David Ingelfinger
· 08.09.2026
Immer weniger Menschen lernen heute noch das Handwerk der Segelmacherei. Lea Rambadt hat sich trotzdem für diesen Weg entschieden, obwohl sie ursprünglich davon ausging, später mal einem klassischen Bürojob nachzugehen. Erst ein Schulpraktikum mit 14 Jahren änderte das.
Nach ihrer Ausbildung zur Segelmacherin und ersten Berufsjahren in anderen Betrieben entschied sie sich vor zweieinhalb Jahren für einen weiteren mutigen Schritt: die Selbstständigkeit. Was mit einer Nähmaschine, einem kleinen Tisch und dem nötigsten Material begann, entwickelte sich zu einer großen Werkstatt samt Winterlager.
Wie plant man eine Gründung, wenn man das Handwerk kennt, aber vom Unternehmertum zunächst wenig weiß? Lea Rambadt erzählt, welche Unterstützung in den ersten Monaten entscheidend war, was die Handwerkskammer damit zu tun hat und warum sie heute sagt, es sei die beste Entscheidung ihres Lebens.
Was sie an ihrem Beruf so fasziniert, ist seine Vielseitigkeit: Jede Segel und jede Persenning ist ein Einzelstück. Zwei baugleiche Yachten können nebeneinander im Hafen liegen und sind beim Aufmaß trotzdem nicht identisch. Genau das macht für sie den Reiz des Berufs aus. Die Segelmacherin erklärt, was das für ihren Alltag bedeutet und warum sie überzeugt ist, dass künstliche Intelligenz dieses Handwerk nicht ersetzen kann.
Viele Eigner investieren viel Geld in Technik, Segel und Lackierung, sparen dann aber ausgerechnet an der Persenning. Im Potcast zeigt Lea die drei häufigsten Fehler auf und erklärt, worauf es bei Pflege und Lagerung wirklich ankommt. Wer hier spart, zahlt am Ende drauf.
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