OstseeküsteRevierupdate 2026 – Mecklenburger Bucht mit Lübecker Bucht

David Ingelfinger

 · 01.05.2026

Ostseeküste: Revierupdate 2026 – Mecklenburger Bucht mit Lübecker BuchtFoto: Tourismus-Service Fehmarn; Michael Majewski
Der Yachthafen Burgtiefe auf Fehmarn.

Themen in diesem Artikel

Im Verlauf deutschen Ostseeküste gibt es auch zur Saison 2026 wieder Neuigkeiten. Unser Revierupdate für die Mecklenburger Bucht mit Fehmarn und Lübecker Bucht sagt, wo.


Revierupdates 2026


Fehmarnsund-Tunnel

Am östlichen Ausgang der Kieler Bucht liegt die Insel Fehmarn. Im Zuge der bereits laufenden Maßnahmen zur Realisierung der festen Fehmarnbelt-Querung schreiten auch die Vorbereitungen für den Tunnel unter dem Fehmarnsund voran. Allerdings wird sich die Fertigstellung des 1,8 Kilometer langen Bauwerks um einige Jahre verzögern und mit 2,3 Milliarden Euro deutlich teurer werden. Geplant ist die Eröffnung nun für 2032.

Lemkenhafen (Fehmarn)

Beim Seglerverein Lemkenhafen, westlich der Fehmarnsundbrücke, wurde der zweite Bauabschnitt an der Steganlage und der Böschung fertiggestellt, inklusive neuer Strom- und Wasserversorgung sowie Glasfaser-WLAN. Östlich der Brücke wurde auf Fehmarn ebenfalls investiert.

Burgtiefe (Fehmarn)

Im Yachthafen von Burgtiefe wird am Steg 1 ab sofort digital mit roten und grünen LED-Leuchten angezeigt, ob ein Liegeplatz belegt ist oder nicht. Die Liegeplatzgebühren können dabei online oder an dem neuen Automaten bezahlt werden. Darüber hinaus ist eine Paketabholstation ist in Planung.

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Großenbrode

In Großenbrode hat die Yachtwerft Klemens ihren 120 Meter langen Schwimmsteg E inklusive aller Versorgungssäulen und Poller erneuert. Ebenfalls neu ist ein Ausrüstungssteg, der bald mit einer neuen Absaugstation für Schwarzwasser in Betrieb gehen soll. Dieser soll für Kunden und Gäste der Werft kostenlos sein.

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Neustadt in Holstein

Die Stadtwerke in Neustadt haben die Stege des Sportboothafens mitten in der Innenstadt vollständig mit neuer rutschfester Oberfläche ausgestattet. Auch ein sanierter Grillplatz erwartet die Gäste dort zur neuen Saison. Zudem fährt der Hafenmeister ab sofort elektrisch mit dem Boot durch das Hafenbecken in Neustadt, um zusätzliche Emissionen während des Hafenbetriebs zu vermeiden.

Die Ancora Marina bietet Skippern nun einen 24-Stunden-Minimarkt mit Automaten. Zudem gibt es einen neuen Schwimmsteg F und eine neue Schranke am Straßenzugang.

Travemünde

In der Böbs-Werft in Travemünde wurde währenddessen eine neue Steganlage fertiggestellt, wodurch das Liegeplatzangebot auf 180 Plätze erweitert werden konnte. Neue Schwimmstege und eine Gangway mit Gelenk sollen für mehr Sicherheit bei Sturmfluten sorgen. Die Werft hat außerdem ihre Stromzähler komplett digitalisiert und nutzt ab sofort eine Hafenkarte für den Zugang zu den Sanitäranlagen.

Kühlungsborn

In Mecklenburg-Vorpommern führt der Bootshafen Kühlungsborn gemeinsam mit seinen Partnern Dock24 und ADAC ein neues Digitalisierungstool ein, das das Anlegen in Zukunft vereinfachen soll. Auch der Grillplatz wurde fertiggestellt. Aktuell laufen in Kühlungsborn außerdem noch der Umbau des Hafenhauses sowie die Restaurierung der Sanitäranlagen. Der Oststeg des Bootshafens ist nach Medienberichten derzeit auf baulichen Gründen gesperrt.

Rostock

In Rostock wurdem in der WIRO-Marina Schmarl die komplette Elektrik erneuert und die Liegeplatzgrößen für Boote zwischen 10 und 12 Metern angepasst. Strom und Wasser sind nun im Liegeplatzpreis enthalten. Der Imbiss Kombüse musste jedoch dem neuen Hafenmeisterbüro weichen. Die WIRO-Marina Gehlsdorf wurde ebenfalls umgebaut, um noch mehr Plätze für Boote bis 10 Meter zu schaffen. Währenddessen schließt der Yachtclub Warnow pünktlich zum Saisonstart die Sanierung seines Sanitärtrakts ab.

Warnowbrücke

Die neue Klappbrücke in Rostock zwischen dem Stadthafen und Gehlsdorf befindet sich in der Planungsund Ausschreibungsphase. Ein Baubeginn im Wasser hat noch nicht stattgefunden. Mit einer Behinderung für Wassersportler ist in der laufenden Saison also nicht zu rechnen.


Revierupdates 2026

Weit entfernt von den Küsten im Rhein-Main-Gebiet aufgewachsen, fand David Ingelfinger erst im Alter von elf Jahren auf den niederländischen Gewässern zum Segelsport. Was als Familienurlaub ohne großartige Vorkenntnisse begann, mündete in einer steilen Lernkurve, aus der die dauerhafte Leidenschaft fürs Segeln entsprang. Seine praktischen Erfahrungen festigte er über die Jahre mit dem Erwerb des SKS und zahlreichen Meilen als Skipper auf Charteryachten im Ijsselmeer, der Nordsee sowie im Mittelmeer. Nach seinem Studium der Publizistik schlägt er nun die Brücke zwischen dem journalistischen Handwerk und der Praxis auf dem Wasser und bringt seine Begeisterung für den Sport als Volontär in die Redaktion der YACHT ein.

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