alle NewsTod beim Kite-Surfen

Carsten Kemmling

 · 10.06.2002

Deutsche Meisterin vor Zingst verunglückt

Kite-Surfen stand gerade bei Seglern immer wieder in der Kritik, weil sich Bruchpiloten schon mal mit ihren Leinen um die Masten von Yachten wickeln. Jetzt bekommt das Negativ-Image der jungen Sportart neue Nahrung.

Denn am Wochenende verunglückte die deutsche Meisterin Silke Gorldt (26) tödlich vor dem Ostseebad Zingst. Ihr Drachen hatte sich nach einer starken Bö mit dem eines anderen Surfers verheddert. Der konnte sich noch aus seinem Geschirr lösen, Silke Gorldt aber wurde an ihrem Trapez von beiden Kites übers Wasser geschleift und mit etwa 50 km/h gegen eine Holzbühnenreihe am Strand geschleudert. Die Politikstudentin aus Varel und WM-Dritte erlag im Rettungshubschrauber ihren Verletzungen.

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