Genua trimmenMehr Kontrolle mit wenigen Handgriffen

Lars Bolle

 · 05.06.2026

Genua trimmen: Mehr Kontrolle mit wenigen HandgriffenFoto: Nils Günter
Di richtigen Einstellungen entscheiden darüber, wie effizient die Genua wirkt.
Zum Saisonstart, aber auch während der Saison, lohnt sich ein Blick auf die Genua. Wer Holepunkt, Schot, Fallspannung und Achterstag richtig nutzt, segelt nicht nur schneller, sondern auch aufrechter, ruhiger und mit weniger Ruderdruck.

Themen in diesem Artikel

Die Segelsaison läuft, die ersten Amwindschläge stehen an und plötzlich zeigt sich: Die Yacht segelt, aber nicht so ausgewogen, wie sie könnte. Sie krängt zu stark, läuft nicht richtig Höhe oder wird unnötig luvgierig. Oft liegt das nicht am Boot, sondern an einer Genua, die nicht sauber eingestellt ist.

Gerade zum Saisonstart lohnt sich deshalb ein Blick auf Schot, Holepunkt, Fallspannung und Achterstag. Schon kleine Änderungen können das Vorsegel flacher, voller, offener oder geschlossener machen und damit spürbar verändern, wie ruhig und effizient die Yacht läuft.

Der große Vorteil: Genuatrimm ist kein Regatta-Geheimwissen. Wer die wichtigsten Zusammenhänge versteht, kann auch auf einer Fahrtenyacht mit wenigen Handgriffen mehr Kontrolle, weniger Ruderdruck und oft auch mehr Geschwindigkeit erreichen.

Das Vorsegel, ob Fock oder Genua, ist bei Kursen am Wind der Hauptantrieb einer Yacht und fungiert als Tragfläche, die den erforderlichen Druckunterschied erzeugt und den Vortrieb ermöglicht. Dies resultiert aus dem günstigeren Anstellwinkel im Vergleich zum Großsegel und der Interaktion beider Segelprofile. Das Großsegel dient ähnlich einer Trimmklappe an einer Tragfläche dazu, die Strömung um das Vorsegel zu beeinflussen und trägt selbst nur zum Teil zum Vortrieb bei.

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Die Teile in diesem Segel-Trimm-Spezial:

Einfach ausgedrückt, schaufelt das Groß Luft, die eigentlich in Luv der Genua vorbeiströmen würde, um deren Vorliek nach Lee, was den Unterdruck dort zusätzlich erhöht. Deshalb ist ein richtiger Trimm der Genua noch wichtiger als beim Großsegel.

Verlagerung: Der Spalt zwischen Genua und Großsegel, die sogenannte Düse, bringt Vorteile. Aber nicht durch eine Strömungsbeschleunigung, wie oft angenommen, sondern durch die Druckverlagerung vom Groß- zum VorsegelFoto: YachtVerlagerung: Der Spalt zwischen Genua und Großsegel, die sogenannte Düse, bringt Vorteile. Aber nicht durch eine Strömungsbeschleunigung, wie oft angenommen, sondern durch die Druckverlagerung vom Groß- zum Vorsegel

Fehleinstellungen beim Genuatrimm können nicht nur sehr viel Geschwindigkeit kosten, sondern das Segeln deutlich erschweren. Besonders auf Amwind-Kursen, aber auch raumschots kann ein richtig eingestelltes Vorsegel die Bewegungen der Yacht beruhigen, insbesondere die Krängung und die Luvgierigkeit vermindern. Erstgenanntes ist ein deutlicher Komfortgewinn für die Crew, der zweite Aspekt schont den Arm des Steuermanns oder die Mechanik des Autopiloten.

Doch obwohl der Genuatrimm so wich­tig ist, lässt sich die Genua meist schwieriger einstellen als das Großsegel. Das liegt an der unterschiedlichen Art der Aufspannung beider Segel. Der Mast bietet dem Großsegel einen viel kalkulierbareren, kon­trollierbareren Halt als das Vorstag der Genua. Zusätzlich ermöglicht der Großbaum als Spreize des Schothorns große Veränderungen des Anstellwinkels, ohne dass das Profil verloren geht. Wichtig dabei: Vorsegel ist nicht gleich Vorsegel. Schnitt, Größe und vor allem eine Rollanlage müssen einkalkuliert werden.

