Revier-ReportageSegeln auf dem Chiemsee – See-Fahrt im Süden

Jan Jepsen

 · 22.11.2022

Flache Schilfufer, dunkelgrüne  Berg­hänge, himmelhoch auf­ra­gen­de Gipfel: Der Chiemsee beein­druckt mit Aussicht
Foto: Nico Krauss

Binnenreviere haben oftmals ihren ganz eigenen Reiz. So auch der Chiemsee. Vor grandioser Alpenkulisse können hier nicht nur Einheimische segeln. Das Gewässer ist auch ideal für Trailerbootfahrer und Chartercrews. Zwei Nordlichter haben es ausprobiert

Montagmorgen, Nachsaison auf dem Bayerischen Meer, dem Chiemsee. Dem drittgrößten See Deutschlands nach Bodensee und Müritz. Mitsegler Thomas, Eigner einer J/97, hat gerade zwei Monate Ostsee hinter sich. Und unsereins einen Finnlandtörn für die YACHT. Will sagen, das „Meer“, das wir nun besegeln wollen, hat es erst mal schwer, als solches überhaupt akzeptiert zu werden. Dabei sprechen bereits die Zahlen für sich: Immerhin 5.000 Segelboote sollen auf einer Uferlinie von 64 Kilometern verteilt am Chiemsee liegen. Hinzu kommen Unmengen SUPs und Miet-Elektroboote.

Verlagssonderveröffentlichung

Das älteste Boot, sozusagen der Platzhirsch im Revier, ist der Raddampfer „Ludwig Fressler“, der seit 1926 im Dienst steht und unermüdlich Gäste zu den beiden Highlights des Sees transportiert: der Frauenund der Herreninsel mit dem ewig unvollendeten Schloss von Märchenkönig Ludwig.

Und auch die Kulisse ist großartig. Vor allem, wenn der Blick vom Nordufer in Gstadt gen Süden und Westen schweift. Wendet man den Kopf nach links, gen Osten, könnte man sich fast in Mecklenburg-Vorpommern wähnen. Fast. „Vergesst diesen Teil“, sagt Herr Heistracher junior von Bootsverleiher ChiemseeYacht. „Würde ich nicht hinfahren. Lohnt nicht. Da müsst ihr bei Westwind auch ewig zurückkreuzen.“

Drei Seemeilen können zur Ewigkeit werden

Ewig? Wie kann das sein? Mitsegler Thomas und ich sehen uns ungläubig an. Der Chiemsee ist nicht Kap Hoorn. Wie können drei läppische Seemeilen zur Ewigkeit werden? Selbst wenn der Motor nur bei Gewitterwarnung oder eine Stunde vor Sonnenuntergang angeschmissen werden darf. Und nicht etwa bei Hunger.

Trotz gut gemeintem Ratschlag, der Unglaube bleibt, egal, wie widrig die Bedingungen mitunter auf dem See sein mögen. Erst später ahnen wir, was gemeint sein könnte. Konkret: wie sehr sich der Chiemsee bei Flaute und mit ihm Zeit und Raum ausdehnen können!

Wenn es mal wieder an Wind mangelt, müssen sich Segler in Geduld üben. Den Motor anzuwerfen gilt nicht. Das ist nur im Hafen oder bei Sturm gestattet”

Der erste Schlag geht aber einfach erst mal irgendwohin. Raus aus der Box. Und zwar mit aufgeholtem Kiel ins tiefe und angeblich trinkbare Wasser. Damit das so bleibt, gibt es keine Toilette an Bord der Jeanneau 319 namens „Symphonie“. Selbst im Waschbecken liegt ein Schild: „Benutzen verboten!“ Auf allen bayerischen Seen gilt sozusagen das Reinheitsgebot. Auch eine Kochmöglichkeit sucht man unter Deck vergebens. Immerhin, übernachten ist auf einer Charteryacht erlaubt – allerdings nicht vor Anker liegend.

