OzeanreiseWas Alleinsein auf dem Atlantik auslöst

YACHT

 · 15.05.2026

Die Standortbestimmung auf dem Ozean erfolgt im Jahr 1971 astronomisch. Walker bei der Arbeit mit ihrem Sextanten.
Foto: Kontrabande Verlag
​Eine Woche allein auf See, das Radio als letzte Verbindung zur Außenwelt und ein Ozean voller Leben: Auf der „Aziz“ wird der Atlantik zum Ort zwischen Alltag und Ausnahmezustand. Dann tauchen Wale in der Dämmerung dicht neben dem Boot auf.

Themen in diesem Artikel

​Eines der Vergnügen einer Ozeanreise ist der Genuss natürlicher Dinge. Es gibt an der Meeresoberfläche mehr Leben, als man vermuten würde. Vom kleinsten Plankton, das nur sichtbar wird, wenn es vor Schreck aufleuchtet, bis hin zu den großen Walen ist das Leben allgegenwärtig.

Leben an der Meeresoberfläche

Die am häufigsten anzutreffenden Vögel im Mittelatlantik sind Sturmschwalben und Sturmtaucher. Sturmschwalben sind entzückende kleine Vögel, dunkelbraun mit einem weißen Fleck über dem gegabelten Schwanz. Sie huschen über die Wellen hin und her, ändern ständig die Richtung und suchen die Oberfläche nach kleinsten Nahrungspartikeln ab. Ihre Füße hängen dabei herab, sodass es aussieht, als würden die Vögel auf dem Wasser tanzen.

Bei spiegelglatter See kann man manchmal die Kräuselungen sehen, wenn sie die Oberfläche berühren. Selbst in einem heulenden Sturm sieht man sie, wie sie nur Zentimeter über dem Wasser fliegen, über die Kämme steigen und wieder in die Wellentäler eintauchen. Ihr freudiger Tanz hob stets meine Stimmung. Der Sturmtaucher ist ein weniger zierlicher Vogel. Oben grünlich-braun mit einer weißen Unterseite, kurvt und stößt er in graziösen Schwüngen von Welle zu Welle. Wie eine Möwe hinter einem Pflug sucht er das turbulente Kielwasser nach Nahrungsresten ab.

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Ich verbrachte viel Zeit damit, diese Vögel zu beobachten, und bedauerte, dass ich keine Kamera besaß, die gut genug war, um ihre Schönheit festzuhalten.

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Alleinsein ist nicht gleich Einsamkeit

Obwohl ich weniger als ein Drittel der Strecke zurückgelegt habe, empfing ich im Kurzwellenradio eine amerikanische Show. Es war eine Art „In Town Tonight“ für New York, in der Besucher der Stadt interviewt wurden. Es wirkte wie eine Welt fernab der „Aziz“, aber ich war traurig, als sie endete und von belangloser Popmusik abgelöst wurde.

Ich begann mich zu fragen, ob ich mich dadurch verändert hatte, dass ich eine Woche lang allein gewesen war. Ich fühlte mich wie immer – nicht glücklicher, nicht verängstigter, nicht einsamer. Ich wollte zwar mit jemandem sprechen und erzählen, was seit meinem Aufbruch in Dale passiert war, aber ich empfand keinen Schmerz darüber, dass ich es nicht konnte. Das Radio war eine große Hilfe, da es mich mit der Realität in Verbindung hielt.

Ich hörte hauptsächlich Wortbeiträge, da auf den Kurzwellenbändern nicht viel Musik gesendet wurde, und wenn doch einmal Musik lief, war der Empfang meist nicht gut genug, um das Zuhören lohnenswert zu machen. Aber ich genoss Sendungen über das Zeitgeschehen, Nachrichten, Diskussionen und Hörspiele, ganz zu schweigen von den Kommentaren zu Cricket-, Rugby- und Tennismatchen.

