Ein Gartenfeuer außer Kontrolle, ein verzweifelter Löschversuch und am Ende zwei abgefackelte Fahrzeuge auf dem Nachbargrundstück – so lief der vermutlich peinlichste Tag im Leben eines 66-Jährigen an der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Mann wollte auf seinem Grundstück ein paar Holzreste verbrennen, nichts Besonderes eigentlich. Doch dann ließ er das Feuer unbeaufsichtigt. Die Flammen breiteten sich über eine trockene Wiese aus und fraßen sich durch die Hecke, die sein Grundstück vom Nachbarn trennte. Auf der anderen Seite standen ein älteres Segelboot und ein Kleintransporter. Das Feuer erreichte sie und zerstörte sie komplett. Der Mann versuchte noch zu löschen, verletzte sich dabei leicht, schaffte es aber nicht, die Schäden zu verhindern.
Die Polizei berichtet, dass 26 Feuerwehrleute anrückten, um den Brand zu löschen. Der Gesamtschaden an Boot und Auto beläuft sich auf geschätzte 9.000 Euro.
Gegen den 66-Jährigen wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.
Ob die beiden Nachbarn sich nach diesem Vorfall noch über den Gartenzaun grüßen, darf bezweifelt werden.

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