Unter Motor verlassen wir die Steganlage in Gstadt und nehmen Kurs auf die Passage zwischen Frauenund Krautinsel. Ungefähr nach 50 Metern wird der Diesel ausgemacht, und die Segel gehen hoch. Egal, was der Wind gerade macht. Der übt noch. Momentan geht nicht mehr als ein laues Lüftchen. Laut Vercharterer sollen die besten Winde südlich der Inseln wehen. Da, wo die Regatten ausgetragen werden. Aber Vorsicht, hieß es, immer schön in der Mitte zwischen den Inseln fahren und sich von den Fähren und Fahrgastschiffen freihalten!

Segeln am Chiemsee: ohne Führerschein, ohne Erfahrung

„Ja, ja“, denken wir uns, „keine Sorge, wir sind gebürtige und weitgereiste Elbsegler. Da müssen schon deutlich mehr und größere Kähne des Weges kommen als ein, zwei Fahrgastschiffe, denen man außer bei totaler Flaute natürlich ausweichen muss.“ An dem detaillierten Briefing merkt man schnell: Auf dem Chiemsee darf offenbar ohne Sportbootführerschein und auch ohne große Erfahrung gechartert werden. Mit anderen Worten: Betreutes Segeln scheint hier an der Tagesordnung zu sein.

Südlicher der Inseln steht tatsächlich die Brise. Man kann sie sehen. Nördlich davon stehen wir hingegen erst mal eine Weile mit dem Boot. Macht nix, solange die Sonne scheint. Das tut sie. Wie an einem mustergültigen Altweiber-Sommertag. Wasserfarbe und Temperaturen laden zum Baden ein. Und mit das Beste, ja, für uns beinah Exotischste: das Panorama! Fischköppe wie wir segeln nur selten eingerahmt von einer Bilderbuch-Bergkulisse wie der der Chiemgauer Alpen. Umzingelt von einem Horizont, der beim Sonntagshorn auf immerhin 1.961 Meter klettert.

Von Gstadt zur Fraueninsel ist es ein Steinwurf oder Katzensprung. Das Fahrgastschiff braucht keine fünf Minuten. Wir brauchen knapp eine halbe Stunde. Nur gut, dass es niemand eilig hat. Oder dringend aufs Klo muss. Wie gesagt, es gibt keine Toilette an Bord.

Ob der See groß ist oder klein, hängt ganz von der Windstärke ab. Weht eine kräftige Brise, ist er rasch durchsegelt. Wenn nicht, gerät der Kurztrip zur Langstrecke”

Was es dagegen gibt, sind jede Menge schöne Einkehrmöglichkeiten mit regionalen Spezialitäten auf der Karte. Zum Beispiel frische Renke, im Norden eher als Maräne bekannt und wahrscheinlich von Mönchen einst importiert. Um aber irgendwo anzukommen, braucht es Wind oder Geduld. Wenn beides fehlt, unbedingt eine Notration mit an Bord nehmen. Denn einfach den Motor anzuwerfen ist wie gesagt verboten. Etwas absurd, wenn neben einem die Insulaner, Fähren und Fahrgastschiffe nach Belieben zur Fraueninsel übersetzen. Warum haben wir eigentlich keinen Elektroantrieb? Dann könnte man straffrei und problemlos mittels Hunger und Speisekarten navigieren.

Entdeckung der Langsamkeit und Nachhaltigkeit

Dann endlich Wind! Der Hunger muss warten. Die Brise will genutzt sein. Wir segeln die bewaldete Südflanke der Herreninsel ab. Die Zahl der Segelboote nimmt gen Nachmittag zu. In Prien betreibt der DHH eine Segelschule. Plötzlich tummeln sich etliche J/80 auf dem Wasser. Ungleich schneller als wir, was nicht nur an den Schiffen liegt. Offenbar haben die im westlichen Teil des Sees gerade besseren Wind, während wir bald in der nächsten Flaute hängen. Es ist verhext, aber nicht weiter schlimm. Inmitten eines dreidimensionalen Bilderbuchs, das „Heidi ahoi“ heißen könnte. Doch! Das hat was. Etwas Meditatives. Die Entdeckung der Langsamkeit. Und Nachhaltigkeit, wenn der Motor nur fürs An- und Ablegen benutzt werden darf.