Es war ermutigend, ein amerikanisches Programm zu hören. Es gab mir das Gefühl, dass ich auf ein Ziel zusteuerte und nicht nur ins Ungewisse segelte. Ich stellte mir vor, was die Seeleute auf Kolumbus’ Schiffen gefühlt haben mussten. Sie mussten zu Tode erschrocken gewesen sein, als sie immer weiter auf den Rand der Welt zusegelten und sich fragten, was wohl passieren würde, wenn man ihn erreichte. Ich wette, die Ausgucke waren hellwach.

Aber was, wenn ich nie ein Schiff oder irgendein Zeichen der Außenwelt sehen würde? Würde es mir etwas ausmachen? Vermisste ich menschliche Gesellschaft? Ich dachte an Zeiten in meinem Leben, in denen ich weit einsamer war als jetzt. Denn damals war ich einsam unter Menschen. Jetzt war ich allein mit mir selbst.

Einsam unter Menschen

Meine erste Erinnerung an Einsamkeit stammt aus meiner Zeit im Internat. Als ich mit elf Jahren dorthin kam, war ich sehr glücklich, voller Selbstvertrauen und freute mich auf eine neue Erfahrung. Nach zwei Wochen wurde ich in eine höhere Klasse versetzt, in der ich die Jüngste war.

Einige der älteren Mädchen waren sehr unfreundlich zu mir. Zweifellos ärgerten sie sich über dieses neue Mädchen, das klüger war als sie. Ich war fassungslos. Niemand hatte mich je so behandelt, und ich war völlig unvorbereitet auf eine solche Situation. Also zog ich mich in mich selbst zurück und wurde ein sehr einsamer Mensch, dankbar, wenn ich in eine Gruppe aufgenommen wurde, aber ohne den Mut, den ersten Schritt zu tun.

Diese Einstellung legte ich allmählich ab, als ich älter wurde und mit Menschen zu tun hatte, die ich kannte, aber sie kehrte zurück, als ich an die Universität ging. Der Unterschied war, dass ich bald einen Freund hatte und mir keine eigenen Freunde suchen musste, da wir alles gemeinsam unternahmen. Aber nach einem Jahr wuchs mein Selbstvertrauen, und ich wagte es, eigene Meinungen zu äußern.

Schließlich trennten wir uns, und ich machte die schlimmste Zeit der Einsamkeit durch, die ich je erlebt habe. Ich kannte niemanden außer gemeinsamen Freunden, und gegenüber den Leuten, die ich kannte, war ich zu stolz, meine Einsamkeit offen zuzugeben und um Gesellschaft zu bitten. Ich hatte immer noch Angst vor Zurückweisung.

Doch dann dämmerte mir, dass ich zu sehr nach innen geblickt und nicht bedacht hatte, dass es anderen Menschen genauso gehen könnte wie mir. Mir wurde klar: Wenn man freundlich zu Menschen ist, sind sie wahrscheinlich auch freundlich zu dir. Aber man kann nicht erwarten, dass sie den ersten Schritt tun, und man muss deutlich auf jeden Schritt reagieren, der getan wird. Das wirkte Wunder. Seitdem hatte ich viel weniger Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Beziehungen und keine langen Phasen der Einsamkeit und Verzweiflung mehr.

Trotzdem hatte ich mir die Gewohnheit des Alleinseins angeeignet und kann nicht ohne sie auskommen. Ich werde sehr nervös, wenn ich keine Zeit für mich allein habe. Daher schreckte mich der Gedanke an das Alleinsein nicht ab.

Eine Zukunft ohne Gewissheit

Ich dachte an die Zukunft.

