genuaschienen sind auf dem Kajütdach montiert, die Schoten laufen versenkt
Große Andersen-Winschen, aufwändige TeakarbeitenFoto: YACHT/ Nils Günter
Große Andersen-Winschen, aufwändige Teakarbeiten
Überschüssiges Leinenmaterial verschwindet in SchwalbennesternFoto: YACHT/ Nils Günter
Überschüssiges Leinenmaterial verschwindet in Schwalbennestern
Ausklappbare Fußschrägen ermöglichen dem Steuermann einen optimalen HaltFoto: YACHT/ Nils Günter
Ausklappbare Fußschrägen ermöglichen dem Steuermann einen optimalen Halt
Die achteren Backskisten sind mit Haken und Halterungen versehenFoto: YACHT/ Nils Günter
Die achteren Backskisten sind mit Haken und Halterungen versehen
Und nochmal in ganzer Pracht: die Faurby 460 E in Halle 15Foto: YACHT/ Nils Günter
Und nochmal in ganzer Pracht: die Faurby 460 E in Halle 15
Der Anker ist von einer Bugplattform ummanteltFoto: YACHT/ Nils Günter
Der Anker ist von einer Bugplattform ummantelt
Der Anker ist von einer Bugplattform ummantelt
Die Heckplattform erstreckt sich nur über einen Teil des Spiegels
Die Schoten laufen auf große Andersen-Winschen dicht an den beiden Rädern
Der Großschotfußblock ist an einem festen Punkt angeschlagen
Der Steuermann kann zwischen verschiedenen Sitz- und Stehpositionen wählen
Ein Halbschott trennt den Niedergangsbereich vom Salon, in dem...
...sich die Pantry auf der Steuerbordseite erstreckt
Es gibt eine dezidierte Navigationsecke mit Blick in Vorausrichtung
Die beiden Achterkabinen fallen großzügig aus. Üppige Backskisten sind alternativ möglich
Das opulente Bad im Vorschiff hat eine separierte Dusche. Der Raum...
...ist exklusiv von der großen Eignerkabine aus zugänglich, in deren...
...Zugang ein dreiteiliger Schrank untergebracht ist
Der Tisch in der U-förmigen Sitzgruppe lässt sich ausziehen
Das achtere Bad ist kleiner und separat am Niedergang eingebaut
In der Navigation sind die Bedienelemente in einem flachen Paneel untergebracht
Die Schublade mit ihren getischlerten Eckverbindungen steht stellvertretend für die hohe Güte des Holzausbaus
Die Schapptüren bestehen aus massiven Rahmen...
...und dünneren Füllungen, eine optisch und handwerklich schöne Lösung
Versenkte Rollreffanlage, Ankerkasten und Segellast
Die Luken sind bündig eingelassen
Die Genuaschienen sind auf dem Kajütdach montiert, die Schoten laufen versenkt
Große Andersen-Winschen, aufwändige Teakarbeiten
Überschüssiges Leinenmaterial verschwindet in Schwalbennestern
Ausklappbare Fußschrägen ermöglichen dem Steuermann einen optimalen Halt
Die achteren Backskisten sind mit Haken und Halterungen versehen
Und nochmal in ganzer Pracht: die Faurby 460 E in Halle 15

Die Schoten sind auf große Andersen-Winschen achtern an den beiden Rädern geführt. Die Fallen werden weiter vorn auf dem Süll bedient, das Kajütdach bleibt von Bedienelementen frei. Einzelne Fenster, drei Aufbauluken und eine Sprayhood-Garage charakterisieren den Aufbau. Der Innenraum ist in Eiche ausgebaut; Teak, Khaya-Mahagoni oder anderes Holz ist ebenso möglich – genauso wie eine andere Innenraumaufteilung. In Düsseldorf zu sehen ist eine Drei-Kabinen-Version mit vom Salon aus zugänglicher Nasszelle und gegenüberliegender Navigation, einer großen U-förmigen Sitzecke und Längspantry. Im Vorschiff ist ein Eignerbad untergebracht, das eine große separierbare Nasszelle mitbringt, gegenüber ein großer dreiteiliger Schrank und davor eine ausgewachsene Koje.

