OstseePfahlreste in nur 1,5 Meter Tiefe - Gefahr vor Großenbrode

Christian Tiedt

 · 24.08.2026

Ostsee: Pfahlreste in nur 1,5 Meter Tiefe - Gefahr vor GroßenbrodeFoto: picture alliance / ZB/euroluftbild.de
Der Großenbroder Binnensee, von Süden gesehen. Die Gefahrenstelle liegt etwa am rechten Bildrand in der Mitte. | Bernt Hoffmann
Vor Großenbrode wurden ein gefährliches Unterwasserhindernis gefunden: Pfahlreste, lediglich 1,5 Meter unter der Oberfläche - und es handelt sich um eine vielbefahrene Stelle.

Themen in diesem Artikel

Gefährliches Unterwasserhindernis vor Großenbrode: Im ansonsten ausreichend tiefen Wasser auf der Außenseite der Großenbroder Mole meldet das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee Pfahlreste in der Ostsee. Sie ragen bei Mittelwasser bis zu einer Tiefe von lediglich 1,5 Metern unter der Wasseroberfläche auf.

Eine vielbefahrene Stelle

Unklar bleibt, wie dieses Hindernis an dieser vergleichsweise viel befahrenen Stelle solange unbemerkt bleiben konnte. Die in der entsprechenden Bekanntmachung für Seefahrer (BfS) gemeldete Position ( 54°20,8161’N, 011°05,0255’E) liegt nur rund drei Kabellängen nordöstlich der Einfahrt zum Großenbroder Binnensee und damit auf dem Kurs in Richtung Fehmarnsund.

Charterstützpunkt Großenbrode

Großenbrode sein Binnensee verfügen über mehrere Sportboothäfen mit Dauer- und Gastliegeplätzen. Dazu kommt eine größere Flotte an Charteryachten. Der Ort im Nordosten der Lübecker Bucht ist günstig gelegen für Törns, die entweder in die Kieler Bucht oder in die Mecklenburger Bucht führen. Auch ein Seenotrettungskreuzer ist hier stationiert.

Was geschieht mit der Gefahr?

Ob die Pfahlreste kurzfristig entfernt werden können oder andere Maßnahmen zur Sicherung des Seeverkehrs vorgesehen sind, etwa die Positionierung einer Tonne zur Kennzeichnung einer Einzelgefahrenstelle, wurde noch nicht mitgeteilt.


Auch interessant

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

Meistgelesen in der Rubrik Reisen