AbschiedChristoph Rassy in Schweden verstorben

Michael Good

 · 09.11.2021

Abschied: Christoph Rassy in Schweden verstorbenFoto: Hallberg-Rassy

Mit dem Gründer der Traditionswerft Hallberg-Rassy verliert die Yachtbaubranche einen der ganz großen Namen. Für Fahrtensegler bleibt er eine Ikone

Christoph Rassy war ein wahrer Segler und Yachtbauer mit großem Ansehen auf der ganzen Welt. Seine Yachten mit den typisch blauen Streifen, von denen bis dato mittlerweile fast 10.000 Stück gebaut worden sind, bleiben bekannt für ihre hohe Seetüchtigkeit und für die ungewöhnliche gute Bauqualität.

1960 kam der in Deutschland geborene Christoph Rassy auf seinem Fahrrad und mit leeren Händen nach Schweden, um dort Segelboote zu bauen. Und er sollte bleiben. Als gelernter Bootsbauer hielt sich der am Starnberg aufgewachsene Rassy zunächst mit Gelegenheitsjobs über Wasser, arbeitete unter Anderem auch auf der Werft von Harry Hallberg in Kungsviken, welche er später übernehmen sollte. So kam es zum Werftnamen Hallberg-Rassy. Harry Hallberg und Christoph Rassy haben aber nie als Partner zusammengearbeitet.

Christoph führte sein Unternehmen zu großen internationalen Erfolgen. 2003 hat er die Geschicke seiner Werft in die Hände von Sohn Magnus gelegt, der das Unternehmen seither in dem Stil weiterführt, den der Vater über viele Jahre geprägt hat. Nun ist Christoph Rassy ist im Alter von 87 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben.

Die YACHT hat die Geschichte der Werft Hallberg-Rassy und das Leben von Christoph Rassy jüngst umfassend nachgezeichnet. Das große Porträt können Sie hier kostenlos herunterladen.

  Der verstorbene Christoph Rassy (rechts im Bild) im Jahr 2011 zusammen mit Sohn und Nachfolger Magnus während der Hausmesse "Öppet Varv" in EllösFoto: privat
Der verstorbene Christoph Rassy (rechts im Bild) im Jahr 2011 zusammen mit Sohn und Nachfolger Magnus während der Hausmesse "Öppet Varv" in Ellös

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