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Liebevolles Handwerk. Selbst auf der Verkleidung der Bodenwrangen passt der eingelegte Koto-Streifen perfekt zu den Bodenbrettern Foto: YACHT/K. Andrews
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Die Schwestern am Wind. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal: das Rollrigg der Faurby 360e. Es ist ein EignerwunschFoto: YACHT/K. Andrews
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Die Faurby 363e vor der 360e. Von Vorn werden die unterschiedlichen Breiten deutlicherFoto: YACHT/K. Andrews
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Auch beim Blick auf den Spiegel ist die 30 Zentimeter schlankere 360e deutlich auszumachen. Sie war zudem mit Pinnensteuerung ausgestattetFoto: YACHT/K. Andrews
Auch beim Blick auf den Spiegel ist die 30 Zentimeter schlankere 360e deutlich auszumachen. Sie war zudem mit Pinnensteuerung ausgestattet
Die Decks der beiden Faurbys stammen aus der gleichen Form. Lediglich die Seitendecks sind bei der 363e breiter als ...Foto: YACHT/K. Andrews
Die Decks der beiden Faurbys stammen aus der gleichen Form. Lediglich die Seitendecks sind bei der 363e breiter als ...
... bei der 360e. Aber auch hier bleibt genügend Platz für die Füße und fürs Sitzen auf dem SüllFoto: YACHT/K. Andrews
... bei der 360e. Aber auch hier bleibt genügend Platz für die Füße und fürs Sitzen auf dem Süll
Aus der Vogelperspektive werden die schlanken Linien der 360e sehr deutlich, und das trotz WeitwinkelobjektivFoto: YACHT/K. Andrews
Aus der Vogelperspektive werden die schlanken Linien der 360e sehr deutlich, und das trotz Weitwinkelobjektiv
Der Eigner der 363e hat sich für eine Radsteuerung entschieden, wobei das Steuer bewusst nicht in der maximal möglichen Größe gewählt wurdeFoto: YACHT/K. Andrews
Der Eigner der 363e hat sich für eine Radsteuerung entschieden, wobei das Steuer bewusst nicht in der maximal möglichen Größe gewählt wurde
Die 360e hingegen wurde per Pinne gelenkt – wegen des sehr fein abgestimmten Lateralplans eine gute Wahl. Zudem ermöglicht der Ausleger mehr Varianz bei den SteuerpositionenFoto: YACHT/K. Andrews
Die 360e hingegen wurde per Pinne gelenkt – wegen des sehr fein abgestimmten Lateralplans eine gute Wahl. Zudem ermöglicht der Ausleger mehr Varianz bei den Steuerpositionen
Die Püttinge liegen an der Bordwand und sind sorgfältig ins Teakdeck eingelassen. Die Zugkräfte der Wanten gehen direkt ins Rumpflaminat. Lediglich die Kielaufhängung ist mit einem zusätzlichen Stahlrahmen verstärktFoto: YACHT/K. Andrews
Die Püttinge liegen an der Bordwand und sind sorgfältig ins Teakdeck eingelassen. Die Zugkräfte der Wanten gehen direkt ins Rumpflaminat. Lediglich die Kielaufhängung ist mit einem zusätzlichen Stahlrahmen verstärkt
Staukästen im Cockpitsüll sorgen für Ordnung an den Fallwinschen. Die Größe ist gut bemessen, sodass Fallen und Strecker problemlos Platz findenFoto: YACHT/K. Andrews
Staukästen im Cockpitsüll sorgen für Ordnung an den Fallwinschen. Die Größe ist gut bemessen, sodass Fallen und Strecker problemlos Platz finden
Unter Deck geht es gediegen skandinavisch zu. In Sachen Holzausbau gehören die Faurbys zur absoluten Spitze. Das Interieur ist in höchstem Maße an Eignerwünsche anpassbar. Hier der Salon der 363eFoto: YACHT/K. Andrews
Unter Deck geht es gediegen skandinavisch zu. In Sachen Holzausbau gehören die Faurbys zur absoluten Spitze. Das Interieur ist in höchstem Maße an Eignerwünsche anpassbar. Hier der Salon der 363e
