Die Epoche der Hanse hat im gesamten Ostseeraum ihre Spuren hinterlassen. Wir stellen sieben Städte vor, in denen ihr Glanz noch immer strahlt. Teil 7: Tallinn
Das frühere Reval war eines der wichtigsten Hansekontore im östlichen Ostseeraum. Die hervorragend erhaltene Altstadt vermittelt das Bild einer mittelalterlichen Handelsstadt. Kaufmannshäuser, Speicher und die mächtige Stadtmauer erzählen vom Wohlstand der Hansezeit. Besonders eindrucksvoll sind der Rathausplatz, die Gildehäuser und die alte Stadtbefestigung mit ihren Türmen. Der bekannteste unter ihnen ist die Dicke Margarethe, in der sich das Estnische Seefahrtsmuseum (meremuuseum.ee) befindet. Bei einem Spaziergang auf den Domberg hat man einen herrlichen Panoramablick über Hafen und Stadt.
Besonders beliebt ist der moderne Pirita-Hafen (piritatop.ee) östlich des Zentrums, der bereits für die Olympischen Spiele 1980 ausgebaut wurde. Alternativ gibt es stadtnah im Old City Harbour (ts.ee/en/old-city-marina) bis zu 110 Liegeplätze. Hier sind die mittelalterliche Altstadt sowie Sehenswürdigkeiten, Einkaufszentren und Restaurants nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Es herrscht reger Fähr- und Berufsschiffsverkehr zwischen Tallinn und Helsinki. Tiefgänge von etwa drei Metern sind in den meisten Sportboothäfen problemlos möglich.

Redakteurin Reise
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