Etwas störend lediglich ist der monotone Gesang der Autobahn, der umso vernehmbarer wird, je näher man dem südlichen Teil des Sees kommt. Bevor es zu sehr nervt, klar zur Wende! Und wieder warten auf Wind. Nach Gekräusel Ausschau halten und dann mit magischen Beschwörungen gen Boot locken. Oder sind irgendwo Paddel an Bord? So langsam knurrt der Magen. „Die Oase vor der Nase“, wie es Mitsegler Thomas trefflich formuliert und sich auf einen Krustenbraten freut, den man bei Flaute fast riechen kann.

Die Portionen fallen in Bayern reich- und fleischhaltig aus. Und äußerst schmackhaft.”

Gegen Nachmittag legen wir dann längsseits am Gaststeg der Fraueninsel an. Lösen für vier Euro ein Parkticket am Automaten und klemmen es, wie gefordert, von innen hinter ein Fenster im Salon. Für einen Montag ist erstaunlich viel los in der kleinsten eigenständigen Gemeinde Bayerns. Nach einem Rundgang vorbei an dem Haus von Herrn Porsche und dem von Herrn Lidl kehren wir in der „Linde“ ein. Da findet sich immer ein Plätzchen – mit einem üppig gedeckten Tisch. Die Portionen fallen in Bayern recht reich- und fleischhaltig aus. Und äußerst schmackhaft.

Gegen Abend weht auf einmal ein ordentlicher Ostwind. Perfekter Anliegerkurs gen Gollenshausen. Der Tipp kam von der Kellnerin, die den Apfelstrudel gebracht hat. Dort säße man in der ersten Reihe und habe einen schönen Sundowner-Blick auf die Berge. Also nichts wie hin. Mit Schwert unten ins „Seehäusl“. Es geht zügig voran. Feinstes Segeln entlang der Schilfkante. Wie auf Schienen. Und keine Welle nirgends. Die Chiemgauer Alpen bleiben währenddessen achteraus.

Einen Aufschießer und dann von außen an den Schwimmsteg. Perfekt. Ein lauschiges Plätzchen, keine Frage. Hier würde man gern die Nacht verbringen. Leider finden sich weder Hafenmeister noch irgendwelche Örtlichkeiten. Und das „Seehäusl“ macht auch gerade dicht. Schade eigentlich. So segeln wir zwangsläufig mit einsetzender Dunkelheit in die Heimatbox in Gstadt zurück. Und verwundert stellt man fest, dass sich auch ein Tagesetmal von vier oder fünf Seemeilen nach richtigem Törn anfühlt.

Mit der Brise schrumpft der See

Am nächsten Tag nehmen wir Kurs Herreninsel. Bestes Wetter, nach Sonnenstunden gemessen. Wind könnte gern mehr sein. Besser: viel mehr. Links und rechts überholen uns die Stand-up-Paddler. Was soll’s! So ungefähr müssen sich die Rossbreiten anfühlen – nur minus Bergpanorama und Kloster vor dem Bug. Jedes Lüftchen wird gefeiert. Das leise Gurgeln am Heck. Und dann wieder Stille. Elegisches, fast poetisches Segeln. Ideal gegen Burnout und Bluthochdruck. Einfach mal nix wollen und einfach nur auf dem See und im Einklang sein. In der Flaute liegt die etwas andere Kraft. Mein Mitsegler – sonst gern etwas schneller mit seiner J/97 unterwegs – findet das „ausgesprochen meditativ“.

