alle NewsSegler in der Ostsee vermisst

Mareike Feldmann

 · 31.05.2004

Von Welle über Bord gespült/Ehefrau konnte ihren Mann nicht retten

In der Mecklenburger Bucht wird seit Pfingstmontag ein Segler aus Wismar vermisst, der bei hohem Seegang über Bord seiner Yacht gespült wurde. Der Skipper war gegen 11.30 Uhr von einer großen Welle erfasst und im Wasser sofort abgetrieben worden.

Die Ehefrau bemühte sich vergeblich, ihren Mann zu retten. Die anschließende Suche der Rettungskräfte musste gestern mit Einbruch der Dunkelheit vorerst abgebrochen werden.

Nach bisherigen Angaben handelt es sich um eine Acht-Meter-Yacht aus Wismar, mit der die Schiffseigner am Montagmorgen in Kühlungsborn ausgelaufen waren. Ihr Törn sollte bei Wind aus Nordost der Stärke 5 bis 6 Beaufort in den Fehmarnsund führen.

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei Travemünde kam der Notruf gegen 14.15 Uhr von Hilfe leistenden Schiffen, die die Yacht vor Dahme gesichtet hatten. Das Boot trieb zu dieser Zeit mit zerrissenen Segeln vor dem Wind. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) leitete sofort eine großangelegte Suche nach dem 55-Jährigen ein. Die 52-jährige Frau, die unter Schock stand, wurde ärztlich versorgt.

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