Die 30 Zentimeter geringere Breite der 360e fällt im Salon kaum auf. Lediglich die Tiefe der Schapps ist geringerFoto: YACHT/K. Andrews
Die 30 Zentimeter geringere Breite der 360e fällt im Salon kaum auf. Lediglich die Tiefe der Schapps ist geringer
Das Vorschiff der 363e bietet eine bequeme Doppelkoje. Aber auch auf der 360e schlafen zwei Erwachsene gutFoto: YACHT/K. Andrews
Das Vorschiff der 363e bietet eine bequeme Doppelkoje. Aber auch auf der 360e schlafen zwei Erwachsene gut
Liebevolles Handwerk. Selbst auf der Verkleidung der Bodenwrangen passt der eingelegte Koto-Streifen perfekt zu den Bodenbrettern Foto: YACHT/K. Andrews
Liebevolles Handwerk. Selbst auf der Verkleidung der Bodenwrangen passt der eingelegte Koto-Streifen perfekt zu den Bodenbrettern 
Die Schwestern am Wind. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal: das Rollrigg der Faurby 360e. Es ist ein EignerwunschFoto: YACHT/K. Andrews
Die Schwestern am Wind. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal: das Rollrigg der Faurby 360e. Es ist ein Eignerwunsch
Die Schwestern am Wind. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal: das Rollrigg der Faurby 360e. Es ist ein Eignerwunsch
Die Faurby 363e vor der 360e. Von Vorn werden die unterschiedlichen Breiten deutlicher
Auch beim Blick auf den Spiegel ist die 30 Zentimeter schlankere 360e deutlich auszumachen. Sie war zudem mit Pinnensteuerung ausgestattet
Die Decks der beiden Faurbys stammen aus der gleichen Form. Lediglich die Seitendecks sind bei der 363e breiter als ...
... bei der 360e. Aber auch hier bleibt genügend Platz für die Füße und fürs Sitzen auf dem Süll
Aus der Vogelperspektive werden die schlanken Linien der 360e sehr deutlich, und das trotz Weitwinkelobjektiv
Der Eigner der 363e hat sich für eine Radsteuerung entschieden, wobei das Steuer bewusst nicht in der maximal möglichen Größe gewählt wurde
Die 360e hingegen wurde per Pinne gelenkt – wegen des sehr fein abgestimmten Lateralplans eine gute Wahl. Zudem ermöglicht der Ausleger mehr Varianz bei den Steuerpositionen
Die Püttinge liegen an der Bordwand und sind sorgfältig ins Teakdeck eingelassen. Die Zugkräfte der Wanten gehen direkt ins Rumpflaminat. Lediglich die Kielaufhängung ist mit einem zusätzlichen Stahlrahmen verstärkt
Staukästen im Cockpitsüll sorgen für Ordnung an den Fallwinschen. Die Größe ist gut bemessen, sodass Fallen und Strecker problemlos Platz finden
Unter Deck geht es gediegen skandinavisch zu. In Sachen Holzausbau gehören die Faurbys zur absoluten Spitze. Das Interieur ist in höchstem Maße an Eignerwünsche anpassbar. Hier der Salon der 363e
Die 30 Zentimeter geringere Breite der 360e fällt im Salon kaum auf. Lediglich die Tiefe der Schapps ist geringer
Das Vorschiff der 363e bietet eine bequeme Doppelkoje. Aber auch auf der 360e schlafen zwei Erwachsene gut
Liebevolles Handwerk. Selbst auf der Verkleidung der Bodenwrangen passt der eingelegte Koto-Streifen perfekt zu den Bodenbrettern 

Auffällig ist die hohe Güte der Holzarbeiten mit massiven oder lamellierten Umleimern, getischlerten Holzverbindungen, sauberen Abschlüssen und Fugenmaßen, ebenso wie die hervorragenden Lackierarbeiten. Das muss der Kunde denn wohl auch erwarten können, er zahlt 619.000 Euro, darf sich aber neben der Bauausführung über einen Bleikiel, Rodrigg, Hydraulik-Achterstagspanner, elektrische Vorsegel-Rollanlage, Segel, Bugspriet und einen Ausbau sowie eine Ausstattung ohne große weitere Wünsche freuen.

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