UnglückRestaurantbetreiber in Kroatien bei Bootskollision getötet

Pascal Schürmann

 · 26.04.2017

Unglück: Restaurantbetreiber in Kroatien bei Bootskollision getötetFoto: Bodo Müller
Das erst im Juni 2016 eröffnete Restaurant "Bowa" im Südosten der Insel Sipan
Drei Tote, zwei Verletzte, vier Vermisste – das ist die schreckliche Bilanz eines Unfalls, der sich zwischen Dubrovnik und der Insel Sipan ereignet hat

Am Montagabend sind vor der Küste Süddalmatiens im Kolocep-Kanal zwischen Dubrovnik und Sipan zwei Boote kollidiert. Dabei kamen mindestens drei Personen ums Leben, zwei wurden schwer verletzt, vier werden noch vermisst. Das berichtet die "Dubrovnik Times".

Alle Unfallopfer waren Insassen eines kleineren Motorbootes, das auf dem Weg von Dubrovnik nach Sipan war. Bei ihnen handelt es sich um die noch recht jungen Betreiber und Angestellten eines erst im vergangenen Jahr in der Bucht Pakljena eröffneten Restaurants namens "Bowa".

Die "Dubrovnik Times" zitiert in ihrem Bericht Mato Kekez, den Hafenmeister von Dubrovnik, der aussagt, das Boot der Unfallopfer sei ohne Navigationslichter gefahren. Es wurde gegen 21.20 Uhr von einem größeren Motorschiff gerammt, und zwar vom Search-and-Rescue-Boot der Dubrovniker Hafenmeisterei. Das war für einen dringenden Krankentransport nach Mljet gerufen worden, einer Nachbarinsel Sipans, und befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks gleichfalls im Kolocep-Kanal.

Im Rahmen einer groß angelegten Suchaktion wurde zunächst einer von anfangs noch fünf vermissten Bootsinsassen tot gefunden. Von den anderen vier fehlte bis gestern noch jede Spur. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie den Unfall überlebt haben, dürfte daher entsprechend gering sein.

Das "Bowa" wird in der aktuellen Ausgabe der YACHT vom Kroatien-Revierexperten Bodo Müller als Gastronomie-Tipp empfohlen. Ob und wie es mit dem Restaurant nun weitergeht, ist noch völlig unklar.

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Pascal Schürmann

Pascal Schürmann

Textchef YACHT

Pascal Schürmann hat 2001 bei der YACHT in Hamburg als Textchef angeheuert. Den Umgang mit Pinne und Schot lernte er als Jugendlicher in der Wanderjolle auf dem Sneeker Meer sowie auf dem Dickschiff auf dem IJsselmeer. Während und nach dem Studium folgten Törns auf der Ostsee und im Mittelmeer. Als gelernter Wirtschaftsjournalist kümmert er sich zudem um Bootsfinanzierungs- und Yachtversicherungsberichte, hegt aber auch ein Faible für Blauwasserthemen.

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