PorträtDer Segel-Clown

Carsten Kemmling

 · 16.02.2009

Porträt: Der Segel-ClownFoto: C.Beeck Kieler Woche

Frank Schönfeldt ist eine der schillerndsten Figuren der Szene als 16facher Deutscher Meister, Segel- und Liedermacher.

Der Hamburger Segelmacher (Clown Sails) hat sich überwiegend durch Erfolge in der Piratenklasse einen Namen gemacht. Aber vielen ist er auch bekannt als singender Segler mit der Band „Matrose Schönfeldt und die Schwimmwesten“.

Auf drei CDs hat er die Segelszene in witzigen und manchmal bissigen Liedern aufs Korn genommen. Ein neues Album ist in Arbeit.

Unter anderem wird die YACHT-Meisterschaft der Meister verarbeitet, bei der Schönfeldt Stammgast ist. Im vergangenen Jahr wurde er hervorragender Vierter. Als beste Platzierung stehen zwei zweite Ränge zu Buche.

Das Porträt beschreibt unter anderem die Anfänge des sympathischen 53-Jährigen, als er auf dem Hinterhof eines Autoschraubers in einem Container die ersten OK-Segel schneiderte. Und als er mit seiner OK-Jolle „Terrorist“ die europäischen Segelreviere bereiste.

Aber auch der Kontakt mit dem Kuttersegeln, den er in dem Lied „Karl der Kutterking“ besingt, ist ein Thema. „Karl träumt von einem langen Wochenende. Ohne eine einzige Wende...“

In dieser Saison plant der vierfache Vater, seglerisch etwas kürzerzutreten. Das hat wenig damit zu tun, dass der Pirat aus der Kieler Woche geflogen ist, an der Schönfeldt etwa 30-mal teilnahm. Seine Jungs brauchen ihn als Fahrer, Trainer und Segelmacher seit sie im Opti und 420er erfolgreich sind.

Meistgelesene Artikel