Rollgenuas sind komfortabel – auf Kosten des Profils

Denn nur sehr aufwändig ge­fertigte Genuas, mit Rollverstärkungen und aus robustem Material, halten ihr Profil halbwegs beim Einrollen. Denn eigentlich kann es nicht funktionieren, eine doppelt gekrümmte Fläche, die ein Segel nun einmal ist, auf eine starre Achse zu wickeln. Dabei verschiebt sich oft der Bauch nach achtern, und das Profil wird tiefer. Je älter das Segel, desto ausgeprägter ist dieser Effekt normalerweise. Im schlimmsten Fall hängt dann nur noch ein Sack am Vorstag, der zu viel Druck erzeugt, dies zusätzlich recht weit oben im Rigg, wo er am wenigsten nützt.

Das soll jedoch kein generelles Plädoyer gegen Rollgenuas sein, ihr einfaches Handling ist für Fahrtensegler ein unschlagbares Argument. Bei zunehmendem Wind sollte man sich jedoch ihrer Schwächen im gerefften Zustand bewusst sein. Denen ist auch durch Trimmmaßnahmen nur bedingt beizukommen. Deshalb gilt auch für Roll­genuas der Grundsatz: trimmen vor reffen.

Wie also funktioniert der perfekte Genua-Trimm? Eine pauschale Antwort darauf kann es nicht geben. Sie hängt zu stark von den Eigenschaften der Yacht ab, ihrem Gewicht und Ballast, ihrer Segelfläche und deren Verteilung. Trotz der teils starken Unterschiede gibt es auch verschiedene Trimmöglichkeiten, die auf nahezu jeder Yacht vorhanden sind. Dazu gehören das Genuafall und das Achterstag, die Großschot sowie die Verstellbarkeit des Holepunktes. Welche Auswirkungen sie auf das dreieckige Tuch haben, wird auf den folgenden Seiten ausführlich erklärt.

​Diese Punkte immer prüfen:

  • Sind Windbändsel am Vorliek vorhanden und gut sichtbar?
  • Heben die Luvbändsel beim langsamen Anluven gleichmäßig ab?
  • Ist der Holepunkt passend zur Segelgröße eingestellt?
  • Wird der Holepunkt beim Einrollen der Rollgenua mitverstellt?
  • Ist die Genuaschot markiert, damit gute Einstellungen reproduzierbar sind?
  • Zeigt das Vorliek horizontale Falten oder ist das Fall zu stark durchgesetzt?
  • Hängt das Vorstag bei mehr Wind zu stark durch?
  • Nimmt die Luvgierigkeit bei mehr Wind zu?
  • Öffnet das Achterliek oben genug, wenn Druck aus dem Segel muss?
  • Ist die Rollgenua bei viel Wind noch sinnvoll nutzbar oder wäre ein kleineres Vorsegel besser?

Genuatrimm im Schnellcheck

ProblemWahrscheinliche UrsacheErste Maßnahme
Yacht krängt zu starkGenua zu tief oder oben zu geschlossenHolepunkt nach achtern, Schot leicht öffnen
Boot wird luvgierigZu viel Druck oben im VorsegelAchterliek öffnen, Holepunkt nach achtern
Boot läuft keine HöheVorstag hängt stark durch oder Schot zu offenAchterstag prüfen, Schot dosiert dichter
Genua killt oben zuerstHolepunkt zu weit achternHolepunkt etwas nach vorn
Genua killt unten zuerstHolepunkt zu weit vornHolepunkt etwas nach achtern
Rollgenua wird zum „Sack“Zu weit eingerollt oder altes ProfilWeniger Segel fahren, Reffzustand prüfen

Holepunkt längs einstellen: So verändern Sie Twist und Profil

Jede Genua hat ihre eigene Holepunktposition. Diese bestimmt, wie viel Zug durch die Schot anteilig auf das Unterliek und das Achterliek entfällt. Für die Grundeinstellung eignet sich folgende Faustregel: Die Richtung des Schotzugs sollte die Verlängerung einer Geraden sein, die von der Mitte des Vorlieks über das Schothorn verläuft.

