SeenotSchon wieder eine Segelyacht gestrandet

Max Gasser

 · 12.07.2022

Seenot: Schon wieder eine Segelyacht gestrandetFoto: Kim Reise

Bereits letzte Woche war ein dänischer Motorsegler auf Grund gelaufen, das Schiff musste aufgegeben werden. Ähnliches spielte sich jetzt vor Großenbrode ab

Nachdem das Großsegel im Sturm gerissen war und das Boot nach Auskunft des Skippers manövrierunfähig geworden sei, trieb am Samstag eine Segelyacht an den Strand von Großenbrode. Zum Zeitpunkt der Havarie herrschten nordwestliche Winde der Stärke sechs. Die zur Rettung gerufenen Seenotretter der Station Heiligenhafen kamen zu spät, sie mussten ihren Einsatz aufgrund der geringen Wassertiefe und des steinigen Untergrundes in Ufernähe abbrechen. Zudem hatte sich infolge des auflandigen Windes eine beachtliche Brandung entwickelt.

So strandete das Schiff des 38-Jährigen am Weststrand des Ortes zwischen Heiligenhafen und der Fehmarnsundbrücke. Der Segler aus Thüringen war allein an Bord und konnte letztlich von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Großenbrode von Land aus unverletzt in Sicherheit gebracht werden.

Zum entstandenen Schaden konnte bisher keine Aussage gemacht werden. Die Bergung soll erst in den kommenden Tagen erfolgen. Für die Umwelt gehe jedoch offenbar keine Gefahr vom havarierten Schiff aus.

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