alle NewsThomas Eissing verstorben

Olaf Schmidt

 · 31.01.2010

Der frühere Inhaber des Emder Schiffsausrüstungsunternehmens ging nach langer, schwerer Krankheit von Bord

Mit nur 53 Jahren gehörte Thomas Eissing zu den bekanntesten Persönlichkeiten in der Branche. Er baute die Firma auf, welche heute in Deutschland praktisch das Synonym für die Marke Raymarine darstellt.

Den 1956 gegründeten Familienbetrieb im Bereich der Schiffselektronik übernahm der Diplom-Wirtschaftsingenieur Thomas Eissing 1992 von seinem Vater. Damals noch hauptsächlich in der Berufsschifffahrt tätig, baute Eissing die Firma mehr und mehr zu einem der bedeutendsten Großhandelsunternehmen für Elektronik in der Sportschifffahrt aus. 1998 wurde die Firma Generalimporteur des britischen Instrumenten- und Plotterherstellers Autohelm, heute unter dem Namen Raymarine bekannt.

Thomas Eissing gelang es, sowohl Raymarine als auch Geräte anderer Hersteller (unter anderem ICOM) erfolgreich zu vermarkten, sodass die Umsätze kontinuierlich wuchsen und die Mitarbeiterzahl auf über 50 anstieg. Neben dem bis heute bestehenden Sitz in Emden hat die Firma Filialen in Hamburg und Bernau am Chiemsee.

Im August 2007 verkaufte Thomas Eissing das florierende Unternehmen an die Raymarine plc und war fortan als Geschäftsführer tätig. Ende 2008 schied er krankheitsbedingt aus, die Geschäftsführung übernahm Thomas Günther.

Am 28. Januar 2010 verstarb Thomas Eissing in seinem Heim.

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