Top-MarinasFormel 1 live - Die Yas Marina in Abu Dhabi

Christian Tiedt

 · 06.05.2026

Top-Marinas: Formel 1 live - Die Yas Marina in Abu DhabiFoto: Xavi Bonilla; dpa
Logenplatz auf der Flybridge: Die Yas Marina verfügt über 227 Liegeplätze, die maximale Länge für Megayachten liegt bei 175 Metern.
​Die ganze Welt lockt mit Törnzielen für Yachten. Wir stellen wir zehn außergewöhnliche Destinationen vor. Diesmal die Yas Marina in Abu Dhabi.

​Wenn an Land die Ampel auf Grün springt, wird es laut an Deck: Rennstrecken gibt es überall auf der Welt, sie führen durch dichte Wälder, durch Häuserschluchten, sogar an Häfen entlang. Doch es gibt nur eine einzige, die auch nach einer Marina benannt ist. Spoiler: Es ist nicht der Stadtkurs von Monaco.

Millionenmetropole am Golf

Die Rede ist vom Yas Marina Circuit auf Yas Island im Persischen Golf. Die Insel ist eine von vielen künstlich angelegten an der Küste der Millionenmetropole Abu Dhabi, Hauptstadt des gleichnamigen Emirats, das seinerseits Bestandteil der Vereinigten Arabischen Emirate ist.

Start und Ziel der 5,281 Kilometer langen Runde liegen direkt neben dem östlichen Teil des Hafenbeckens, während die Kurven 10 bis 14 gegen den Uhrzeigersinn um den westlichen herumführen.

Logenplätze auf der Flybridge

Damit hier, mitten in weitläufigem Mangroven- und Marschland, Motorsport von internationalem Format möglich wurde, begradigte man Uferlinien und füllte Feuchtgebiete auf. Gegen die Erosion durch Wind pflanzte man Waldgürtel.

Dann kamen Beton, Glas und vor allem Asphalt: Den Verlauf des Kurses, in dem die Yas Marina neben dem futuristischen Hotel gleichen Namens das zentrale Element bildet, zeichnete der deutsche Rennstrecken-Designer Hermann Tilke.

Die allererste Zielflagge sah im Jahr 2009 sein Landsmann Sebastian Vettel. Seitdem ist der Große Preis von Abu Dhabi mit seinem Tag- Nacht-Rennen fester Bestandteil des Formel-1-Kalenders.

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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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