„Es ist eine seltsame Sache, über eine Zukunft nachzudenken, die vielleicht gar nicht existiert und die, falls doch, völlig unbestimmt ist. Ich weiß zum Beispiel nicht, was der morgige Tag für mich bereithält – wird es ein weiterer grauer Tag ohne Sonne und Aufregung sein, oder wird es ein herrlicher Tag oder ein furchteinflößender Tag?“

Es war ein sehr seltsames Gefühl. Dies war das erste Mal, dass ich mir der Nichtexistenz der Zukunft wirklich bewusst wurde. Bevor ein Ereignis eintritt, existiert es nicht. Man kann sich vorstellen, dass es in der Zukunft existieren wird, aber das ist lediglich eine Denktechnik, die sich in unserer Sprache widerspiegelt, genau wie imaginäre Zahlen nur eine Rechentechnik sind. Es ist natürlich möglich, sich ein Bild vom Morgen zu konstruieren, es im Geist zu speichern und es mit der Realität zu vergleichen, wenn das Morgen zum Jetzt geworden ist.

​Warum glaubte ich, sechs Wochen ohne Interaktion mit der Welt der Menschen auskommen zu können? Weil ich es geplant hatte.”

Die meisten Menschen haben ein ausreichend geordnetes Leben, um eine gute Übereinstimmung zu erzielen. Aber ist es nicht toll, wenn etwas Unvorhersehbares geschieht? Ist das nicht das wahre Vergnügen am Leben? Wäre es nicht so, könnte man gänzlich in seinem eigenen Geist existieren, ohne jemals in die Welt hinauszublicken oder neue Ideen von anderen aufzunehmen. Vielleicht können manche Menschen das. Ich kann es nicht. Ich brauche die Anregung durch andere Menschen.

Damit kommen wir zurück zur Einsamkeit. Warum glaubte ich, sechs Wochen ohne Interaktion mit der Welt der Menschen auskommen zu können? Weil ich es geplant hatte, weil ich es erwartete und weil ich erwartete, dass es enden würde. Ich würde nicht einsam sein, denn das ist ein Zustand, in dem man sich nach einer Beziehung zu einer bestimmten Person sehnt. Ich hatte Beziehungen, von denen ich wusste, dass sie fortbestanden. Ich dachte an meine Freunde, und ich wusste, dass sie an mich dachten. Wäre ich jedoch ohne Vorbereitung und ohne Hoffnung in die Isolation gestoßen worden, wäre ich einsam und würde verzweifeln. Aus dem Leben gerissen und ohne Hoffnung auf Entlassung ins Gefängnis geworfen zu werden wäre entsetzlich. Aber mitten auf dem Atlantik auf meinem eigenen Boot mit Büchern, Radio, Essen und Trinken zu sein, und das aus freien Stücken, ist eher angenehm. Solange nichts schiefgeht.

Essen, Kochen und Alltag an Bord

Ich hatte mich inzwischen auf ein Essverhalten eingependelt, das mich eher amüsierte. Ich hatte schon immer behauptet, dass der menschliche Körper in Bezug auf den Energiebedarf schlecht konstruiert sei. Es wäre viel besser, nur alle zwei Tage zu essen, und dann richtig gut, um die ästhetische Seite zu befriedigen, ohne übersättigt zu sein. Sicherlich wäre das sehr vorzuziehen, als alle paar Stunden gewöhnliches Essen zu sich zu nehmen, nur um den Energiebedarf zu decken. Das Seltsame war: Jetzt, da ich die völlige Freiheit hatte zu essen, wie ich wollte, verbrachte ich einen Großteil des Tages damit, hier und da kleine Stückchen von diesem und jenem zu knabbern. Ich denke, das lag daran, dass ich so wenig Beschäftigung hatte, dass das Essen zu einer wichtigen Erlebnisquelle wurde.

Morgens gab es eine Schale Müsli – eine Mischung aus Haferflocken, Getreide, Nüssen, Rosinen und Apfelflocken. Man fügt Milch hinzu, und die Mischung quillt zu einer nahrhaften und sättigenden Mahlzeit auf. Ich benutzte Ever-Ready-Milch, die so wärmebehandelt ist, dass sie ungeöffnet monatelang haltbar ist. Meine Kartons waren bis zum 11. November 1971 datiert, ich erwartete also nicht, dass sie sauer würde. Ihr einziger Nachteil war, dass sie im Tee abscheulich schmeckte, ansonsten war sie in Ordnung.

