Neue Podcast-FolgeEinmal um die Welt – die Salty Brothers sind zurück

Antonia von Lamezan

 · 11.09.2026

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Foto: Salty Brothers, Montage: YACHT
Drei Freunde, ein Boot, drei Jahre auf See: Nicolas Ahlbrecht (29), Stephan Radegast (31) und Robert Müller (33), bekannt als die „Salty Brothers“, haben die Welt umsegelt. In Folge 89 von YACHT – der Segelpodcast erzählen sie Timm Kruse von ihrer Reise, der Heimkehr und davon, wie das Abenteuer sie verändert hat.

Themen in diesem Artikel

​Vor Sardinien kreuzten die Salty Brothers ihr eigenes Kielwasser: Die Weltumsegelung war geschafft, das gemeinsame Projekt beendet. Inzwischen leben die drei Freunde wieder an Land. Im Interview mit Host Timm Kruse geben Steph und Robi Einblicke in ihre Weltumsegelung und das Davor und Danach.

Gut vorbereitet ins Abenteuer

Ihre Begeisterung für das Ozeansegeln entdeckten Steph und Robi bereits als Jugendliche an Bord eines Traditionsseglers. Als die Idee einer Weltumsegelung konkreter wurde, war bereits ihr Freund Nico mit von der Partie. Gemeinsam suchten sie lange nach einer geeigneten Yacht. Nachdem sich ihr erstes Wunschboot als mangelhaft erwiesen hatte, fanden sie schließlich eine Elan, die sie für die Langfahrt ausrüsteten.

Mit Segelkursen, einem Offshore-Survival-Training und passender Sicherheitsausrüstung bereitete sich die Crew auf die Reise vor. Nico brachte zunächst weniger Segelerfahrung mit, wurde von Steph und Robi aber bei gemeinsamen Törns angelernt. Dennoch blieb die Weltumsegelung ein Abenteuer, denn auch eine gewissenhafte Vorbereitung kann nicht vor allen Problemen schützen. Davon erzählen die Salty Brothers im Podcast.

Wenn aus Plänen Ideen werden

Eine 31-tägige Pazifikpassage, schweres Wetter am Ankerplatz und technische Probleme fernab des nächsten Hafens: Unterwegs mussten die Salty Brothers einiges aushalten und immer wieder improvisieren. Dabei waren es weniger einzelne Zwischenfälle als die anhaltende Belastung durch lange Überfahrten, Reparaturen und Unvorhergesehenes, die die Crew mitunter an ihre Grenzen brachte. Die drei lernten, ihre Erwartungen anzupassen: Aus festen Plänen wurden „Ideen“, denn Wetter, Technik und die Bedingungen auf See gaben häufig den weiteren Kurs vor.

Enger Raum und lange Passagen

Drei Jahre lang lebten Robi, Nico und Steph auf engem Raum zusammen, mit unterschiedlichen Charakteren, Stimmungen und Vorstellungen. Ihr wichtigster Grundsatz an Bord lautete: „Kommunikation ist Key.“ Bereits vor der Abreise hatten sie schriftlich vereinbart, wie sie mit möglichen Konflikten und schwierigen Situationen umgehen wollten. Im Gespräch mit Timm Kurse erzählen sie, an welchen Stellen das Zusammenleben dennoch zur Belastungsprobe wurde und was die drei dabei über sich selbst lernten.

Begegnungen, die bleiben

Bei der Frage nach den schönsten Orten denken Robi und Steph weniger an Strände und Ankerbuchten als an besondere Begegnungen mit Menschen. Besonders die Offenheit und Hilfsbereitschaft Fremder überraschten sie immer wieder und prägten ihren Blick auf die Welt.

Die Reise hat ihnen gezeigt, wie wichtig es sein kann, im Moment zu leben, anderen mit Vertrauen zu begegnen und den eigenen Weg nicht zu weit im Voraus festzulegen. Nun müssen sie herausfinden, wie sich diese Erfahrungen in den Alltag an Land übertragen lassen.

Jetzt anhören

Was bleibt nach drei Jahren auf See und würde die Crew heute noch einmal genauso aufbrechen? Steph und Robi sprechen über falsche Erwartungen, prägende Erfahrungen und darüber, welchen Rat sie anderen Langfahrtseglern geben würden. Auch die Frage, ob ein neues Abenteuer bereits denkbar ist, kommt in Folge 89 von YACHT – der Segelpodcast mit Timm Kruse zur Sprache.


Hier könnt ihr den Segelpodcast der YACHT mit den Salty Brothers hören

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Antonia von Lamezan ist gebürtige Hamburgerin und studierte Kultur- sowie Sozialwissenschaftlerin (Lüneburg/Kopenhagen). Obwohl die Seefahrt zur Familiengeschichte gehört, fand sie den eigenen Weg aufs Wasser erst als Erwachsene – dann jedoch mit voller Begeisterung und Konsequenz: Innerhalb eines Jahres absolvierte sie alle für die Langfahrt erforderlichen Scheine, tauschte das geregelte Stadtleben gegen das eigene Boot und segelte zwei Jahre lang auf eigenem Kiel durch Europa. Als Volontärin in der Redaktion verbindet sie nun fachlichen Hintergrund mit ihrer Leidenschaft für das Meer, Boote und das Schreiben.

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