Antonia von Lamezan
· 27.06.2026
Für die Produktion wurde über zwei Jahre hinweg mit modernster Kamera-, Drohnen- und Unterwassertechnik gearbeitet. So sind Aufnahmen entstanden, die selbst bekannte Reviere aus einer Perspektive zeigen, die Wassersportler nur selten zu sehen bekommen. Die Dokumentation verbindet beeindruckende Naturbilder mit fundierten Informationen über Tierwelt, Lebensräume und die Veränderungen in den Meeren.
„Unbekannte Nordsee“ (Folge 2/4)
Die Episode führt unter anderem an die Küsten Schottlands. Zu sehen sind Delfine mit einer ungewöhnlichen Jagdstrategie, Raubmöwen und die Rückkehr der Fischotter in küstennahe Lebensräume.
„Naturwunder Ostsee“ (Folge 3/4)
Im Mittelpunkt steht die dänische Insel Anholt im Kattegat, die vielen Fahrtenseglern als Zwischenstopp oder Reiseziel bekannt ist. Gezeigt werden die größte Seehundkolonie der Ostsee sowie Gotland-Ringelnattern, die im Salzwasser auf Fischjagd gehen.
„Unbekannte Ostsee“ (Folge 4/4)
Die Reise führt bis nach Estland. Thematisiert werden unter anderem die Auswirkungen des Klimawandels auf Kegelrobben, deren Nachwuchs durch den Rückgang des winterlichen Küsteneises zunehmend auf kleinen Inseln zur Welt kommt.
Der erste Teil der Reihe („Naturwunder Nordsee“, Folge 1/4) ist aus lizenzrechtlichen Gründen derzeit nicht in der ARD-Mediathek verfügbar. Die übrigen drei Episoden sind jedoch inhaltlich eigenständig und können unabhängig voneinander angesehen werden.
Wer auf Nord- und Ostsee unterwegs ist, wird den ein oder anderen der gezeigten Orte wiedererkennen. Zugleich bekommt man einen Eindruck davon, was sich abseits der vertrauten Perspektive an und unter der Wasseroberfläche abspielt. Die Dokumentation lohnt sich wegen ihres Blicks auf die Meere als vielfältigen Lebensraum, ihrer eindrucksvollen Bilder und der teils erstmals gefilmten Verhaltensweisen einzelner Arten. Sie ist noch bis zum 6. Juli in der ARD-Mediathek verfügbar.
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