Im Laufe des Vormittags aß ich meistens etwas Obst – einen Apfel, solange der Vorrat reichte, oder eine Karotte oder eine Orange. Vielleicht auch etwas Käse oder einige der selbst gebackenen Kekse meiner Mutter. Gegen Mittag gab es eine Dose Krabben, Sardinen oder Frühstücksfleisch, oder vielleicht ein Ei mit Mayonnaise, gefolgt von Käse oder Obst und einer Dose Bier. Zur Teezeit trank ich eine Tasse chinesischen Tee mit einer Scheibe Zitrone, dazu aß ich eine beachtliche Anzahl Kekse oder ein paar Scheiben Kuchen.

Abends gab es eine Art warme Mahlzeit. „Makkaroni bolognese à la ‚Aziz‘“ war ein Favorit. Ich bereitete sie zu, indem ich eine Zwiebel schnitt und anbriet, eine Dose Hackfleisch hinzufügte und eine Minute lang umrührte, dann etwas Wasser, eine ordentliche Portion Tomatenmark, ein Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und eine Handvoll Schnellkoch-Makkaroni dazugab. Zwanzig Minuten köcheln lassen, und man hat ein schmackhaftes Gericht. Da meine Zwiebeln groß und meine Fleischdosen in Standardgröße waren, endete ich immer mit riesigen Mengen. Meistens musste ich den Fischen etwas abgeben, aber manchmal kämpfte ich mich durch die ganze Portion und fiel danach in einen komatösen Schlaf. Das Essen wurde mir nie langweilig, da ich eine gute Auswahl an Bord hatte. Ich hatte so gewaltige Mengen, dass ich nur die Dinge aß, die ich wirklich mochte, und mich nicht mit unappetitlichen Sachen wie gedünstetem Steak herumschlagen musste.

Das Kochen war meistens recht einfach, selbst bei unruhigem Wetter, da der Gasbrenner kardanisch aufgehängt war, sodass er waagerecht blieb, wenn das Boot rollte. Neben dem Brenner befand sich ein Spülbecken, das ich als Zwischenlager für Utensilien benutzte, die zwar in Gebrauch, aber gerade nicht nötig waren. Zum Waschen nutzte ich es nicht, da es einfacher war, einen Eimer im Cockpit zu verwenden. Alles schmutzige Geschirr und Besteck kam in den Eimer, und wenn mir danach war, wusch ich es mit Meerwasser und Flüssigspülmittel ab. Auf die gleiche Weise wusch ich mich selbst: mit Meerwasser. Ich wollte nichts von meinen vierzig Gallonen Frischwasser verschwenden; fängt man erst einmal an, sich damit zu waschen, verschwindet die kostbare Flüssigkeit viel zu schnell.

Als die Wale dicht neben der „Aziz“ auftauchen

Alle Lebensmittel waren in der Vorschiffskabine verstaut, außer dem Vorrat für den unmittelbaren Gebrauch, der sich hinter der Kombüse befand. Am Abend des neunten Tages holte ich gerade eine Dose aus der Vertiefung im Boden, als ich bemerkte, dass in den seitlichen Vertiefungen Pfützen einer blauen Flüssigkeit standen. Ich roch daran und stellte fest, dass es Petroleum war, das aus den gelben Kanistern ausgelaufen sein musste. Nichts schien beschädigt zu sein, außer zwei Büchern, die irgendwie zwischen die Vorräte geraten waren. Ich fischte die Petroleumkanister heraus, stellte sie ins Cockpit und wischte die Bescherung mit einem Schwamm und einem Eimer auf.

Als ich die Kanister untersuchte, stellte ich fest, dass das Leck von den Verschlüssen herrührte. Die Gummidichtungen waren aufgequollen. Ich beschloss, sie zurechtzuschneiden, und hatte gerade die Schere herausgeholt, als mich ein Geräusch aufschreckte.

Ein Blas in der Dämmerung

„Hsch-wuuuh!“ Wie eine Lokomotive, die Dampf ablässt.

