SeenotfallDeutsche Segelyacht geht in Flammen auf

Pascal Schürmann

 · 17.09.2020

Seenotfall: Deutsche Segelyacht geht in Flammen aufFoto: DGZRS/Die Seenotretter
Brennende Yacht auf der Flensburger Förde
Auf der Flensburger Förde gegenüber von Langballigau geriet gestern eine Yacht in Brand. Der Skipper konnte sich und seinen Hund mit dem Beiboot an Land retten

Am gestrigen Donnerstag gegen 16 Uhr hatten Passanten das bereits in dichte schwarze Rauchwolken gehüllte Schiff auf der Flensburger Förde entdeckt und die Seenotretter alarmiert. Es befand sich gegenüber von Langballigau auf dänischer Seite. Beim Eintreffen der Seenotretter war die dänische Feuerwehr bereits ebenfalls mit einem Boot vor Ort, um den Brand zu bekämpfen.

Der zum Unglückszeitpunkt allein segelnde Skipper der elf Meter langen Fahrtenyacht mit Heimathafen Maasholm hatte sich und seinen Hund zuvor mit dem Schlauchboot an Land retten können. Von dort musste der 79-Jährige mit ansehen, wie seine Segelyacht vollständig ausbrannte. Die Seenotretter brachten ihn und seinen Hund zurück nach Langballigau, wo er vorsorglich von einem Notarzt untersucht und dann nach Hause entlassen wurde.

Zur Ursache des Feuers ist bislang nichts bekannt geworden. Die ausgebrannte Segelyacht wurde von der dänischen Feuerwehr zunächst an eine Seebrücke vor der dänischen Küste gelegt. Was weiter mit dem Wrack geschieht, muss mit dem Eigner und seiner Versicherung geklärt werden.

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Textchef YACHT

Pascal Schürmann hat 2001 bei der YACHT in Hamburg als Textchef angeheuert. Den Umgang mit Pinne und Schot lernte er als Jugendlicher in der Wanderjolle auf dem Sneeker Meer sowie auf dem Dickschiff auf dem IJsselmeer. Während und nach dem Studium folgten Törns auf der Ostsee und im Mittelmeer. Als gelernter Wirtschaftsjournalist kümmert er sich zudem um Bootsfinanzierungs- und Yachtversicherungsberichte, hegt aber auch ein Faible für Blauwasserthemen.

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