Mit der einsetzenden Brise schrumpft der See. Plötzlich ist man schnell da, wo man ursprünglich mal hinwollte und eben noch Stunden gebraucht hätte. Zum Beispiel in Prien, dem touristischen Zentrum am Chiemsee. Wir fragen den Hafenmeister, ob wir für ein paar Stunden längsseits liegen können. Kein Problem. Wenn wir über Nacht bleiben wollen, bitte vor 18 Uhr Bescheid sagen und 20 Euro zahlen. Und, nein, beim Restaurant „Fischer am See“ gebe es keine öffentliche Steganlage. Aber beim Yachthotel könnten wir sonst rangehen, einer gediegenen Hotelanlage mit Resortcharakter.

Auf der einen ein altes Kloster, auf der anderen ein geschichtsträchtiges Schloss: Beide Inseln sind einen Abstecher wert. Vor allem in der Nebensaison, wenn weniger Touristen da sind”

Schade. Ein Sail-in-Fischrestaurant würde doch Sinn ergeben. Dann müssen wir uns eben ein bisschen die Beine vertreten. Durch das touristische Epizentrum. Von Prien am Chiemsee aus werden die meisten Touristen gen Frauen- und Herreninsel verschifft. Die Schifffahrtsgesellschaft hat dafür eigens eine Bahntrasse geschaffen, um den Bahnhof mit dem Anleger zu verbinden. Gleich daneben der Busparkplatz. Anfang September bekommt man zum Glück nur einen Nachgeschmack dessen, was hier im Hochsommer los sein muss.

Blinkende Leuchten warnen am Chiemsee vor Gewitter

Nachmittags wollen wir uns wieder aufmachen, die aufkommende Brise nutzen. Statt Gräte bleibt uns beim „Fischer am See“ der Hinweis des Kellners im Hals stecken: „Geht nicht, schaut!“ Er deutet auf das Blinken einer von zwölf optischen Sturmwarnleuchten, die an den Ufern des Sees verteilt sind (siehe unten). 40 Blitze die Minute kündigen 6 bis 7 Beaufort an. Seines Erachtens dürfe man dann nicht mehr auslaufen. Kann das sein? Was tun? Das Gewitter scheint noch weit weg. Mit dem Geblinke am See darf man auch den Motor bemühen. Ein älteres Pärchen am Nachbarsteg klärt uns auf: „Bei 40 Blitzen die Minuten dürft’s schon noch auslaufen.“ Erst bei nervösen 90 Blitzen die Minute, wenn Windstärken von über 8 Beaufort erwartet werden, müssen alle Wassersportler den See fluchtartig verlassen. In den Bergen kann sich das Wetter mitunter blitzschnell ändern.

Wir entscheiden uns für die Flucht nach vorn. Endlich geht eine segelfähige Brise. Und dann noch aus raumen Richtungen. Damit wird die Passage nach Gstadt ein schöner, schneller Ritt. Schneller, als das Gewitter aufziehen kann. Kaum festgemacht, fängt es an zu prasseln, dass man denkt, an Deck wird geschuhplattlert. Der nächste Tag fällt dann buchstäblich ins Wasser. Doch halb so wild. Die Herreninsel darf ohnehin nur mittels Fahrgastschiff angesteuert werden.

Im Hochsommer wird es auf dem Wasser, vor allem aber auf den Inseln im Chiemsee voll. Besser, man geht in der Vor- oder Nachsaison auf Törn”

Wir haben eine private Führung über die Insel gebucht, die Natur und Kultur mustergültig vereint. So wenig Gäste, sagt Konrad Hollerieth, unser Guide, hätte er überhaupt noch nie erlebt, dass selbst er ein Foto vom unvollendeten Schloss Herrenchiemsees des Märchenkönigs Ludwig II. macht. Nur zehn Tage hat der Mann hier seinerzeit verbracht. Abgeschottet, nachtaktiv, depressiv und wunderlich bis in den Tod – im Starnberger See. Die Umstände sind bis heute nicht geklärt. Man verlässt das prunkvoll-protzige Schloss, errichtet nach dem Vorbild von Versailles, mit dem Gedanken: „Um froh zu sein, bedarf es wenig – und nur wer froh ist, ist ein König.“

Uns langt dafür ein Segelboot und eine mäßige Brise. Auf dem etwas anderen beziehungsweise Bayerischen Meer – solange es noch geht, sollte man betonen. Ursprünglich war der Chiemsee dreimal so groß, wie unser Guide zu berichten weiß. In zirka 8.000 Jahren werde ganz Schluss sein mit dem Wassersport. Dafür sei der Eintrag an Sedimenten über die Ache zu groß. Beeilen muss man sich da nicht. Dennoch, einmal auf dem Chiemsee gesegelt zu sein, lohnt sich schon.