Eine Gerade, die von der Mitte des Vorlieks über das Schothorn verläuft, ist der Ausgangspunkt für die Holepunktposition (links). Beim Ein- und Ausreffen von Rollgenuas sollte der Holepunkt mitbewegt werden, sonst stimmt der Schotwinkel nicht mehr, und die Genua vertrimmt (rechts)Foto: YACHT/Lars BolleEine Gerade, die von der Mitte des Vorlieks über das Schothorn verläuft, ist der Ausgangspunkt für die Holepunktposition (links). Beim Ein- und Ausreffen von Rollgenuas sollte der Holepunkt mitbewegt werden, sonst stimmt der Schotwinkel nicht mehr, und die Genua vertrimmt (rechts)

Zur weiteren Einstellung sind Windbändsel unerlässlich. Mindestens drei Paar sollten gleichmäßig hinter dem Vorliek verteilt werden. Die Position des Holepunkts stimmt, wenn alle drei Luvbändsel beim langsamen Anluven auf einem Kurs hoch am Wind gleichzeitig abheben. Durch Verschieben des Holepunkts in Längs­richtung lässt sich nun der Twist der Genua verändern. Zugleich wird die Profiltiefe justiert.

Zu straff: Der Holepunkt ist zu weit achtern, das Genua-Unterliek ein BrettFoto: YACHT/Nils GünterZu straff: Der Holepunkt ist zu weit achtern, das Genua-Unterliek ein Brett

Eine Verlagerung des Holepunktes nach vorn erhöht den Zug auf das Achterliek, das sich mehr schließt. Das Unterliek wird entlastet, der Abstand zwischen Schot­horn und Vorliek geringer. So fällt das Profil runder und tiefer aus, erzeugt mehr Druck, was bei mittleren Winden und kabbeliger See oder bei schweren Yachten Vorteile bringen kann. Dafür geht jedoch etwas Höhe am Wind verloren. Der Holepunkt ist zu weit vorn, wenn beim obersten Windbändselpaar der Leefaden abhebt. Dann reißt dort durch die starke Rundung des Profils die Strömung ab.

Links: Eine Verlagerung des Hole­punkts nach vorn bewirkt mehr Profiltiefe und ein geschlosseneres Achterliek. Rechts: Wird der Holepunkt nach achtern verlegt, flacht sich das Genuaprofil ab, und das Achterliek öffnet, lässt Druck ab.Foto: YACHT/Lars BolleLinks: Eine Verlagerung des Hole­punkts nach vorn bewirkt mehr Profiltiefe und ein geschlosseneres Achterliek. Rechts: Wird der Holepunkt nach achtern verlegt, flacht sich das Genuaprofil ab, und das Achterliek öffnet, lässt Druck ab.

Wenn der Druck mit zunehmendem Wind im Vorsegel zu groß wird, was sich durch Krängung und zunehmende Luvgierigkeit bemerkbar macht, ist eine Holepunktverlagerung nach achtern eine erste Maßnahme vor dem Reffen. Dadurch öffnet die Genua das Achterliek im oberen Bereich und lässt damit dort Druck ab, wo er am meisten zur Luvgierigkeit beiträgt. Zugleich wird das Profil abgeflacht, was wiederum druckverringernd wirkt. Und es kann durch die flache Anschnittkante etwas mehr Höhe gesegelt werden.


Genuaschot: Der wichtigste Hebel fürs Vorsegel

Auch mit der Schot lassen sich die Profiltiefe und der Twist der Genua korrigieren, jedoch mit anderen Abhängigkeiten als bei der Holepunktverstellung.