„Was zum Teufel ist das?“ Es klang wie das Atmen von Delfinen, nur gewaltig verstärkt. Es musste ein Wal sein.

Ich sprang auf und sah mich um. Trotz der einsetzenden Dämmerung konnte ich hundert Meter vor dem Backbordbug eine glatte Stelle im Meer sehen, die sanft brodelte.

Dann ertönte ein weiteres „Hsch-wuuuh“ von der anderen Seite. Ich riss den Kopf herum und sah einen Dunstschwall über einem glänzenden, dunklen Rücken hängen, der langsam unter die Wasseroberfläche sank. Dann hörte ich ein noch lauteres Blasen, und der erste Wal rollte nur fünfzehn Meter von der „Aziz“ entfernt aus dem Meer.

​Ich stellte mir den Aufprall vor, das furchtbare Krängen, das Bersten der Take­lage, das über mir zusammenschlagende Wasser …”

Mein Herz klopfte, denn das war einfach zu nah. „Pass auf mein Boot auf.“ Ich stellte mir den Aufprall vor, das furchtbare Krängen, das Bersten der Takelage, das über mir zusammenschlagende Wasser, wenn eines dieser riesigen Tiere unter mir auftauchte. „Um Himmels willen, nimm Rücksicht auf mich!“

Der zweite Wal tauchte etwas weiter entfernt auf und blies, gefolgt vom ersten, ein paar Hundert Meter zu meiner Linken. Und wieder, rechts und links von mir, dann vor mir, wie riesige Delfine. „Gott sei Dank, sie wissen, dass ich hier bin!“ Meine Aufregung legte sich, und ich sah dem Schauspiel zu. Zuerst hörte ich das Blasen, sah den Blas fünf Meter oder höher in die Luft steigen und allmählich mit dem Wind verwehen. Ein langer, schlammbrauner Rücken rollte unter dem Blas dahin, bis schließlich eine Flosse die Oberfläche durchbrach.

Dann sank das Geschöpf sanft in die Tiefe und hinterließ einen glatten, wirbelnden Wasserfleck. Ich sah weder Kopf noch Schwanz, aber der sichtbare Teil muss über neun Meter lang gewesen sein, sodass ich die Gesamtlänge auf über fünfzehn Meter schätzte. Das Gewicht würde dementsprechend bei rund fünfundsiebzig Tonnen liegen, verglichen mit den leichten dreieinhalb Tonnen der „Aziz“.

Ich segelte direkt durch den Blas eines Wals hindurch. Das ist die ausgeatmete Luft, und ich hatte gelesen, dass sie besonders faulig riechen soll. Dieser hier roch fast gar nicht, nur nach warmer, feuchter Luft. Ich bemerkte rötlich-orangefarbene Partikel, die an der Stelle des Blas trieben, konnte mir aber nicht erklären, was das sein sollte.

Ich glaube, es müssen Pottwale gewesen sein. Das ist die Art, die sie auf den Azoren fangen, indem sie sie von offenen Booten aus von Hand harpunieren – eine heroische, aber blutige Angelegenheit.

Nach der Freude, die mir meine Wale bereitet hatten, wollte ich nicht, dass sie so enden.

Ich rief ihnen zu: „Haltet euch fern von den Azoren. Gute Jagd!“


Das Buch

​Im Jahr 1971 überquert Nicolette Milnes Walker als erste Frau einhand und nonstop den Atlantik. Mit ihrer „Aziz“, einer neun Meter langen GFK-Serienyacht, benötigte sie vierundvierzig Tage. Die Reise war ein Akt der Emanzipation, als Psychologin nutzte Walker sie aber auch als Selbstversuch und beobachtete Isolation, Angst, Müdigkeit und Entschlusskraft unter ex­tre­men Bedingungen. Ihre unterwegs gemachten Erfahrungen beschrieb Walker anschließend in diesem Buch, welches jetzt in deutscher Übersetzung erschien. Ein humorvoller, mit britischem Understatement geschriebener Bericht. Ehrlich, präzise und erstaunlich modern.

Buchcover

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