Tony Bullimore gestorbenEine unglaubliche Rettungsaktion machte ihn zur Legende

Lars Bolle

 · 31.07.2018

Tony Bullimore gestorben: Eine unglaubliche Rettungsaktion machte ihn zur LegendeFoto: Tomlinson, Rick
Eine unglaubliche Rettungsaktion machte ihn zur Legende
Vier Tage hielt der Brite Tony Bullimore in seiner gekenterten Yacht aus und wurde berühmt. Jetzt verstarb er mit 79 Jahren

Bei der Vendée Globe 1997 verlor sein Open 60 im Südpolarmeer den Kiel und kenterte durch. Bullimore überlebte wie durch ein Wunder mittels Schokolade und Wasser in einer Luftblase im Rumpf. Nur durch Zufall fand ihn die australische Küstenwache, seine Rettung war die bis dato am weitesten entfernte vom Land.

Eine sechsminütige Zusammenfassung der dramatischen Ereignisse

Bullimore segelte später Katamarane und unternahm 2007 den Versuch, mit dem Megakat "Doha" den Einhand-Nonstop-Rekord um die Welt zu brechen, musste aber auch diesen wegen Riggschäden nach zehn Tagen aufgeben.

Bullimore schildert der Ereignisse im Interview detailliert

Mit seiner Frau Fari Lalei gründete Bullimore in den frühen Sechzigern in Bristol den legendären Reggae-Treff Bamboo Club, in dem unter anderem Bob Marley zu Gast war.

Tony Bullimore verstarb laut BBC im Alter von 79 Jahren an einer seltenen Krebserkrankung.

  Tony Bullimore im Jahr 2012Foto: Tomlinson, Rick Tony Bullimore im Jahr 2012
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Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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