alle NewsOstsee rund - ein nicht alltäglicher Törn

Mareike Feldmann

 · 10.06.2004

alle News: Ostsee rund - ein nicht alltäglicher TörnFoto: privat

Mit der "Hippopotamus" über 3500 Meilen gegen den Uhrzeigersinn durchs Mare Balticum

Oft davon geträumt, doch nie gemacht - das brauchen Sönke Roever und Helmut Adwiraah nicht mehr von sich sagen. Mit ihrer "Hippopotamus" sind sie unterwegs. Nicht in der großen weiten Welt, sondern auf der Ostsee.

Einmal gegen den Uhrzeigersinn, entlang der Küsten von zehn Anrainer-Staaten des Mare Balticum.

Das Reisefieber hatte Sönke Roever, 29 Jahre, und Helmut Adwiraah, 27 Jahre, gepackt, als sie am 9. April in Hamburg in See stachen. Trotz einiger Zwischenfälle hat ihre Begeisterung und der Drang, mehr zu erleben und zu sehen, bislang nicht nachgelassen.

So streikte beispielsweise Mitte Mai der Motor ihrer Ohlson 8:8 wegen Überhitzung. Dann verloren sie bei schwerem Wetter den Bugbeschlag. Solche und andere nervenaufreibende und spannende Herausforderungen hat das segelnde Duo bereits viele zu erzählen. Einige davon sind im Internet nachzulesen. Das Logbuch der "Hippopotamus" im weltweiten Netz hat bereits über mehrere Tausend "Mitleser", berichtet Sönke Roever stolz.

  Helmut Adwiraah und Sönke RoeverFoto: privat
Helmut Adwiraah und Sönke Roever

Auf der Homepage der "Hippopotamus" ist aber nicht nur viel über die Probleme einer solch langen Reise zu erfahren. Die Segler schildern dort auch ihre unbeschwerten Tage.

Entlang der ostdeutschen Küste, mit einem Abstecher über das dänische Bornholm und mehrere polnische Häfen führte die Route der knapp neun Meter langen Yacht zunächst in die baltischen Staaten. Von dort setzten die Segelabenteurer über nach Finnland, wo sie zurzeit die Schönheiten und Eigenarten der finnischen Natur und Kultur auf sich wirken lassen.

Über den Bottnischen Meerbusen, durch den Götakanal und weiter nach Oslo geht ihr Törn in den kommenden Wochen. Zum Hafenfest im Hamburger Yachthafen in Wedel sollen Wind und Wellen das 1976 gebaute Segelschiff nach Hause bringen.

Alle Informationen direkt von Bord unter: www.hippopotamus.de.

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