Fieren der Genuaschot

Beim Fieren der Genuaschot verkürzen sich die Abstände des Schothorns zum Segelkopf und zum Segelhals. Das Achterliek öffnet mehr, zugleich wird das Profil tiefer. Der Anstellwinkel vergrößert sich etwas. Die Schot wird also leicht gefiert, wenn mehr Druck benötigt wird, etwa beim Anfahren nach einer Wende oder in kurzen, steilen Seen. Also immer, wenn viele PS aus dem Vor­segel nötig sind.

ird die Schot leicht geöffnet, bewirkt dies ein runderes Profil. Es erzeugt mehr Druck, zugleich öffnet das Achterliek, wodurch wieder Druck verloren gehtFoto: YACHT/Nils Günter, YACHT/Lars Bolleird die Schot leicht geöffnet, bewirkt dies ein runderes Profil. Es erzeugt mehr Druck, zugleich öffnet das Achterliek, wodurch wieder Druck verloren geht

Schot dichtholen

Beim Dichtnehmen kehrt sich die Wirkung um. Der Anstellwinkel wird kleiner, das Profil flacher und achtern geschlossener. Es kann mehr Höhe gefahren werden, etwa bei flachem Wasser. Ent­wickelt das Segel dabei zu viel Druck, kann eine Holepunktverlagerung nach achtern Abhilfe schaffen. Am besten ist die Schotspannung am Achterliek ablesbar, etwa an der Position an den Salingen. Diese sollten Markierungen haben.

Wird die Genuaschot dichtgeholt, flacht sich das Profil ab, das Achterliek schließt. Zugleich verringert sich der Anstellwinkel, es kann mehr Höhe gelaufen werden.Foto: YACHT/Nils Günter, YACHT/Lars BolleWird die Genuaschot dichtgeholt, flacht sich das Profil ab, das Achterliek schließt. Zugleich verringert sich der Anstellwinkel, es kann mehr Höhe gelaufen werden.

Fallspannung: So wandert der Bauch im Vorsegel

Mit zunehmendem Wind verlagert sich der Bauch der Genua nach achtern. Das Durchsetzen des Falls wirkt dem entgegen. Gerade bei älteren, schon sackartigen Segeln kann dabei viel erreicht werden. Sobald sich jedoch eine senkrechte Falte am Vorliek bildet, ist zu viel Spannung auf dem Fall. Moderne Laminatsegel reagieren weniger auf diese Trimmeinrichtung. Bei ihnen sollten nur Falten beseitigt werden. Die Profilverlagerung kann dort auch das Achterstag übernehmen.

Zu lose: Horizontale Falten sind nur bei Schwachwind gutFoto: Nils GünterZu lose: Horizontale Falten sind nur bei Schwachwind gut

Bei manchen Regattaklassen wird auch bei mehr Wind wenig Fallspannung, dafür viel Achterstag gefahren. So bleibt die Anschnittkante der Genua flach, und es geht keine Höhe verloren.

Mit viel Fallspannung verlagert sich die größte Wölbungstiefe nach vorn. Damit wird auch die Anschnittkante runder, was Höhe am Wind kosten kann. Dafür verzeiht diese Einstellung mehr Fehler beim Steuern.Foto: YACHT/Lars BolleMit viel Fallspannung verlagert sich die größte Wölbungstiefe nach vorn. Damit wird auch die Anschnittkante runder, was Höhe am Wind kosten kann. Dafür verzeiht diese Einstellung mehr Fehler beim Steuern.

Holepunkt quer verstellen: Mehr Höhe oder mehr Kontrolle

Je gestreckter (schma­ler) die Genua ist, desto mehr öffnet sich das Achterliek beim Fieren der Schot. Am deutlichsten wird das bei Selbstwendefocks. Schon ein kleiner Schrick kann genügen, und das obere Drittel dreht wirkungslos weg. Eine Ver­lagerung des Holepunkts nach außen schafft hier Abhilfe. Dazu kann ein Snatchblock auf der Schot und anschließend an der Fußreling befestigt werden.

