EssayWas Segler immer wieder aufs Wasser zieht

YACHT-Redaktion

 · 18.01.2022

Essay: Was Segler immer wieder aufs Wasser ziehtFoto: Illustrationen: YACHT/U. Beyer, Montage: YACHT/J. Kocian

YACHT-Herausgeber Menso Heyl hat mit Fahrtenseglern wie du und ich, jung und alt, mit Einsteigern und Profis über "Dieses kuriose Gefühl von Glück" gesprochen

Wahrscheinlich haben Sie es auch schon erlebt, vielleicht nach einem ruppigen Törn, in miesem Wetter, wenn nichts so richtig rund läuft. Da verwünscht man die Segelei schon mal. Manch einer hat mitten auf dem Atlantik oder im Skagerrak dem Sport für immer abgeschworen – nur um kaum nach dem Festmachen, beim dritten Ankomm-Schluck in der Hafenkneipe, in seliger Verklärung zu bekennen, dass es wohl doch das Schönste, auf jeden Fall Bereicherndste ist, das es gibt.

Boris Herrmann, der vor ziemlich genau einem Jahr als erster Deutscher an der Vendée Globe teilnahm und mit Platz 5 ein phänomenales Ergebnis erreichte, ging es unmittelbar nach der Zielankunft in Les Sables-d'Olonne genauso. Im Südmeer hatte er in einer Whats-App-Nachricht an seine Freunde und Förderer geschrieben, sie mögen ihn für den Fall, dass er sich das noch einmal antun wolle, nur ja davon abhalten. Nun – das hat nicht geklappt! In Lorient entsteht gerade sein neues Boot für die nächste Teilnahme 2024...

Was also ist es, das uns zum Segeln bringt – und dann meist ein Leben lang nicht wieder loslässt. Was lässt uns Sturm, Flaute, Nebel, kühle Nächte und kargen Komfort an Bord aushalten? Warum, um ein Bonmot zu zitieren, sind wir durch nichts davon abzubringen, unter einer kalten Dusche stehend 100-Euro-Scheine zu zerreißen?

Dieser Frage geht YACHT-Herausgeber Menso Heyl in seinem Essay über "Dieses kuriose Gefühl von Glück" nach. Mit Gastbeiträgen und Zitaten von Wassermenschen ganz unterschiedlicher Prägung bildet er den Auftakt der neuen YACHT 3 – jetzt im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder direkt online bestellen (dazu bitte hier klicken)!

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