Weil wir so die Mädchen und Jungen aus den verschiedenen Segelclubs an der Oberhavel am besten trainieren und fördern können.
Das stimmt. Aus dieser Gemeinschaft entstand ja die Idee zum neuen Verein. Der kann jetzt nämlich auch Förderungen beantragen, Trainer einstellen oder Sponsoren finden.
Wenige Vereine haben ausreichend Trainer, um Anfänger, Fortgeschrittene und Regattasegler zu betreuen. Und ein Training mit nur zwei oder drei Booten ist langweilig und nicht effizient.
Ja, stimmt. Bisher gelingt uns das nur durch Spenden. Wir hoffen auf Vereinsunterstützung und Förderung. Langfristig sind Sponsoren herzlich willkommen.
Absolut. Kleine Vereine verlieren häufig ihre jungen Mitglieder an größere. Entsprechend unserer Satzung bleiben alle Masterminds weiterhin Mitglied in ihren Heimatvereinen. Da steht auch drin: Kooperation statt Konkurrenz.
Im Winter Kraft, Ausdauer und Theorie. Und wir besuchen die Heimatvereine zu Bootstaufen, Weihnachtsfeiern oder Sommerfesten.
Dabei sind jetzt 14 Fortgeschrittene im Opti, 6 Regattaeinsteiger, 9 Umsteiger auf ILCA und Pirat, und wir bekommen bald noch weiteren Zuwachs aus den Vereinen.
Das kenne ich noch gut aus meiner Opti- und Europe-Zeit. Bringst du die Leistung, gehörst du zur Gruppe; läuft es nicht gut, dann bist du raus. Wir fördern Segelbegeisterung und erfolgreiche Regattasegler durch Geduld und Vertrauen.
Davon bin ich überzeugt. Ich bekomme auf Regatten zunehmend interessierte Fragen. Und man darf uns gerne kopieren.
Lustige Frage. Ich bin ja selbst Opti-Papa. Die Opti-Eltern gehören mit zu unserer Gemeinschaft. Wir freuen uns über die Unterstützung. Und meist infizieren sie sich dabei selbst mit dem Segelvirus. Das ist gefährlich ansteckend.

Freier Mitarbeiter, Südkorrespondent
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