Beim Fieren der Genuaschot (oben) öffnet das Achterliek. Ein außen liegender Holepunkt wirkt wie ein Traveller. Es wird nur der Anstellwinkel verändert, nicht aber das Profil.Foto: YACHT/Lars BolleBeim Fieren der Genuaschot (oben) öffnet das Achterliek. Ein außen liegender Holepunkt wirkt wie ein Traveller. Es wird nur der Anstellwinkel verändert, nicht aber das Profil.Der Unterschiet einer nur gefierten Genuaschot auf das Achterliek (links) im Vergleich mit einem außen liegenden Holepunkt (rechts)Foto: YACHT/Nils GünterDer Unterschiet einer nur gefierten Genuaschot auf das Achterliek (links) im Vergleich mit einem außen liegenden Holepunkt (rechts)

Für eine bessere Höhe am Wind lässt sich der Holepunkt nach innen verlagern. Bei nur gering überlappenden Genuas funktioniert das oft durch zusätzliches Anziehen der Luvschot. Damit verkleinert sich der Anstellwinkel. Es geht jedoch auch Vortrieb verloren, weshalb diese Trimmmaßnahme oft nur bei glattem Wasser Vorteile bringt, wenn wenig Druck nötig ist.

Der nach innen verlagerte Genua-Holepunkt ver­ringert den Anstellwinkel, der Vortrieb wirkt seitlicherFoto: YACHT/Lars BolleDer nach innen verlagerte Genua-Holepunkt ver­ringert den Anstellwinkel, der Vortrieb wirkt seitlicher

Achterstag: Wie Vorstagspannung den Genua-Trimm beeinflusst

Eine hohe Vorstagspannung ist ab mittlerem Wind immer erwünscht. Bei Leichtwind kann ein etwas durchhängendes Vorstag Vorteile bringen, da sich der Abstand von Vorliek und Achterliek verkürzt, das Profil vor allem im oberen bis mittleren Bereich runder wird und mehr Druck erzeugt. Zugleich geht jedoch Höhe am Wind verloren. Sobald Druck abgebaut werden muss, etwa bei zu starker Luvgierigkeit, ist ein straffes Vorstag erwünscht. Es bringt die Anschnittkante so weit wie möglich nach Luv, außerdem öffnet die Genua im oberen Bereich leicht.

Straffes Vorstag (links): Das Profil verläuft gleichmäßig. Loses Vorstag (rechts): Das Profil ist oben sehr tief und krallt nach innen ein.Foto: YACHT/Nils GünterStraffes Vorstag (links): Das Profil verläuft gleichmäßig. Loses Vorstag (rechts): Das Profil ist oben sehr tief und krallt nach innen ein.

Bei toppgetakelten Riggs lässt sich die Vorstagspannung durch das Durchsetzen des Achterstags er­höhen. Bei Fraktionalriggs dienen dazu Backstagen. Etwas schwieriger ist das bei Fraktionalriggs mit gepfeilten Salingen ohne Backstagen, nur mit Achterstag. Dort geht ein Teil der Zugkraft in die Biegung des Mastes und kann, je nach Anzahl und Spannung der Unterwanten, den gegenteiligen Effekt haben. Denn durch die Biegung wird der Mast auch gestaucht, der Abstand zum Deck verringert sich etwas, die Vorstagspannung nimmt ab.

Hängt das Vorstag zu stark durch, bewegt es sich nach achtern und nach Lee. Vor allem durch die Lee-Bewegung geht Höhe am Wind verloren, da sich die Anschnittkante vom Wind weg bewegt und abgefallen 
werden muss.Foto: YACHT/Lars BolleHängt das Vorstag zu stark durch, bewegt es sich nach achtern und nach Lee. Vor allem durch die Lee-Bewegung geht Höhe am Wind verloren, da sich die Anschnittkante vom Wind weg bewegt und abgefallen werden muss.

Genuatrimm im Video

Wie die verschiedenen Segelstellungen auf dem Wasser aussehen und wie sich Veränderungen auf das Profil auswirken, zeigt der folgende Beitrag von YACHT-TV:


Downloads zum Segeltrimm:


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Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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