Leonie Meyer
· 20.03.2026
Christian Sauer hatte sein Schiff in rund zweieinhalb Jahren selbst für das Mini Globe Race angefertigt. Gesegelt wird auf 5,80 Meter langen Booten, alle nach demselben Konzept gebaut. Die Solo-Regatta führte in vier Etappen rund um den Globus: von Antigua nach Panama, weiter über den Pazifik bis nach Fiji, dann nach Kapstadt und schließlich zurück in die Karibik. Zum Zeitpunkt der Aufnahme liegt sein Boot wieder in Antigua. Ursprünglich sind 15 Teilnehmer gestartet, doch nur 11 schafften es ins Ziel. Der deutsche Teilnehmer erklärt in der Folge, woran das lag.
Im Podcast schildert er eindrücklich, wie sehr eine solche Reise Körper und Geist fordert. Mit schwindender Kraft, schmerzenden Schultern und permanentem Schlafmangel wird selbst der Alltag an Bord für den deutschen Teilnehmer zur Herausforderung. Zwischenzeitlich musste Christian Sauer sogar im Krankenhaus behandelt werden und dennoch biss er sich von Etappe zu Etappe durch.
Auf der ersten Etappe hatte der Segler noch kein Starlink-System an Bord, was die Kommunikation zu Beginn erschwerte. Die längste Passage führte von Panama zu den Marquesas-Inseln. In solchen Momenten wurde die Einsamkeit auf See spürbar, wie der Christian Sauer im Podcast schildert. Gleichzeitig entstand aber auch ein intensiver Austausch unter den Teilnehmern, die alle ähnliche Erfahrungen machten.
Der Regattateilnehmer erzählt auch von technischen Herausforderungen: Reparaturen unterwegs gehörten zum Bordalltag, ebenso organisatorische Besonderheiten des ersten Mini Globe Race. Neben manchen Strapazen gab es aber auch besondere Momente für Christian Sauer: traumhafte Reviere, Begegnungen mit Menschen in abgelegenen Häfen und vielfältige Landschaften.
Im Regattafeld ragte besonders der Schweizer Renaud Stitelmann heraus, der jede Etappe gewann. Im Podcast sprechen die beiden Segler darüber, was seinen Ansatz von dem der anderen unterschied und wie Christian Sauer selbst die Regatta angegangen ist.
Unser Gast berichtet offen darüber, wie es ihm körperlich und mental nach der Ankunft und der erfolgreichen Weltumsegler geht. Zudem spricht er auch über die Finanzen eines solchen Projekts. Wie es jetzt für ihn weiter geht und ob er noch einmal um die Welt segeln würde? Das erfahren Sie im YACHT-Podcast.
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Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion