BlauwasserFlucht aus der Südsee

Pascal Schürmann

 · 14.06.2021

Blauwasser: Flucht aus der SüdseeFoto: SY Thula

Corona-bedingt entscheidet sich ein deutsches Seglerpaar zur Rückkehr in die Karibik. 4500 Seemeilen gegen Wind und Strom – eine Tortur für Schiff und Crew!

Die Entscheidung fällt Janna Hars und Ilja Bode wahrlich nicht leicht. Doch im vergangenen Winter geht es für die beiden Segler in Französisch-Polynesien einfach nicht mehr weiter. Infolge der Corona-Pandemie sind ihnen sämtliche Wege ihrer geplanten Route versperrt, die Grenzen dicht. Also wagen sie es und kehren dorthin zurück, woher sie erst einige Monate zuvor gekommen waren: in die Karibik. Von dort soll es dann sofort weitergehen Richtung Europa.

Dass dieser Rückweg kein Spaziergang werden wird, ist den beiden Seglern klar. Weht ihnen doch nicht nur der Passat entgegen, sondern setzt auch der Strom die meiste Zeit von vorn. Doch sie vertrauen auf ihr Glück und gehen die 4500 Meilen lange Passage trotzdem an.

Es soll eine Tortur werden, für Schiff und Crew. Sage und schreibe 50 Tage vollführen sie eine wahre Irrfahrt, segeln mitunter auf der Suche nach moderaterem Wind oder besserem Strom sogar im Kreis. Stürme suchen sie heim und Flauten. Und eines Nachts bricht gar ihr Achterstag – mit drastischen Folgen.

Die packende Törnreportage der beiden Südsee-Flüchtlinge auf ihrer "Thula" ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 13/2021, ab sofort im Zeitschriftenhandel und als Digitalausgabe in der YACHT-App erhältlich sowie hier direkt bestellbar).

Downloads:

Meistgelesene Artikel