Revier-Infos Chiemsee

Charter

Wir waren mit einer Jeanneau 319 von ChiemseeYacht unterwegs. Das Schiff kostet am Tag 340 Euro, 5 Tage (von Mo.–Fr.) kosten 950 Euro, und die ganze Woche liegt bei 1.400 Euro. Bettzeug muss mitgebracht werden. Das Boot ist spartanisch bis gar nicht ausgestattet. Eine Toilette ist nicht an Bord. Zu buchen unter: Tel. 08054/90 66 90, WWW.CHIEMSEEYACHT.DE

Wind & Wetter

Wechselhaft. Wie es in den Bergen üblich ist. Gewitter können schnell aufziehen, Flauten beharrlich sein. Ein einheimischer Segler fasst es so zusammen: „Du hast entweder zu viel oder zu wenig Wind auf dem Chiemsee.“ Der Chiemsee ist groß genug, dass sich lokale Winde ausbilden können. Die Sonne sorgt bei entsprechender Wetterlage um die Mittagszeit für thermische Brise. Häufigste Windrichtungen sind West und Nordwest, die von Tiefdruckgebieten herrühren, die sich über Bayern hinweg ostwärts bewegen. Unwetter ziehen oft aus dieser Richtung auf. Südwind gibt es nur bei Föhn. Der beste und verlässlichste Wind weht aus Osten. Er ist selten, dann aber sehr konstant, und man kann sich darauf verlassen, dass das Wetter beständig bleibt. Bei West- oder Ostwind ist der Kanal, die Durchfahrt nordwestlich an den Inseln vorbei, sehr beliebt, da sich dort eine Düse bildet.

Sturmwarnung

Rund um den See ist ein optisches Windwarnsystem installiert, wie im Text beschrieben. Sobald es anfängt zu blitzen, darf der Motor bemüht werden. Bei 90 Blitzen pro Minute muss der See sofort verlassen werden.

Häfen

Übernachtet werden kann in nur einigen, wenigen Häfen mit sanitären Einrichtungen. Lieber wird gesehen, wenn man abends in die Basis zurückkommt. Weitere Infos: WWW.CHIEMSEE-SEGELN.DE

Trailern

Segelboote ohne Motor, Wohn-, Koch- oder Sanitäreinrichtung sowie unter 9,20 Meter Länge benötigen keine Anmeldung, Registrierung oder Genehmigung durch das Landratsamt. Komplizierter wird es für Boote mit Hilfsmotor. Beim Landratsamt Traunstein kann man eine Urlaubszulassung beantragen: WWW.TRAUNSTEIN.COM/BUERGERVERWALTUNG/SCHIFFFAHRT

Tipps für den Törn am Chiemsee

Mit einem eigenen Boot lässt sich die Fraueninsel problemlos ansteuern. Dort findet sich als Einkehrmöglichkeit das Gasthaus „Zur Linde“. Am besten aber erst gegen Abend kommen, wenn die Tagestouristen das Feld räumen. Die Herreninsel kann nicht auf eigenem Kiel angesteuert werden. Dorthin gelangt man nur mit dem Fahrgastschiff. Das Schloss und das Kloster sind sehenswert. Gut mit dem eigenen Boot anlegen kann man beim „Yachthotel“ bei Prien. Die Anlage hat Resortcharakter. Ungleich unprätentiöser ist das „Seehäusl“ in Gollenshausen. Wer gern Fisch isst, sollte ins Restaurant „Zum Fischer am See“ gehen. Das hat zwar leider keine eigene Anlegestelle, ist aber fußläufig gut zu erreichen.


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